Blognotiz

Wie immer habe ich zu viele Projekte gleichzeitig laufen – zumindest im Kopf. Ich hatte Anstalten gemacht, den Begriff des „Judenstaates“ und seiner aktuellen Rolle im MENA vorzubereiten und nehme davon jetzt Abstand, weil ich das „Fenster“ für ein israelisches Eingreifen in Syrien / Libanon vor Amtsübernahme Trumps für geschlossen halte und daher keine Notwendigkeit sehe, das leidige Thema weiter zu verfolgen.

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3 Antworten zu Blognotiz

  1. Klaus-Peter schreibt:

    Was deiner Meinung nach dieses Fenster geschlossen hat, würde mich dennoch interessieren! :)

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    • tgarner9 schreibt:

      Es gibt keine Vorzeichen, weder auf nationaler noch internationaler Ebene, ganz besonders nicht im Hinblick auf die Hezbollah.
      Schau mal hier:
      http://www.presstv.ir/Detail/2016/11/01/491599/Lebanon-Bassil-Hezbollah-Aoun-victory
      http://english.almanar.com.lb/84709
      http://english.almanar.com.lb/125629
      Bassil ist nicht nur Außenminister, sondern auch Schwager des Präsidenten und was in den Kommentaren u.a. gefeiert wird, ist der Fortbestand des Paktes, den Aoun 2006 mit der Hezbollah geschlossen hat. Er machte de facto einen Friedensschluß mit Israel, einschließlich Rückgabe der besetzten Gebiete, zur Vorbedingung einer Entwaffnung der Hezbollah.
      Hast Du darüber in den MSM irgendwas gelesen? Nee …
      Und Aoun ist auf dem Weg nach Riad
      http://english.aawsat.com/2017/01/article55365158/lebanons-defense-minister-asharq-al-awsat-aouns-visit-surpasses-arms-issuetackles-several-files
      Das saudische Königshaus hat sich im Herbst bezüglich Hezbollah wieder um 180° gedreht, schwenkte also von Killarys auf Obamas Linie um. Die Aussichten auf Killarys angesagte Großschlächterei im MENA trieb den Pronzen wohl doch den Angstschweiß auf die Stirn, vielleicht nicht zuletzt wegen der erbärmlichen Vorstellung ihrer ruhmreichen Armee im Yemenkrieg.

      Aber das ist nur die eine Seite der Ursachen. Eizenkot will nicht, und ich schätze, das hat v.a. innenpolitische Gründe. Israel ist eine ständische Militärdespotie. Es ist für die Generäle unverzichtbar, daß die IDF von einer gewichtigen Mehrheit der Bevölkerung als nationales Institut, und nicht als Institut zionistischer Extremisten gesehen wird. Eizenkot hat mehrfach erkennen lassen, daß er diesen Status in Gefahr sieht, zuletzt, indem er ein in die Westbank offenes Internetportal betrieben hat, auf dem er persönlich auf Fragen und Anklagen aus der Metökenbevölkerung geantwortet hat.

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