Update zur Front Palmyra / Homs

Robert Fisk hatte den Mut, darauf hinzuweisen, die Offensive jihadistischer Söldner zeuge von mindestens passiver Unterstützung der USA und der anderen Beteiligten an „Inherent Resolve“. Almasdarnews schätzt die Zahl der Angreifer unter Berufung auf Regierungsquellen auf 4000 und diese Zahl scheint nicht zu hoch gegriffen, wenn man die Angaben von Southfront zugrunde legt, die einen Frontverlauf über etwa 50 km zwischen Al Qariatayn über die Tiyas-Kreuzung bis zum Nordrand der Tyas-Base zeigt. Zu den dort aktiven Kräften sind die Truppen im Rückraum zu zählen, insbesondere in Palmyra selbst.

Debka behauptet, die Angreifer seien mit Panzern ausgestattet, deshalb sei die syrische Panzerbrigade, die zwischen Palmyra und dem Luftwaffenstützpunkt stationiert war, zum Rückzug gezwungen worden. Ob das stimmt, oder nicht, die Angabe legt den Finger auf den Punkt: Falls es Panzer gab, sind sie unter den Augen der Luftwaffe der „Koalition“ heran geführt worden, falls es keine gab, wurden die Jihadis im Sold mit panzerbrechenden Waffen hoher Reichweite und Zielgenauigkeit ausgestattet.
Debka  teilt dazu weiter mit, die irakische Luftwaffe sei in den vergangenen Tagen wg. „Unstimmigkeiten“ mit der Koalition, angeblich über das Vorgehen in Mosul, gezwungen worden, am Boden zu bleiben.
Eine weitere, seit Wochen vorgetragene Behauptung Debka’s, die irakischen und amerikanischen Angaben über ihr Vorgehen in und um Mosul seien getürkt, die Offensive werde verzögert, wurde vorgestern von Stratfor bestätigt.

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Eine Antwort zu Update zur Front Palmyra / Homs

  1. tgarner9 schreibt:

    Bashar Assad: [ISIL] came [to Palmyra] with different and huge manpower and firepower that ISIS never had before during this attack, and they attacked on a huge front, tens of kilometers that could be a front of armies. ISIS could only have done that with the support of states. Not state; states. They came with different machineguns, cannons, artillery, everything is different. So, it could only happen when they come in this desert with the supervision of the American alliance.
    (RT am Nachmittag)

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