Konterrevolution in Qamishli (2)

Zu den theoretischen Erwägungen komme ich noch nicht, da ich vor dem Wetterumschwung noch eine Menge zu erledigen habe. Stattdessen erst nur drei weitere Hinweise.

  1. Die Föderationsleitung Nordsyrien bettelt und fleht um Anerkennung als Imperiumsgebiet, sprich „Demokratie“. Sie tut das nicht zum ersten Mal, doch diesmal macht der Autor deutlich, er weiß, daß alle bisherigen Kalküle Washingtons darauf hinaus laufen, Rojava zum nächstbesten Zeitpunkt einem vernichtenden Angriff der Türken preis zu geben. Die Bettelei enthält somit das Angebot einer restlosen Unterwerfung unter diese Kalküle.
  2. Einer der Oberterroristen der ICG fand es an der Zeit, CENTCOM militärische Angriffe seitens Türkei und NATO anzudrohen. Beachtet das Artikelbild!
    Eines der einfachsten Mittel wäre eine drastische türkische False-Flag-Operation, zum Beispiel mit einer Chemiewaffe oder einer „schmutzigen“ Nuklearwaffe, die CENTCOM-Kommandeuren, die sich weiterhin widerspenstig gegen die NATO-Fraktion zeigen, nur noch die Option läßt, sich gegen den imperialen Konsens einer unverzichtbaren türkischen NATO-Mitgliedschaft zu stellen – mit absehbaren Konsequenzen.
  3. Zur Vorarbeit für die theoretische Auseinandersetzung mit den im ersten Teil verlinkten Dokumenten habe ich den Eintrag zur Auseinandersetzung zwischen Lenin und Zetkin zur Frage des Patriarchates ausgekramt und lege euch diesen Abschnitt ans Herz.
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