Neues von MH 370

DN-SC-86-03501Die malaysische Verkehrsmaschine, am 8. März 2014 auf einem Kurs von Kuala Lumpur nach Peking mit 239 Personen an Bord, wurde über dem Golf von Thailand entführt, gewendet, und verschwand über dem Indischen Ozean.

(Bild: Der Luftwaffen- und Marinestützpunkt Diego Garcia beherbergt auch Atomwaffen)

Warum das wichtig ist? Nun, nach meiner Analyse der verfügbaren Informationen, die ich irgendwann in’s Archiv zu stellen gedenke, bleiben keine vernünftigen Zweifel, daß dies ein staatsterroristischer Akt war, an dem das Pentagon und die Rüstungskonzerne Boeing und Inmarsat beteiligt gewesen sind. Die malaysische Regierung wurde gezwungen, bei der Verschleierung des Anschlages mitzuwirken. Für einen guten Aufriss der Geschichte empfehle ich ein Interview, das der damalige malaysische Doppelminister Hishammuddin (Verkehr und Verteidigung) dem australischen Sender 4Corners im Sommer 2014 gab:  Stimmt meine Auffassung der Spuren und Indizien, wurde MH370 entweder in den Gewässern um den amerikanischen Luftwaffenstützpunkt Diego Garcia abgeschossen bzw. versenkt – denn dort war jede Zeugenschaft auszuschließen – oder auf dem Stützpunkt gelandet 1. Der Vorgang ist nicht beispiellos, er hat eine Art Vorgänger im Ithavia Flug 870, der 1972 entweder von NATO-Fliegern unbekannter Herkunft oder von der französischen Luftwaffe abgeschossen wurde.Ich überlasse es jetzt ohne weitere Hinweise den Lesern, Überlegungen nachzuvollziehen, die mich urteilen lassen, der Fall MH370 sei symptomatisch für eine neue Phase imperialen Staatsterrorismus.

Jetzt gibt es etwas Neues in dem Fall.
Die luftverkehrsrechtlich obligatorische Suche nach dem Wrack des Flugzeuges wurde bislang von der australischen Luftverkehrsbehörde ATSB unter Zugrundelegung leicht zu fälschender und ziemlich offenkundig gefälschter Daten des Satellitenbetreibers Inmarsat auf einen Bereich südwestlich Australiens konzentriert, wo es garantiert nicht zu finden ist. Das wurde auch etlichen Ozeanographen und Meeresbiologen deutlich, nachdem im vergangenen Jahr auf der Insel Réunion ein Wrackteil gefunden wurde, das meines Wissens bislang das Einzige blieb, das MH370 sicher zugeordnet werden konnte. Unter anderen bewiesen Wissenschaftler des Forschungsinstitutes Geomar in Kiel auf der Basis gewaltiger Datenmengen der Erforschung der Strömungs- und Windverhältnisse im indischen Ozean, die Wahrscheinlichkeit, daß das Wrackteil aus dem vom ATSB angegebenen Bereich stamme, sei verschwindend gering. Eine genaue Untersuchung der das Wrackteil besiedelnden Entenmuscheln hätte diesen Befund nach dem vorläufigen Urteil einer Reihe dazu befragter Meeresbiologen wohl abschließend gesichert, doch sie fand offiziell nie statt.

Die Geomar-Vertreter, die mit ihrer Ansicht an die Öffentlichkeit getreten waren, wurden anschließend geächtet 2. Andere Wissenschaftler – ich will hier keine Namen nennen – die Bestandteile der offiziellen Darstellung öffentlich bezweifelt hatten, tauchten binnen Tagen weg und äußerten sich nie mehr dazu. Zweifler, die nicht über Rang und Namen verfügen, wurden noch rascher, noch konsequenter pathologisiert, als im Fall 9/11. Übrig blieben einige betreute „Abfuhrinstitute“ für Querulanten, das prominenteste unter ihnen der Blog von Jeff Wise, der sich für den Job einführte und qualifizierte, indem er für ein paar Wochen die in den USA groß aufgemachte „These“ vertrat, der russische Präsident könnte MH370 zum aufgelassenen Raketenstartgelände Krasnodar entführen lassen haben.

Doch jetzt hat ATSB sich herbei gelassen, das Geomar-Modell immerhin teilweise zu übernehmen, welches zuvor von der Führung des australischen Meeresforschungsinstitutes als „angeberischer Bullshit“ ausgegeben worden ist.
Man sollte sich hier fragen, welche Kräfte am Werk waren, den seit einem Jahr minutiös vorbereiteten offiziellen „Abschluß“ des Falles MH370 zu hintertreiben und warum ihnen das gelang.


  1. Wenig wahrscheinlich, aber theoretisch noch im Phasenraum, ist ein Ende des Fluges auf einem abgelegenen indischen oder australischen Flugfeld. 
  2. Wie weit diese Ächtung ging, weiß ich nicht. Aber Geomar wurde von australischen und amerikanischen Autoritäten nicht nur rüde abgekanzelt, auch von mindestens einer internationalen Konferenz ausgeschlossen. Darauf werden sie den Geßler vermutlich gegrüßt haben. 
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Eine Antwort zu Neues von MH 370

  1. Pingback: MH370 – Retrofitting reloaded | Themen & Essays

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