Letzte Info: Pentagon behauptet, Angriff auf „Syrian Forces“ sei mit dem russischen Hauptquartier abgestimmt worden

Vgl. dazu die Meldungen von TASS und von Sputnik zur obigen Pressekonferenz.

Ein Transkript liegt noch nicht vor.
White liest ab, die angegriffene syrische Einheit, ausgestattet mit Panzern, Artillerie, Mörser- und Raketenwerfern, sei in gefechtsfeldmäßiger Formation auf die Kommandostelle der SDF vorgerückt. Die US-Einheiten hätten eingegriffen, als Projektile in 500 Metern (!) Entfernung davon eingeschlagen seien.
In den voran gegangenen Tagen hätten die Beobachter einen systematischen Aufbau von Angriffskräften auf syrischer Seite gesehen. Man habe vor, während und nach dem Vorfall in Kontakt mit den russischen Kollegen gestanden, die versicherten, es werde keine Vergeltungsangriffe auf SDF- oder andere Koalitionstruppen geben.

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4 Antworten zu Letzte Info: Pentagon behauptet, Angriff auf „Syrian Forces“ sei mit dem russischen Hauptquartier abgestimmt worden

  1. tgarner9 schreibt:

    Weitere Wendungen und Spekulationen

    Almasdarnews hat sein ursprüngliches Narrativ unter Berufung auf eine syrische anonyme Militärquelle zugunsten der russishen Darstellung korrigiert. Die angegriffene Miliz seien demnach „Locals“ vom Stamm der Al Baraka gewesen, die in eigener Regie nach IS-Schläferzellen fahndeten

    … the attack (der Miliz, auf welchen Centcom reagiert zu haben behauptet) was believed to be minuscule and possibly accidental because the tribesmen often search the eastern bank of the Euphrates for potential Islamic State hideouts and sleeper cells.

    Damit dürfen wir dürftige Spekulationen von MoA vom Tisch nehmen, Centcom habe die syrischen Milizen mit Hilfe der SDF in eine Falle gelockt. MoA fährt voll auf die Landis / Heller / Wash.Inst. / Balanche / Pany – Zio-Propaganda ab, die den Kongress, jetzt auch mit Hilfe des Ex-Botschafters Robert Ford, bewegen soll, Trump und Mattis zum Rückzug aus Syrien zu nötigen („Syrien ist nicht Vietnam, aber … „blablawuff), damit gewisse Kräfte den russischen Bemühungen um ein Ende der Kampfhandlungen der Unterboden entziehen können.

    MoA’s Spekulation hat allerdings einen durchaus interessanten Anker, die Behauptung einer Oppositionsquelle, Coalition Urges SDF to Surrender Deir-ez-Zor Villages to Regime Forces. Sie entbehrt nicht der Plausibilität. Wie TP-User Maningi dem dümmlichen Gelaber von Pany
    https://www.heise.de/tp/features/Luftangriffe-in-Syrien-USA-dokumentieren-ihren-Willen-sich-festzusetzen-3963643.html
    korrekt entgegen setzt, sind die Öl- und Gasfelder östlich des Euphrat für die SDF nutzlos. Für die improvisierte (gefährliche und giftige) Dieselkocherei haben sie in den Bezirken Raqqa und Hasaka genug Quellen, der Türkei-Export (wie ihn ISIS genoß), fällt für sie aus. In dieser Lage könnte OIR tatsächlich beschlossen haben, Forderungen lokaler Stämme nachzugeben, die Quellen in syrische Regie zu übergeben, damit die Bevölkerung eine Revenuequelle habe. Die SAA hätte keinen substanziellen Vorteil davon, die Locals könnten sich die Amerikaner damit verpflichten. Allerdings geschähe das im Deeskalationssinne, die Ziocons wollen eskalieren. Es könnte also durchaus sein, daß bestimmte Figuren vor Ort eine unklare Lage für den Angriff ausgenutzt haben.

    Das DoS kündigte heute überraschend (zumindest für mich) eine nahezu einwöchige Nahostreise des Sec. Tillerson an: Amman, Beirut, wo Tillerson „U.S. support for the Lebanese people and the Lebanese Armed Forces“ demonstrieren will (neues Militärgerät für die libanesische Armee wurde vorgestern angeliefert), Ankara und dann weiter nach Kuwait, wo es um irakische Angelegenheiten gehen soll.

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  2. Klaus-Peter schreibt:

    Das Gezwitscher, welches noch die Runde machte:
    “ Within Syria‏ @WithinSyriaBlog

    Now I got a source that’s telling me that this is actually what happened, the US foiled a SAA-YPG deal to hand over CONICO to the government force, the Deir Ezzor military council played a key rule in foiling the deal“

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    • tgarner9 schreibt:

      Ja, danke. Diese Version entbehrt, wie gesagt, nicht der Plausibilität und die mir albern erschienene Einlassung des russischen DoD, den USA ginge es offenbar um „economic assets“, könnte man zum Indiz nehmen, daß etwas ‚dran ist.

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  3. Pingback: Zwischenfall in Khasham – Abschluß | Themen & Essays

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