Antiamerikanismus

Glosse anläßlich: Leopard-Panzer: „Es war eine gezielte Kampagne gegen Scholz und Deutschland“

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Selenskyj läßt die Katze aus dem Sack

„Selenskyj bittet Stoltenberg um Langstreckenraketen und Flugzeuge“

Er hat anhand des Panzerballetts bemerkt, daß die NATO (ihre führenden Generäle mit der Nuklearmacht des UK und dessen Eskalationspotential mit Bio- und Chemiewaffen in der Hinterhand) im Russlandkrieg eine Hegemonialmacht im Imperium erworben und ergriffen hat, und weil das für jedes informierte und nicht antiamerikanisch vernebelte Hirn offensichtlich geworden ist, fand er es an der Zeit, diese Katze aus dem Sack zu lassen.

Ebensogut kann man vermuten – und das hat mehr Wahrscheinlichkeit für sich – daß Stoltenberg, im Auftrag der Generäle, es an der Zeit fand, die Katze freizulassen, und Selensky entsprechend ermutigt hat.

PS.: Bezeichnend, daß die Tagesschau die Titelzeile von Spon und anderen Outlets, die ich zitiert habe, aufweicht:

„Selenskyj sagte, er habe mit NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg gesprochen. Es sei wichtig für die Ukraine, auch „die Lieferung von Langstreckenraketen auf den Weg zu bringen“.“

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Eurocontrol – Mitarbeiter griffen den milliardenschweren angelsächsischen Mythos um MH 370 an

Wozu?
Um dem Bedarf nach einem eigenständigen europäischen – gemeint ist kontinentaleuropäisch – Flugkontroll und -überwachungssystem Nachdruck zu verleihen, das u.a. … keine „fremde“ Fernsteuerung zuläßt …

Weiß nicht, ob ich nochmal auf die Einzelheiten eingehe, vorerst betone ich nur die Behauptung dieser Leute, sie hätten nachgewiesen, daß die veröffentlichten Daten völlig anders gedeutet werden können, als von den zuständigen australischen Behörden, die stets behauptet haben, ihre Auslegung sei unangreifbar.

Sowohl Boeing wie Inmarsat beantworteten bis zum Erscheinen des Videos keine Anfragen der Autoren, lehnten jede Zusammenarbeit ab.

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„Rechts“ und „Links“ – (sein)

Anlaß:

„Rechts“ und „Links“ waren einmal politische Kampfbegriffe innerhalb und oberhalb der Fronten einer mehr oder minder militanten Auseinandersetzung um die öffentliche Meinung in Zeiten, als es noch einen Klassenkampf gab, und im Rahmen dieses Klassenkampfes eine Konkurrenz der Standesvertreter in einem Staatswesen um Einfluss auf dasselbe, bzw. eine bedeutende, möglichst bestimmende, Rolle in der Nation – was immer die jeweiligen Gruppen und Parteien unter „Nation“ verstanden wissen wollten.
Leider haben das auch Kommunisten mitgemacht, die Staatsfeinde waren und Kritiker der verschiedenen Begriffe davon, was „Nation“ sei und nicht sei. Teils waren sie dazu genötigt, weil gegnerische Kräfte / Parteien das Rechts / Links Schema in den öffentlichen Debatten durchsetzten, überwiegend aber, weil die Staatsführungen Interesse daran hatten, die Konkurrenten sich aneinander im Kampf um gesellschaftspolitische Stellungen und Einfluss aneinander abarbeiteten.

Nachdem der Imperialismus in Gestalt einer US-amerikanischen Nachkriegshegemonie und der „Aufhebung“ der Konkurrenz kapitalistischer Staaten in den Krieg gegen die SU und „Sozialismus ‚als‘ alternatives Gesellschafts- / Herrschaftsmodell“ durchgesetzt war, wurde es Sache der professionellen Antikommunisten, der Staatspolizeien und ihrer Juridikative, sowie deren in der Mehrzahl in eigenem Auftrag lehrenden „geisteswissenschaftlichen“ Lakaien, das Reflexionsschema „Rechts“ / „Links“ zu substanzialisieren. Nun sollte möglichst nach dem Vorbild theologischer Schismen, in denen in letzter Instanz ein Vatikan oder eine Bischofskonferenz darüber befindet, was „katholisch“, „evangelisch“, oder sonst was in der geistlichen Substanz SEI, befunden werden, was das Verwerfliche, grenzwertig Verbotene, und ggf. zu Verbietende, an „rechtem“ und „linken“ Gedankengut sei.

Ich will damit nicht sagen, Wolf sei „ein Lakai“, nur, daß er die ganze Geschicht gründlich mißverstanden hat.

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Zum Kardinalproblem des Russlandkrieges

Gegenstand der Kritik:

Gegenstand des Kritikers:

Mein Kommentar:

“ … der zusammenfassende Befund von Abelow [ist] völlig verkehrt: „Die westliche Politik gegenüber Russland und der Ukraine ist eindeutig gescheitert.“

(Wissen und Kritik zu Auinger)

Nein, ist er nicht, Auinger er hat einen falschen Begriff davon, aber das ist nicht dasselbe.
Die Differenz kann man auf folgenden Fluchtpunkt bringen: „Containment“ gegen China und „Taking down“ der russischen, nukleargestützten Regionalmacht, ist auf keinem Wege zu vereinbaren, mehr noch, auf eine Weise gegensätzlich, daß die Verfolgung des einen Ziels das andere beschädigt. Zur Begründung nur Stichworte: AIIB, BRI, SCO, Verband kaspischer Anrainer. Aktuell weitet der Russlandkrieg buchstäblich physisch chinesische Machtprojektion in Zentralasien, Kaukasus bis in die Türkei aus, über die Transkaspische Internationale Transportroute
https://www.wiwo.de/technologie/wirtschaft-von-oben/wirtschaft-von-oben-192-mittlere-seidenstrasse-hier-bauen-deutsche-logistiker-die-putin-freie-route-nach-china/28922120.html

Deshalb kann Erdo die NATO-Erweiterung blockieren, und deshalb tut er das auch (unter anderen Gründen, natürlich).

Und deshalb – ebenso abstrakt-allgemein hingesagt – gibt es Figuren, wie Auinger, Schwätzer, die auf auf den Wogen der Spaltung der außenpolitischen Eliten der USA surfen können, die nur deshalb nicht militant in Erscheinung treten kann, weil die gemeinsame Bindung der Seiten an die NATO das verhindert.
Was wiederum den NATO-Kriegern nahezu freie Hand in der amerikanischen Außen- und Militärpolitik verschafft.

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„Auszüge aus der Rede des französischen Staatspräsidenten bei der Botschafterkonferenz 2019“

(Eine Userin bei „overton“ wies mich darauf hin. Kein Kommentar.)

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Außerordentlich indeed

Mein ästhetisierender Amateur-Kommentar: Giri gewinnt nicht, weil seine Antizipation um Kraftpotentiale gravitiert, Erigaisi verliert nicht, weil die Seinige mehr auf Dynamik und geometrische Motive konzentriert.

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Kurzkommentar zur Deutung der taktischen Merkel’schen Halbsätze zu Minsk 2 – updated

Thema Minsk 2

Daß Kujat die allgegenwärtige Deutung der taktischen Merkelschen Halbsätze dazu akzeptiert und übernimmt, hat mich einigermaßen verblüfft, unterstellt sie doch, „die Russen“ hätten sich auf die denkbar dümmste Weise über’s Ohr balbieren lassen.
Haben sie nicht.
Warum nicht, dazu müßte ich eine Broschüre über die Kämpfe im Zeitraum zwischen Minsk 1 und 2 schreiben, aber ich verkürze das jetzt strategisch auf wenige Mitteilungen.
Das Normandie-Format, unter dessen Patronage die Verhandlungen der „trilateralen Kontaktgruppe“ gestanden hatten, war Merkel und Hollande gleichsam von Obama „geschenkt“ worden, das US-Außenministerium unter Kerry, und wohl auch das Pentagon, waren militant gegen eine „Europäisierung“ des Krieges, aber auch große Teile der EU-Kommission Barroso II waren dagegen, namentlich diejenigen, die den Euromaidan provoziert und zum Teil mitorganisiert hatten, prominent Barroso selbst, Baroness Ashton und Stefan Füle. Die britische Regierung Cameron, Hauptarchitekt des Libyenkrieges und Co-Architekt des Syrienkrieges, natürlich sowieso und an erster Stelle, einschließlich Beteiligung britischer Spezialtruppen an den vom „Rechten Sektor“ und seinen übrigen Verbündeten unterhaltenen Kämpfen.
Während der Verhandlungen zum Minsk 1 Protokoll und danach war die Kommission Barroso noch im Amt und über die Ablösung von Füle und Ashton war noch nicht entschieden. Der Kern der Verhandlungen in Minsk fand bis Ende November in Brüssel statt, an erster Stelle in Gestalt britischer und polnischer Erpressungsmanöver, Radislav Sikorski ins Amt des Außenbeauftragten zu hieven, der persönlich an der Sammlung und Ausbildung militanter Maidan-Kämpfer in Polen, Litauen und der Ukraine selbst seit Frühjahr 2013 beteiligt gewesen ist und – gemessen an einer Aussage von ihm, die Vorwissen verriet – auch an der politischen Vorbereitung und Deckung des Abschusses von MH17 durch NATO-Jäger beteiligt gewesen ist. (Falls ihr Letzteres für absurd erklärt, bedenkt, daß die „Europäisieung“ des Krieges, von der ich berichte, Russland ein starkes Motiv gab, diesen Kriegsakt mittelbar verdecken zu helfen!)
Sikorski wurde in Kampfabstimmungen abgewiesen, Juncker, Merkel und Hollande im Rücken, setzte die junge italienische Außenministerin Frederica Mogherini als Nachfolgerin Baroness „Gosh“ Ashtons durch, deren erste Amtshandlung darin bestanden hat, mit expliziten Ansagen zu Ausgleich und Entspannung nach Moskau zu reisen.
Kurzum, Merkel und Hollande hatten bereits „geliefert“, als die Russen Minsk2 unterschrieben, natürlich im vollen Bewußtsein, daß namentlich Briten, Polen, Litauer, die notorische US-Kriegsfraktion und ihre Verbündeten und Kreaturen in der Ukraine alles tun würden, den „Minsk2 – Prozess“ zu torpedieren, weshalb Poroschenko am Tag der Unterzeichnung derart besoffen war, daß er kaum gehen konnte. Nicht, weil er den Inhalt ablehnte, sondern weil der Vertrag ihn in eine unhaltbare Position zwischen den Fronten setzte, was er schon am Folgetag (oder einen Tag später) im Parlament mit der Ansage quittierte, Minsk 2 sei für ihn in der vorliegenden Form Null und Nichtig.

Diesen Teil habe ich nur zum besseren allgemeinen Verständnis der Geschichte geschrieben. Was die Merkelschen Halbsätze und deren Deutung anbelangt, hätte es eigentlich gereicht, auf die Vorgänge vor und nach der Wahl Selensky’s zu verweisen, von dem bis 2020 iwie noch jeder gewußt hat, daß er eine Kreatur der zwei mächtigsten Oligarchen der Süd- und Ostukraine gewesen ist, die der geschäftsschädigenden Lage um die „Volksrepubliken“ OHNE Waffengang ein Ende setzen sollte.

Und dies ohne bewaffnete Intervention der Faschisten auch hätte tun können, darüber weiß zum Beispiel Gwendolyn Sasse bestens Bescheid, ist sie doch Mitautorin einer Studie, die vor Selenskys Wahl die „politische Stimmung“ im Lande soziokulturell begutachtet hat. Ergebnis: Die Herrschaft der Ukrofaschos und ihrer auswärtigen Gönner hatte ihre Ablehnung in der Bevölkerung der Süd- und Ostukraine merklich zermürbt. Die Leute waren bereit, eine „ukrainische“, de facto faschistisch-polnisch-galizische Oberhoheit über das Land zu akzeptieren – die Schweinepriester nennen das „ukrainische Identität annehmen“ – falls Minsk 2 umgesetzt und eine gewisse Föderalisierung in Kulturpolitik und Verwandtem gewährt würde.

Theoretisch – oder „strukturell“, wie gern gesagt wird – ist diese Lage ein Erfolg für die NATO und gute Ausgangsposition für weitere Fortschritte in der NATO-Eingliederung gewesen – aber natürlich langfristiger.
Die Ukrofaschos setzten sich an die Speerspitze des Widerstandes dagegen, indem sie Selensky die physische Eliminierung und dem Land den Bürgerkrieg verhießen, sollte Selensky „rote Linien“ überschreiten.

Man kann sehr deutlich sagen, auf welche auswärtige Macht die Ukrofaschos in erster Instanz setzten und setzen konnte: Das UK, das ein Jahr zuvor mit „Novichok“ aus Porton Down die EU militärisch auf einen dezidiert antirussische Kurs gezwungen hatte, was möglich war, weil die EU-Führung sich andernfalls mit Trump gegen die amerikanischen Internationalisten und die NATO-Führung hätte positionieren müssen.

update auf den Einwand, das bleibe Spekulation:

Nein, darauf bestehe ich aus methodischen Gründen:
Die Schilderung der Geschehnisse mit ihren faktisch überprüfbaren „Realitätsankern“ beweisen, „Zeitgewinn“ ist der gemeinsame Nenner der Minsk2- Unterzeichner gewesen. Aber gab es auch einen Gegenstand, einen „Stoff“ dazu?

Ja, das ist einfach die allgemeine Gemeinsamkeit des Interesses, das im Vertragsinhalt zum Ausdruck kommt: Die Ukraine SOLLE, unter allen damals in Betracht gekommenen Umständen, die Souveränität über die Territorien der Volksrepubliken zurück erhalten / gewinnen.

Es gibt genau einen Akteur, der das über all die Jahre militärisch unterbunden hat. Nein, nicht die Ukronazis, die waren nur Söldner. Es war die NATO, die dazu allerdings die Kollusion mit dem IWF benötigt hat, der die Kriegskredite für die Söldner und deren oligarchische Führungsfiguren geliefert hat, die sich rd. die Hälfte davon in private Taschen steckte.

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Fortsetzung

Ich hab heut nacht einen neuen Tinnitusschub erlitten, deshalb ist es möglich, daß ich auf unbestimmte Zeit in Schweigen verfalle und drum breche ich rasch über’s Knie, worauf ich hinaus kommen wollte:

„Gegenständlichkeit“ ist individuell identisch mit der Indikativform einer Aussage, aber dies in der Einheit solcher Aussage mit zugehörigen Modalformen, deren Leistung darin besteht, daß dies Individuum im Verhältnis Gegenstand – Beobachter, Betrachter und Betrachtetem, das Verhältnis von Subjekt und Objekt jederzeit aufbricht, Subjektform und Objektform mental die Stelle wechseln läßt, wenn ein Anlaß oder Bedarf dazu besteht. Schematisch ist das nichts anderes, als die Umstellung von Bestimmungsgleichungen in der Mathematik. Auf die Umformungen, die dabei vollzogen werden, kommt es an. Linguistisch ist es der Stellenwechsel von „Zeichen“ und „Bezeichnetem“, die Differenz ist voraussetzungsgemäß eine der Form, keine „Essenz“, „Substanz“ oder dergleichen theologischem Unfug.
Anlaß und Inhalt solchen Bedarfes können einem individuellen Dasein entspringen, was nur heißt, daß sie gewöhnlich dem gesellschaftlichen Dasein der Individuen entspringen. Der Stellenwechsel ist die Tätigkeit, die Arbeit dessen, was, angelehnt an Hegels Schemata des subjektiven Geistes, „Anschauung“ zu heißen hätte. Anschauung basiert auf „Aufmerksamkeit“ und „Erinnerung“ (2.Stufe, die erste ist die Wahrnehmungsarbeit, die ich jetzt beiseite lasse) und gibt Vorstellungen, Vorstellungsgehalte aus. Vorstellungen sind Aggregate von Gegenständen der Aufmerksamkeit und Erinnerung, denen gegenüber das reflektierende (d. h.: tätige!) Subjekt SICH in die Objektform setzt, um diese Operation hernach, dem Verhältnis und Zusammenhang vorgestellter Bestimmungen folgend („ihnen nachgehend“) umzukehren.

PS.: Das Resultat der Entfaltung der geistigen Mittel eines Kindes in die angeführten Tätigkeiten ist etwas, das „animistisches Weltbild“ genannt wurde. Dessen Ablösung durch etwas anderes ist identisch mit der Entwicklung eines Selbstbewußtseins des Kindes von seinem gesellschaftlichen Dasein.

PS.2: Den Ursprung der Bewegungen, von denen oben die Rede ist, hat das Kind mit der gesamten Biophäre gemein, es ist die zirkulierende Bewegung der Begierde zwischen Hingabe an und Aneigung außerleiblicher Bestandteile eines Organismus. Sie heißt mit Fug „Kreativität“, indem sie zuschüssige außerleibliche Bestandteile aushebt und erwirbt. Dieser Vorgang ist Oberbegriff der Formbestimmung „Subjektsein“.

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Zwischenspiel zum Zwischenspiel – Die umgreifende philosophische Weisheit des TomGard …

Ich pflege seit 1967, seit ich die „Kritik der reinen Vernunft“ zu lesen begonnen, bestenfalls zu einem Bruchteil verstanden, und wieder weggelegt hatte, eine Hassliebe zu philosophischen Weisheiten. Ich weiß sicher, es gab Tagebuchnotizen aus dieser Zeit, daß ich damals empfand – natürlich nicht begriff – daß sie schädlich sind, weil auf eine undurchsichtige Weise notwendig. Es war konsequent, daß ich mir gleich anschließend von meinem Taschengeld das Ullstein-Paperback des „Kapital, Band 1“ zugelegt habe, darauf sehend, daß noch 80 Pfennige für zwei gebraucht / getauschte Perry Rhodan – Hefte übrig blieben.

Subjekt – Objekt, biographische Hinführung

Im letzten Eintrag habe ich ein Thema mit dem Satz abgebrochen:

Das „so tun, als ob und denn„, ist identisch mit dem „Fetisch der Ware und des Geldes“, wie Marx ihn begriffen hat, es ist seine subjektive Seite.

Geht natürlich gar nicht. Das ist fast so, als sei ich aus dem Off in den Leib des 16-jährigen „Grün“ gefahren, der in einem erotisierten Gemenge aus Begier und Hoffahrt zu zwei bis fünf Jahre älteren Genossen spricht. Um ein Debattenthema zu klären und weiter zu bringen, ja, durchaus, aber zugleich mit einem nebelhaften, deshalb umso triumphaleren Bewußt-Sein, daß Art und Weise, wie ICH Sachen denke, und diese Sachen, zwei Bestandteile Ein- und Desselben sind. Und, natürlich, indem das für mich gilt, gilt dasselbe für jeden Mann und jede Frau – nur jeweils anders.

Ja, klar, konkret genommen dürfte meine Weise, von „subjektiver und objektiver Seite“ zu reden, die einen Anlaß zu diesem Sermon gibt, banal aus der Zeit gefallen sein, aber das behandele ich als Nebenpunkt.

Die obige philosophische Weisheit, es ist noch nicht diejenige, auf die ich in diesem Eintrag hinaus will, hatte ich weder von Kant noch Marx, noch jemand anderem, sie ist ein durch Lektüren – darunter Tolstoi, den ich statt Kant verschlungen hatte – allenfalls formell befördertes Eigenprodukt gewesen. Es kam unter einer Not zustande, mir zu zeigen / vorzuführen, daß und wie Barbara, meine Mutter, und Anke, mein Girlfriend, nicht völlig anders tickten, als ich, obwohl sie völlig anders tickten.
Joa, so kommt Mensch zu „Dialektik“.
Daß vielmehr mein „Ticken“ eine Gestalt war / ist, ich eine Gestalt von etwas, das ich noch nicht gut kannte.

Ich bin sicher, jeder Leser kann jetzt zustimmend oder wegwerfend sagen: War bei mir dasselbe.
Stimmt. Und stimmt nicht.

Denn für mich hieß die Gestaltquelle, die Einheit des Gegensätzlichen, von allem Anfang an nicht „Mensch“, nahm ich „Gestalt“ / Gestalten nicht „als“ prädikative / attributive Spezifizierung(en) von „Mensch“. Sagen wir an dieser Stelle einfach, ich bin schon ein paar Jahr früher, vielleicht im Alter von sechs oder sieben Jahren, um eine Größenordnung anspruchsvoller geworden.

Nun muß der folgende Übergang als Bruch erscheinen.
Der zweite Anlaß dieses Eintrages ist der Titel eines Videos gewesen, das mir gestern untergekommen ist:

If “The Universe Isn’t Real…“ Then What Is It?

„American pragmatism“ at it’s best, zum Dreinschlagen, Schulterklopfen, Umärmeln … und Stehenlassen. Ich versichere, der Titel ist ein „Pun“, kein Mishap, aber Das Video lohnt nicht.

Ihr werdet mitgekriegt haben, eine „Realität der Welt“ zurück zu weisen, derart den gordischen Knoten des den bürgerlichen Geist bis in die letzte Faser gestaltenden „erkenntnistheoretischen“ Skeptizismus zu durchhauen – nehmt die olle Metapher bitte ernst – kommt seit einiger Zeit zunehmend in Mode.

Skeptizismus und Inquisition

Warum das so läuft, zählt nicht zu meinem Thema … obwohl … das Thema philosophischer Weisheiten ist ja ALLES, vere? Ja, nein, ich gehe kurz darauf ein, weil es in den letzten Jahren ein wiederkehrendes Thema in diesem Blog gewesen ist.

Ich habe die Geschichte des theologischen Dogmatismus nicht wirklich studiert, noch weniger die Geistesgeschichte des Jesuitentums, getraue mich dennoch, folgendes abzulassen:
Mit der Konsolidierung der Herrschaft des katholischen Klerus und der Kriegsherren trat eine Art Burgfriede um die tektonischen Bruchstellen des herrschaftlichen Geisteslebens in Kraft.
Was die nun sein sollen …
Naja, darüber kann sich jeder, der will, ganz nach Gusto mit seinem Vorwissen und seinen Bedürfnissen angemessenen Ausführlichkeit und Gründlichkeit orientieren, indem er sowohl den englischen als den deutschen Eintrag zum sogenannten „Universalienproblem“ zu Rate zieht. Ich würde ihm empfehlen, im selben Geist und Sinne wenigstens 10 bis 15 min in Giordano Bruno, Von der Ursache, dem Principe
und dem Einen
hinein zu gucken, dann bekommt er vielleicht einen Eindruck davon, was für eine Pflanze, was für ein Modell, was eine Gestalt dieser Bruno gewesen ist, und das gehört mit zum Thema. Er wußte selbst bestens, nicht „vom Himmel gefallen“ zu sein und das hat seinen anmaßenden Stolz darauf, die Ruhe jeder eingehegten und / oder überwachsenen tektonischen Bruchlinie des geistlichen / geistigen Burgfriedens seiner Zeit, deren er ansichtig wurde, zu stören, nicht gemindert. Das Generalthema auch hier: Der Skeptizismus und seine Rolle im Geistesleben der herrschenden Stände.
Ein Glaubensleben beseitigt halt nicht das Problem der Trennung der ausbeuterischen, im weiteren Sinne sklavenhalterischen, Trennung von Kopf- und Handarbeit, daß der herrschende Geist das von sich Abgetrennte auch wieder einzugemeinden hat, aber unter Formen und Gestaltungen, welche die Trennung konservieren – und in der konservierten Form – diese Seite hat enormen praktischen Belang – auch zu tradieren geeignet sind.
In revolutionären Zeiten – und wieder nehmt das Wort in einem weiten Sinne – muß dies Gefüge und Ungefüge zerrissen und zerschlagen werden. Was könnte, wenn es hart auf hart kommt, für nurmehr überwiegend anhand der Accessoires des Herrschens, des Herrschaftsvermögens „geerdete“ Geister, zu diesem Behufe näher liegen, als „die Welt“ in diesem Zerstörungswerk mit sich zu nehmen?
Das taten die Jesuiten auf ihre eigentümliche Weise, falls ich das richtig verstanden habe, das taten prominent die Anwälte, Richter und Henker der Inquisition, die Bruno kopfüber aufgehängt verbrannt haben, das taten eine Vielzahl reformatorischer Schweinepriester, die im imperialistischen Kulturleben bis auf den Tag abschnittsweise Einfluß behalten haben.
Wie anders, die Befreiung zur herrschaftlichen Willkür, das historische Leitmotiv radikalen Skeptizismus, ist in der Dynamik der bürgerlichen Gesellschaft ein konserviertes und konservierendes Moment des Geisteslebens.

Allgemeine Identität von Subjekt und Objekt, Aufriss

Damit zurück zu dem Video-Titel, If “The Universe Isn’t Real…“ Then What Is It?

Wie mögt ihr ihn verstehen? Ich nehme an, der Sarkasmus kommt bei jedem an, aber wie kommt er an?
Ich wage nicht mehr, eine Vorstellung davon zu hegen. Vor wenigen Jahren noch hätte ich, Ideen von möglichen, mehr oder minder wahrscheinlichen, Auffassungen dieses Sarkasmus gehegt, aber jetzt …

Den Kalauer des Titels hätte ich gern selbst geprägt, bin aber wohl außerstande dazu. Ich habe eingangs darüber zu reden begonnen, warum das so ist. Die Attribute „real“, „wirklich“ etx erhalten in meinem Kopf keine „ontische“ Qualität. Im einzeln gestellten Satz, „Das Universum ist nicht real“ assoziiere ich das Hilfswerb „sein“ nicht mit der ontischen Deutung von „Sein“, es bleibt die logische Kopula einer Botschaft, period. Ich müßte einen Joint rauchen, das zu ändern, ernsthaft. Und stelle das als ein Indiz zugunsten meiner Überzeugung vor, ich habe „ontische“ Denkungsart nie angenommen, habe mich etwa seit meinem 7. Lebensjahr, in dem das wohl überwiegend ansteht, stur geweigert, die wissenschaftlich zu heißenden Resultate zu verwerfen, zu denen jedes gesunde Kind gelangt, das seine elementaren geistigen Werkzeuge entfaltet und entwickelt, und die, behaupte ich, der Annahme ontologischer Lehren, Vorschriften, Sprachgebräuche und folglich entsprechenden „Denkens“ entgegen stehen.

Nein, nicht, weil ich iwie „besonders“ „sei“. Oder vielmehr doch, denke ich, nämlich in dem Sinne, daß ich seit meiner Geburt bis in eine Pubertät hinhein – die vielleicht auch deshalb schon im 9. Lebensjahr eingesetzt hat – besonders einsam geblieben bin, das lag überwiegend in Barbaras und meinen Lebensumständen begründet.
Barbara, das gehört dazu, und ich hebe es systemisch und didaktisch hervor, hat zwar viel mit mir gesprochen, wenn sie da war, aber sie war andauernd, und in dafür kritischen Phasen, nicht da, und sie hat die ersten Jahre so gut wie niemals zu mir und mit mir gesprochen, wie „man“ in dieser Gesellschaft zu und mit einem Kinde redet. Hierfür mag ihre eigene Einsamkeit und Vereinsamung ein Grund gewesen sein, worauf ich sie gern befragen täte – was nicht geht – weil ich den Verdacht habe, der wesentliche Grund ist gewesen, daß sie mich nie mehr belügen wollte. Sie hat das nicht halten können, und das zählt nachgeordnet in den biographischen Zusammenhang, den ich gebe, aber hier liegt mir an etwas anderem.
Ich verstand halt nur einen Teil dessen, was Barbara sagte, was beabsichtigt war, und uns beiden die Aufgabe stellte, dialogisch zu ermitteln, was gemäß meinen Bedürfnissen aufgeklärt gehörte, und was nicht, was Zeit „bis irgendwann“ hatte.
Auch nichts Besonderes, viele Eltern werden das so halten, aber wahrscheinlich weniger frühzeitig, als Barbara, und entscheidender an diesem Zusammenhang ist, zwischen 1958 und ’66 hat es von sehr episodischen Ausnahmen abgesehen, niemanden sonst gegeben, zu mir und mit mir zu sprechen. Bis auf seltene Ausnahmen, die ich vermutlich alle erinnere, hat es in der Zeit auch keine Leute gegeben, deren Gesprächen ich hätte beiwohnen können. Zweieinhalb von diese 8 Jahren war Barbara nicht verfügbar, und ich hatte es im Wesentlichen mit Befehlen und Vorschriften zu tun, und Prügeln bei Verstößen.
Daneben gab es die Bücher, die ich ab ’63 zu verschlingen begann, und ein Jahr lang handelte es sich um eine erbärmliche Auswahl.
Zur selben Zeit begannen Umfang, Breite und Tiefe der Heuchelei und des Selbstbetruges bei Barbara anzuschwellen – in Verbindung mit zunehmender Religiosität – was ich selbstredend nicht gut von dem zu scheiden weiß, was mir zuvor entgangen war, und zu Beginn für mich nur in Gestalt ausweichender und heuchlerischer Antworten von Belang war, bis ich ihr das Rollen- und Selbstdarstellungsspiel der Lehrerin persönlich übel zu nehmen und zur Last zu legen begann. Sie war alleinige Lehrerin der Unterstufe im Dorfe.

Ich habe euch jetzt gelangweilt, weil mir daran lag, nicht einfach hinzuschreiben:
Ich bin sehr unerzogen.
In der Phase, in der in meiner Generation, unter unseren Lebensumständen, und gemäß meines geistigen Entwicklungsstandes, Erziehung in Ergänzung zu Disziplinierung angestanden hätte, habe ich sie ausgeschlagen. Nicht „opponiert“! Das gab es auch – später – ist aber eine andere Hausnummer.
Unerzogen zu sein, und es ohne schwere Konflikte zu bleiben, konnte ich mir in den knapp skizzierten Lebensumständen leisten und Barbara zumuten, weil der Umfang an Verständnis PLUS Disziplin, das ich aufbrachte, für unser Leben hingereicht hat, und weil Barbara es, so weit sie vermochte, gut hieß.

Weil psychoklemtnerische Deutungen dieser Notizen eh unvermeidlich sein werden, füge ich hinzu, sie hat mich dafür geliebt, was uns beiden nicht gut tat, meine Sonderlingsbiographie sicherlich befördert hat, und darüber bin ich unterm Strich glücklich.

Ich kann nicht wissen, um zum Thema zurück zu kommen, ob ich, wie oben behauptet, „ontische Denkungsart nie angenommen“ habe, hat es doch Jahre gedauert, bis ich einen Begriff davon entwickelt hatte, und bin, wie ihr hier erahnen könnt, damit bis heute nicht abschließend „fertig“. Wie überhaupt mit nichts „fertig“, das könnt ihr getrost zum Markenzeichen unerzogener Leute nehmen.

Nun ist es schade, daß wir nicht beieinander sitzen, und ich euch einfach fragen kann, wie ihr die Zeile If “The Universe Isn’t Real…“ Then What Is It, auffasst, natürlich nicht, ohne die Ehrgeizigsten oder Aufgewecktesten unter euch gemahnt zu haben, vorläufig den Mund zu halten. Nunja.
Meine Auflösung:

In der parallelen Zusammenstellung der beiden Sätze erhält das Hilfsverb „sein“ den semantischen Umfang der Universalie der Universalen, „Universum„. Worüber jemandem, der diese sprachliche Operation nicht, ihm selbst unmerklich, innerlich sofort rückabwickelt, also konkret dem „sein“ im ersten und zweiten Satz jeweilig eingeschränkte Bedeutungsräume zuweist, auffallen kann – ich meine „sollte“ – daß beide Sätze, beide Bestandteile dieses Wortspiels, einen identischen Irrsinn repräsentieren. Subjekt, „Universum“, und Prädikat, „real sein“, sind identisch, es handelt sich nicht um Sätze, es sind grammatische Satzhüllen.
Wie kommen Irrsinn UND dessen Kenntlichkeit zustande?
(Ja, verdammt, Beides muß bestimmt sein, sonst hat man eine Lehre, aber keinen Begriff!)

Was immer ein Sprecher, ein Hörer, mit dem Hilfsverb, der Kopula „sein“ assoziieren mag, er kommt nicht darüber hinweg, daß es sich um eine logische Bestimmung handelt, und die „funzt“, die liefert „Bestimmung“, indem das Subjekt ein Begriff von entweder größerer oder kleinerer Mächtigkeit ist, als das Prädikat, allgemeiner, oder konkreter, von höherem oder niederem Abstraktionsgrad. Ist das nicht der Fall, handelt es sich um eine Namensgebung! Dieser hier ist TomGard, jener dort Anton. Felidae mit folgenden Merkmalen heißen panthera, „Eigentliche Großkatzen“.

Weil ich oben auf den Universalienstreit und Giordano Bruno verwiesen habe, will ich nicht auslassen, zu sagen, das Dogma des sogenannten Pantheismus, „Gott ist alles, Alles ist Gott“ repräsentiert denselben Irrsinn, wie der Videotitel, die Differenz liegt in den Satzformen, der Verneinung einerseits, der Frage andererseits. Pantheismus ist nicht „häretisch“, er ist die Häresie sans phrase, die tätliche Antithese des Monotheismus. Egal.

Dem Videotitel liegt also ein bewußter Kategorienfehler zugrunde. Er sagt nicht aus, wie es gemacht, was da getan ist, aber das ist nicht schwer zu ermitteln. Logisch zulässig ist seine Formulierung, wenn wir für das Prädikat „real“ die nächstniedere Abstraktionsebene wählen:

If „The universe is no thing“, then, what is it?

Dergestalt ist übrigens auch die Physik, um die es geht, sachgerecht – wenngleich nicht hinreichend – referenziert.

Die Attribute „real“, „wirklich“ (in der Alltagsbedeutung) repräsentieren die oberste Abstraktionsebene in den Kategorien des Subjektiven, sie erlauben keine positive, nur negative Bestimmung: Etwas, das kein flüchtiger Eindruck, keine flüchtige Vorstellung ist. Bestimmend ist das Attribut „flüchtig“, weil perennierenden Eindrücken, Vorstellungen, „Realität“ auf keinem Wege abzusprechen ist, wie unklar bleiben mag, was Herkunft und Natur solcher Realität.

Wenn „Realität“ auch nicht zu bestimmen ist – „negative Bestimmung“ ist Abgrenzung! – so läßt sich diese subjektive Kategorie doch unter ihresgleichen einordnen, was nichts anderes ist, als eine bezeichnende Namensgebung, und das tue ich jetzt einfach:

Real ist, was gegenständlich ist.

Also doch „thing“, Ding, hör ich sagen?
Nö. „Ding“ ist Resultat einer anderen subjektiven Tätigkeit, als „Realität“, die des „Anschauens“ (phil. „der Anschauung“), welche auf der Grundlage von Operationen, die hier nicht angegeben zu werden brauchen, Phänomene voneinander abgrenzt und zueinander ordnet. Das Ergebnis ist ein Gegenstandsbereich, dem experimentell buchstäblich zu Leibe zu rücken ist.

Was genau ich unter „gegenständlich“ verstanden wissen will, wird Gegenstand einer Fortsetzung

Anhang

Weil ich sie grad zur Hand habe, füge ich eineinhalb Paragraphen von Hegels „Prolegomena“ an. Nehmt sie nicht als Autorität, die ich geltend machte, die letzten beiden Sätze sind strikt falsch. Ich gedenke darauf zurück zu kommen.

§ 1

Die Gegenstände sind das Besondere, was sie sind, durch ihre Bestimmung; ein sinnlicher Gegenstand z. B. durch seine Ge­stalt, Größe, Schwere, Farbe, durch den mehr oder weniger festen Zusammenhang seiner Teile, durch den Zweck, zu dem er gebraucht wird u. s. f. Lässt man nun die Bestimmungen von einem Gegenstand in der Vorstellung weg, so heißt man dies: abstrahieren. Es bleibt ein weniger bestimmter Gegenstand oder ein abstraktes Objekt übrig. Nehme ich aber in der Vorstellung nur eine einzelne solche Bestimmung heraus, so ist auch dies eine abstrakte Vorstellung. Der Gegenstand, in der Vollständig­keit seiner Bestimmungen belassen, heißt ein konkreter Gegen­stand. Abstrahlte ich von allen Bestimmungen, so bleibt mir bloß die Vorstellung des ganz abstrakten Objekts übrig. Wenn man sagt: Ding, so meint man wohl etwas Bestimmtes, aber man spricht von etwas ganz Unbestimmtem, da es unser Ge­danke ist, der ein wirkliches Ding zu dieser Abstraktion eines bloßen Dinges macht.

Die sinnliche Wahrnehmung ist teils äußerliche, teils inner­liche. Durch die äußerliche nehmen wir Dinge wahr, welche räumlich und zeitlich außer uns sind und die wir zugleich von uns unterscheiden. Durch die innerliche sinnliche Wahrneh­mung bemerken wir Zustände teils unseres Körpers, teils unserer Seele. Ein Teil der sinnlichen Welt enthält solche Ge­genstände und ihre Bestimmungen, wie z. B. die Farben, denen das Sinnliche zu Grunde liegt und die eine geistige Form erhal­ten haben. Wenn ich sage: dieser Tisch ist schwarz, so spreche ich erstens von diesem einzigen konkreten Gegenstande; zwei­tens, das Prädikat schwarz, das ich von ihm aussage, ist ein all­gemeines, das nicht mehr bloß von diesem einzigen gilt, sondern mehreren Gegenständen zukommt. Das Schwarze ist eine ein­fache Vorstellung. — Von einem eigentlichen konkreten Gegen­stande wissen wir unmittelbar. Das unmittelbare Bewusstwer­den ist die Anschauung.

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Diese Abschiedsmusike würde ihm gefallen

… denke ich. Nur kein eigenes Stück …

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Eigenartig …

Das Thema „so tun, als ob und denn“, bzw. Idealismus in dem etwas engeren Sinne, in dem es um die Bewältigung der Zusammenfügung von Feindschaft und Interesse in den persönlichen Verhältnissen von in Konkurrenz eingehausten Subjekten zu tun ist, ist der Gegenstand in dem folgenden Stück. Und in all den Jahren, die ich es kenne, ist mir nie aufgefallen, daß Beth Hart bis in Details der Physiognomie dem 16-jährigen „Schnackus“ ähnelt. Wohl deshalb, weil ihr Bühnenhabitus natürlich völlig anders ist, aber da ich eines ihrer Konzerte auf kleiner Bühne besucht habe, wußte ich eigentlich, wie verschieden der von ihrem Habitus abseits der Scheinwerfer ist.

Edit: Ich ändere mal auf „Waterfalls“ – das hätte ihm gefallen, „Am I The One“ nicht.

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Eine Null-Fortsetzung des letzten Eintrages

… den ich am End zurück ziehen werde, nicht weil ich wesentliche Kritik an ihm hätte, sondern weil Konzept und Ausführungsansatz unter die Kategorie „Bemerkungen an mich selbst“ fallen.
An die angesprochenen Vorgänge werde ich freilich anknüpfen – anders halt. Zunächst aber kommt mir ein Machwerk von Arno Kleinebeckel recht, auf einige Punkte anders einzugehen, Moskauer Machtspiele: Was bedeutet die Degradierung von „General Armageddon“?

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Antiamerikanismus wird allseitige Triebkraft der Eskalation des Russlandkrieges

Seit meinem letzten thematischen Eintrag vom 4. Dez. gab es vordergründig wenig Bewegung im Russlandkrieg / Russischen Imperiumskrieg, doch das täuscht gewaltig.

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