Die Wahrheit über MH370

Die Operation, in deren Verlauf die B-777 verschwand, hat in meiner Darstellung klar gezeichnete Umrisse bekommen.

6.1 – Ziel der Operation war es, eine Fracht – im weitesten Sinne – in die Maschine gelangen, aber nicht an ihr Ziel kommen zu lassen. Begründung:

  1. Ein Akteur, der zu den großen militärischen Playern zählt und der malaysischen Regierung und ihr Militär Kooperation bei der Verdeckung aufzwingen zu können meinte, geben wir ihm den Namen „Boeing Entführungs Kommando“, BEK, hat die Aktion mindestens einen Tag lang vorbereitet, wahrscheinlich deutlich länger. Eine in-flight – Deaktivierung der Satcom – Verbindung der Boeing erfordert Kenntnisse, die dem BEK in Malaysia kaum spontan verfügbar war. Nehmen wir hinzu, daß die Operation einer Rückendeckung durch einen globalen Souverän bedurfte, hat die Vorbereitung mindestens 24 Std. in Anspruch genommen.
  2. Gleichwohl waren malaysische Stellen zum Beginn der Operation nicht informiert, die malaysische Luftwaffe war nicht vorbereitet.
  3. Folglich wollte das BEK malaysische Stellen nicht informieren, bevor die Maschine in der Luft war. Sie wurden erst nach dem Start um 00:40 Ortszeit einbezogen.

6.2 – Die Operation enthielt die Option, MH370 über der Südchinasee abzuschießen oder zum Absturz zu bringen

Den Kreis der Souveräne, auf deren Rückendeckung das BEK gesetzt hat, müssen wir auf die USA, bzw. USA plus UK (Inmarsat!), und China eingrenzen. Es gibt keinerlei Hinweise auf die Beteiligung Russlands, Frankreichs, Deutschlands oder Israels.

Welche anderen Landebahnen, als das malaysische Butterworth, kommen plausibel in Frage, falls MH370 nicht abgeschossen werden und die Operation zumindest vorerst verdeckt bleiben sollte?
a) Okinava (US-Basis), b) Hainan (dem chinesischen Festland vorgelagerte Insel), c) Diego Garcia, d) Christmas Island (zwischen Australien und Java)

Okinava ist kompliziert, weil es scharfe Spannungen zwischen der US-Basis und örtlicher Bevölkerung, einschließlich Verwaltung gibt.
Hainan ist unverträglich mit der frühen Abschaltung von Satcom (ACARS) und Transponder. Das BEK mußte damit rechnen, daß Vietnam MH370 abfangen würde.
Diego Garcia und die Christmas Insel fallen aus, weil das BEK davon ausgehen mußte,  die indonesische Luftwaffe werde tätig werden. Das „Mauseloch“ zwischen Medan und Lhokseumawe, das ich im Abschnitt 2.4b beschrieben habe, erfordert ein riskantes Manöver, dessen Erfolg sich niemand sicher sein kann, der die indonesischen Radaranlagen nicht aus der Praxis kennt.
Warum sollte das BEK solche Risiken eingehen, statt den leichteren Weg zu gehen, die Piloten und die malaysischen Autoritäten zu erpressen, die Entführung von MH370 nach Butterworth zuzulassen und anschließend zu verdecken? Von malaysischen Interessen an einem Cover-up war in den vorigen Abschnitten schon die Rede, aber eine notwendige Ergänzung war die Drohung, MH370 abzuschießen oder zum Absturz zu bringen und dies als einen Manöverunfall auszugeben, wie im Fall der Iran Air 655.

6.3 – Damit ist eine erkennbare Beteiligung von US-Militärs und US-Diplomaten am BEK logisch gesichert.

6.4. – Nahezu mit Sicherheit ist das Motiv, MH370 auf Butterworth zu landen, während des Anfluges entfallen, oder die malaysische Luftwaffe, namentlich General Daud, weigerte sich, die Landung zuzulassen

Wir können nicht mit letzter Sicherheit ausschließen, daß MH370 in Butterworth landete und dort blieb. Doch die in Teil 2.3 geschilderte 1. Phase des Cover-up spricht deutlich dagegen. Sie paßt vielmehr dazu, daß General Daud aus eigener Initiative und entgegen dem Plan des Ministerpräsidenten, oder im Einverständnis mit ihm, Voraussetzungen für die Inkraftsetzung eines Plan B für den Fall schuf, daß die von Malaysia favorisierte virtuelle und mediale Versenkung von MH370 in Gewässern östlich Malaysias scheitern sollte. Motive für eine solche malaysische Präferenz habe ich in Teil 2.4c eingegrenzt, so gut ich das mit meinen Voraussetzungen kann. Die Regierung mußte davon ausgehen, daß eine Verwicklung des malaysischen und, gemäß naheliegenden Schlußfolgerungen, des amerikanischen Militärs, in das Verschwinden von MH370 das chinesisch-malaysische Verhältnis schwer belasten könne. Dazu eine Illustration aus der „Straits Times„.
Obwohl die chinesische Regierung die malaysischen Bemühungen rasch honorierte (das gehört zur 2. Phase des Cover-up), gab es „Nachwehen“ in Gestalt von Ansätzen neuer antichinesischer Pogrome in Malaysia, unter deutlichen Hinweisen auf ihre Förderung seitens einschlägiger Kräfte in Washington und London. Auch solch eine Ausschlachtung des Vorgangs war in Malaysia vorhersehbar.

Zur Untermauerung meiner Schlußfolgerungen zitiere ich die Parlamentserklärung  des stellvertretende malaysische Verteidigungsministers Datuk Abdul Rahim Bakri vom 26.4.’14:

The military did not respond when it saw an unidentified flight on its military radar as they had assumed that the air traffic control in Subang (ATC Kuala Lumpur, TG) had ordered the plane to do a turn back, deputy Defence Minister Datuk Abdul Rahim Bakri told Parliament today.
„It was detected by our radar, but the turn back was by a non-hostile plane and we thought maybe it was at the directive of the control tower“

Das Militär dachte. Woran es dachte, legte der Staatssekretär so dar:

Abdul Rahim dismissed criticism that delays in disclosing military radar data might have hampered the search for the missing jet, saying that there was a need to corroborate the information it received with other agencies investigating the case such as the Federal Aviation Administration (FAA), National Transportation Safety Board (NTSB) and the Air Accidents Investigation Branch (AAIB). „We do not want to make any definitive answers until we are 100% sure. Once we had the resolution that the turn back was indeed the missing aircraft, we immediately deployed assets to search for the plane.“

Er gemahnte die Parlamentarier daran, daß Malaysia  noch immer kolonialen Status habe und die RMAF ohne Zustimmung der militärischen und zivilen Luftverkehrsinstanzen der USA und des UK nichts sagen und nichts tun könne und wolle.

Der letzte Satz der Verlautbarung ist wahrscheinlich eine Lüge. Nach einer Quelle, die ich nicht mehr aufgefunden habe, hat die RMAF sofort zwei Suchflugzeuge nach Westen geschickt. Dazu finde ich heute nur noch eine CNN-Meldung vom 10. Mai 2014:

A senior Malaysian government official has revealed that the Royal Malaysian Air Force (RMAF) had scrambled search aircraft at 8am on the morning of March 8, soon after Malaysia Airlines had reported that flight MH370 was missing. (…) According to CNN, the source also told them that RMAF did not inform the Department of Civil Aviation nor anyone in the search and rescue operations team until March 11.

Was die Frage aufwirft, was General Daud mit den zwei Fliegern ausrichten wollte. Gemäß meiner Rekonstruktion haben sie den westlichen Rand der Straße von Malacca jenseits der Reichweite des Radars in Butterworth kontrolliert und möglicherweise auch die Trasse über Sumatra, die MH370 Richtung IO nehmen sollte.
Es ist spekulativ aber vernünftig anzunehmen, daß General Daud seine Rolle in der Affäre dem Umstand verdankt hat, daß er persönliche Beziehungen zum indonesischen Militärstützpunkt am Zivilflughafen Medan unterhielt, der eine Dual Use-Radaranlage hat. Solche informellen Kontakte verstehen sich praktisch von selbst zwischen Militärs, deren Aufträge und Ziele in weitem Umfang überlappen, und das ist bei der Bekämpfung von Schmuggel und Piraterie in der Straße von Malacca der Fall. Später gab es Gerüchte, die Radarbesatzung in Medan habe in dieser Nacht den Automaten die Arbeit überlassen und sei auf eine Party gegangen. Das mag eine Ente sein, aber es war eine wohl plazierte Ente.
Unter solchen Voraussetzungen wäre es Butterworth zugekommen, sicher zu stellen, daß nicht unversehens Touristen oder Einheimische im Bergmassiv Sumatras über eine abgestürzte B-777 stolperten.

Damit bin ich in den wesentlichen Punkten am Ende meiner Darlegung. Sie mag dem einen oder anderen Leser nachvollziehbar machen, warum ich bei der Fracht, die unbedingt in das Flugzeug, aber allenfalls unter militärisch kontrollierten Bedingungen hinaus gelangen sollte, an eine biologische Waffe mit durchschlagender Wirkung denke.

Ich werde die bisherigen Einträge über MH370, für deren kaputte Gliederung ich um Verzeihung bitte, auf einer eigenen Seite zusammenfassen und mit einigen noch verfügbaren Hinweisen und Illustrationen, sowie Bemerkungen zur 2. Phase des Cover-up mit Hilfe von Inmarsat ergänzen. Das kann ein wenig dauern.

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16 Antworten zu Die Wahrheit über MH370

  1. tgarner9 schreibt:

    Zur aktuellen Phase des Cover – up zählen wilde Behauptungen zur Anzahl aufgefundener Trümmer, die „offizielle Stellen“ MH370 zugeordnet haben.
    Dazu ein „independent international air accident investigation team set up by Malaysia“](https://www.thestar.com.my/news/nation/2018/03/08/mh370-interim-statement-in-full/#u8Jv4QzP1puC31FZ.99)

    At the time of writing, as reported in the Interim Statement released in 2017, three items of debris remain as being confirmed from MH370, i.e., the right flaperon, a part of the right outboard flap and a section of the left outboard flap. A few other pieces of debris were determined to be almost certain from MH370 including some cabin interior items.

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  2. Berengar schreibt:

    Danke für die Mühe, die Du Dir gemacht hast, die Sache so luzide aufzublättern und darzustellen!

    Im Anschluß an die Überlegung im vorletzten Absatz ergeben sich für mich weitere Fragen, wenn Du gestattest:

    Wenn es sich um eine Biowaffe gehandelt hat, dann führt das unmittelbar zur Frage, wer sie wie, wo und warum einsetzen wollte. Nach der Darstellung ist ja mindestens soviel klar, daß der gesamte Vorgang nicht eben trivial ist, die Waffe also schon eine „Hausnummer“ gewesen sein muß. Wer setzt aber zu welchen Zwecken eine möglicherweise sogar genozidale Waffe in Asien ein?

    Es gibt freilich noch eine andere Möglichkeit und die scheint mir sogar näher zu liegen. Es gab die Waffe und sie war bereits auf dem Weg. Der Zweck der Veranstaltung war aber nicht ihr Einsatz, sondern im Gegenteil ihr Nichteinsatz, i.e. eine „Leistungsschau“ mit Territions- und Präventionscharakter. Absender und Abwender sind identisch; der Zweck der Veranstaltung war zum einen, den anderen Beteiligten zu zeigen, in der Lage zu sein, eine Biowaffe vermittels eines Passagierflugszeugs einzusetzen sowie exakt diesen Angriffsvektor für alle anderen künftig vom Tisch zu nehmen.

    Vielleicht schreibst Du ja noch was dazu.

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    • tgarner9 schreibt:

      Es muß gar nichts an Bord gewesen sein, Berengar, nicht mal ne Ampulle gefärbtes Wasser inner Stahlpulle. Der Gewinn der Operation ist ein Haufen souveräner Fakten, die mit 239 „annihilierten“ Personen und dem Eingriff in den Zivilflugverkehr geschaffen wurden, zuzüglich $200 Mio für die 2. Phase des Cover-up unter den Schafsblicken aller, die sich angesprochen fühlen. Schwer zu sagen, ob MH17 ohne diese Vorbereitung – die nicht zwingend als eine solche beabsichtigt gewesen sein muß – derart glatt durch gegangen wäre, jedenfalls ist das ein Gedanke, der erwogen gehört.

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      • Berengar schreibt:

        Die Verbindung zu MH17 liegt völlig nahe, das ist klar.

        Mit dem ersten Teil habe ich mehr Schwierigkeiten. Mal platt formuliert: Für welches „Problem“ ist so ein Tatverlauf die Lösung? Wieso sieht der Souverän sich veranlasst, diese Fakten so zu be-wirken, um aus ihnen etwas sprechen zu lassen, und nicht anders, zum Beispiel etwas weniger verwickelt?

        Möglicherweise wird es für mich ja im nächsten Teil klarer.

        (Nebenbei, mir ist es wieder eingefallen, woran mich Dein Stichwort ‚Biowaffe‘ erinnerte: https://de.wikipedia.org/wiki/Ourang_Medan – ganz anderer Zusammenhang, ich weiß.)

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      • tgarner9 schreibt:

        Du verwirrst mich, Berengar. Was nennst Du „verwickelt“? Die Rekonstruktionsarbeit kann man verwickelt nennen, der Tatverlauf i.e.S. hat 80 min gedauert und vielleicht nur vier Personen mit ehrfurchtgebietenden Hoheitszeichen in Anspruch genommen, von denen ein oder zwei, sagen wir: „außergewöhnlichen“ technische Kenntnisse und Fertigkeiten vorzuweisen hatten. Es gab einen initialen Gewaltakt, der möglicherweise nur in einer glaubhaften Drohung bestanden hat und einen finalen – c’est tout. Alles andere sind Voraussetzungen, Begleiterscheinungen und Folgen, die mit der herrschaftlichen Verfaßtheit des Globus …. und der handelnden Figuren GEGEBEN sind. Gegeben, Berengar.

        Und, räusper, „der Souverän“ ist immer und notwendig ein Doppelwesen – Gott und Teufel.
        Monotheistisch im strengen Sinne ist immer nur der angebetete Gott und dessen nach ein wenig Gejammer und theologischer Kniffelei hingenommener, ähem, Ratschluß.
        Und, nein, ich bin stocknüchtern.

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      • Berengar schreibt:

        Ja, das war mißverständlich formuliert: „Verwickelt“ ist nicht der Tatverlauf, sondern die Aufarbeitung, die Du hier leistest. Ein Mord kann auch in wenigen Minuten vollbracht sein, während der Kriminologe mitunter Wochen und Monate zubringt, ihn sauber auf die Reihe zu bekommen.

        Und offengesagt geht es mir hier ebenfalls so. Du hast nicht wenig Zeit und Energie darauf verwendet, die Sache zur Kenntlichkeit zu bringen. Ich habe die Seiten, die Du deswegen hergestellt hast, nun zweimal gelesen und habe die Ereignisse, ihre Chronologie sowie die Schlüsse, die Du ziehst, grob beinander.

        Es kommt halt nicht alle Tage vor, daß 239 Leiber und dazu noch ein paar Tonnen anorganisches Material hinter einem Ereignishorizont verschwinden. Sowas ist selbst im Kosmos selten, denn da gibt’s wenigstens Hawking-Strahlung. :-)

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      • tgarner9 schreibt:

        „Zweimal lesen“ – Ja, ich habe die Sache knapp gehalten, Verwicklungen um Technikkram beiseite gelassen und etliche Verweisinhalte nicht paraphrasiert. Es fehlen auch ein- und ableitende Zusammenfassungen sowie Kartenmaterial, das ich nicht zu erstellen weiß und erstellen zu lernen keinen Trieb hatte, weil ich damit rechnen mußte – und bislang recht behielt – daß es eh nur fünfeinhalb Leute lesen werden, weil die restlichen drei von mir sowieso nur „über Fortschritte zum großen Krieg“ bei mir lesen wollen..Ich habe angesichts des nominellen Reizthemas ein bißchen darauf gehofft – und auch deshalb die vielen Einzelteile erstellt – über Fragen, Einwände und Debatten könne ein zugänglicheres und nutzbringenderes Bild entstehen. Weiß noch nicht, wie viel Mühe ich mir machen werde, die angekündigte Zusammenfügung und Erweiterung auf Phase 2 zu verbessern.

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    • Berengar schreibt:

      So, Thomas. Ich habe Deine Darlegung jetzt nochmal gelesen, weil es mir keine Ruhe ließ, diesmal aber in einem Zug. Ich streiche meine Fragen von weiter oben – sie sind, das ist mir jetzt klar geworden, schlichtweg irrelevant. Es sind typische Agatha-Christie-Fragen („Na, wer war’s denn jetzt?“), die für die hiesigen Vorgänge keine Bedeutung haben.

      Ich möchte noch etwas anfügen:

      Mir ist klarerweise nicht bekannt, wie es Deine anderen Leser halten, aber ich schlage die Links, die Du anbietest, im Regelfall schon selbst nach, um sie mir zur Brust zu nehmen. Nicht alle, aber die meisten. Das ist einer der Gründe, wieso es meistens so lang dauert, bis ich mal irgendwo was schreibe.

      Es ist für jemanden wie mich nicht hilfreich, wenn Du dazwischen immer wieder Bemerkungen wie die zu JFK zu Beginn oder halt die Überlegung „Biowaffe?“ einflichst. Die führen jemanden, der nicht Thomas ist, vom unmittelbar nächsten Gegenstand weg statt zu ihm hin. Entweder blätterst Du die Sache ganz auf (wird vermutlich schwierig, weil dann aus einem Aufsatz ein Buch wird) oder lässt sie unseretwegen erstmal beiseite, sofern und solange das geht, ohne die Darstellung zu verhunzen.

      Notabene: Das ist kein Vorwurf. Es ist eine Bitte um Nachsicht. :-)

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      • tgarner9 schreibt:

        Kein Anlaß für Nachsicht. Du hast vollkommen recht, diese Andeutungen, deren – diskutable – Reichweite und Erklärungshorizont allenfalls langjährige Leser „TomGards“ ermessen können, sind defensiv, schlimmstenfalls störend, jedenfalls nicht „zielführend“ um den Scheißausdruck mal zu benutzen. Ich habe umgekehrt um Nachsicht dafür zu bitten, daß meine Energie nicht ausreicht, Bücher zu schreiben, die kein Mensch lesen will und voraussichtlich diejenigen, die sie läsen, nur in eine ähnliche Lage brächten, in der ich mich finde.
        Aber, wie gesagt, ich schau mal zu, daß ich die Zusammenfassung und Erweiterung verbessere, doch es liegen für mich ernsthaft vordringlichere Aufgaben an.

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      • Berengar schreibt:

        Ich wollte Dir das schon vor einer ganzen Weile mal schreiben, aber offengesagt habe ich mich bisher nie getraut.

        Wieso? Weil ich bei der Lektüre, insbesondere in den fortgeschrittenen Nachtstunden, immer mal wieder den Eindruck habe, daß Du um Dein Leben schreibst, folglich mittelbar auch um unseres.

        Ich weiß nicht, ob das so ist, da wir uns (ja, leider!) nie persönlich begegnet sind. Vielleicht würde das manche blöde Frage von mir erübrigen.

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  3. tgarner9 schreibt:

    Oops – ich hab in Gedanken mal wieder rechts und links verwechselt. Ist eine leider unausrottbare Schwäche.

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  4. anonym schreibt:

    Die Geschichte mit den Biowaffen wurde ja fast so, wie du sie darstellst, einen US-Fernsehfilm aus den 00er Jahren entnommen. Da geht ein Selbstmordattentäter an Bord eines Flugzeugs, setzt eine giftige Substanz aus seinem Handgepäck frei, die aber erst nach der Landung sichtlich wirksam wird. Der Held oder in diesem Fall die Heldin, eine Wissenschaft-lerin des CDC, kann eine globale Pandemie in letzter Sekunde verhindern.
    Aus deinen verstreuten Andeutungen bei Heise habe ich mir ein anderes Szenario zusammen-gereimt. Insbesondere hängt es mit den 20 Beschäftigten von Freescale Semiconductor zusammen. Freescale Semiconductors war eine Halbleiterfirma mit Firmensitz in Austin, Texas, die Prozessoren für verschiedene Zwecke entwickelte, aber auch in die Verteidigungsfor-schung involviert war. 2015 wurde sie an NXP-Semiconductors verkauft. Beschäftigte dieser Firma arbeiteten auch an einer neuen Tarnkappentechnologie oder an Technologien zum Cyberwar, darunter möglicherweise auch die 20 chinesisch stämmigen US-Amerikaner, die an Bord der MH-370 waren. Der Militärisch-Industrielle-Komplex der USA könnte besorgt darüber gewesen sein, dass diese Technologien in die Hand der chinesischen Regierung fallen würden. Angeblich wollten diese Personen in Peking die Marktreife von Konsumgütern diskutieren. Vielleicht beabsichtigte die chinesische Regierung, diesen Personen ein großzügiges Angebot zu machen, wenn sie für China arbeiten, also vor allem sehr viel Geld. China hätte ein extrem großes Interesse an Cyberwar-Technologien, da nur so das US-Imperium im Notfall von einem Atomkrieg abgehalten werden kann.
    Irgendwie haben das die US-Geheimdienste mitbekommen und durch die Entführung der MH-370 nach Diego Garcia und der Beseitigung dieser Personen wurde diese Desertion in quasi letzter Sekunde verhindert. Die chinesische Regierung musste gute Miene zum bösen Spiel machen. Sie wusste natürlich, was vor gegangen ist.

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    • tgarner9 schreibt:

      Die Freescale-Leute habe ich nie erwähnt, da verwechselst Du mich.
      Würdest Du einen Film goutieren, der unterstellt, eine Forschung, deren Geheimhaltung dem Auftraggeber einen Mord wert wäre, würde vertrauensvoll in die Hand von Leuten gelegt, die man anschließend frei reisen ließe, obwohl man sie des Verrates verdächtigte? Um sie – falls ein bedauerlicher Irrtum geschehen war – nicht etwa nach den bekannten Verfahren der „extrajudicial rendition“ aus Kuala Lumpur zurück in die Staaten zu expedieren, sondern …
      Ein sehr schlechter Film, gelle?

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  5. anonym schreibt:

    Deine Version ist aber auch nicht gerade plausibel. Warum hätten die USA oder eine Fraktion des tiefen Staates zu diesem Zeitpunkt einen Anschlag mit Biowaffen gegen China durchführen sollen, bei dem vielleicht tausende sterben? Das wäre ein Casus belli. Zumal damals das Verhältnis USA-China viel besser war als heute. Es war ja damals die Strategie, China an unterlegener Stelle in das westliche Weltsystem einzubinden.

    Wenn in diesem Flugzeug tatsächlich Biowaffen freigesetzt worden wären, hätte man keineswegs erlauben dürfen, dass es auf dem malaysischen Stützpunkt Butterworth landet. Vielmehr hätte man es an einem möglichst abgelegenen Ort, am besten über einem Ozean, abschießen müssen.
    Dass MH370 tatsächlich im indischen Ozean abgestürzt ist, belegt das auf La Réunion gefundene Wrackteil. Nach GEOMAR lag der Absturz- oder Abschussort in der Nähe von Diego Garcia. Darauf hast du in deinem früheren Blog immer wieder hingewiesen.

    Ich habe nie behauptet, dass du Freescale Semiconductor erwähntest. Du hast damals vielmehr über die Motivation für dieses Hijacking dunkle Andeutungen gemacht. Aber für Freescale spricht, dass auch zu diesem Bereich eine Vertuschung stattfindet. Irgendjemand behauptete im Internet, dass einer der Mitarbeiter von Freescale kurz vor seinem Verschwinden ein wichtiges Patent beantragt habe. Hierauf stürzten sich dann die Debunker und die Diskussion ging nur noch darum, ob es dieses Patent nun gibt oder nicht. Oder wenn es dieses gibt, ob es strategisch wertlos ist oder wirklich wichtig.

    Ich habe nie behauptet, dass diese Angestellten schon entschlossen waren, Verrat zu verüben. Vielleicht wollte die chinesische Seite ihnen ein entsprechendes Angebot vorlegen und sie selbst wussten von nichts. Sie hatten ja einen offiziellen Termin in Peking, wo es um andere Themen ging. Inwieweit die USA offiziell Reisesperren gegenüber Personen verhängen dürfen, die vielleicht früher einmal in der Verteidigungsindustrie gearbeitet haben, weiß ich nicht. Sicher ist aber, dass man 20 hochqualifizierte Wissenschaftler nicht einfach entführen kann, wie einen x-beliebigen Terrorverdächtigen. So oder so hätten ihre Frauen einen massiven Aufstand gemacht. Das hätte zu einer internationalen Krise führen können. Insofern wäre es unauffälliger, gleich das ganze Flugzeug verschwinden zu lassen.

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    • tgarner9 schreibt:

      Deine Version ist aber auch nicht gerade plausibel.

      Damit wir uns recht verstehen: Ich habe geschrieben, es braucht gar nichts an Bord gewesen sein, nichtmal eine Ampulle gefärbtes Wasser. Der Erfolg der Operation birgt jede Menge Souveränitätsgewinn für diejenigen, die den Anschlag in Auftrag gaben und diejenigen, die das Cover-up durchsetzten.
      Ich habe nur gesagt, daß die Hypothese mit der Biowaffe m.E. am besten zu meiner Rekonstruktion passt, falls man davon ausgehen will, es gab tatsächlich einen materiellen Grund für die Operation.

      Warum hätten die USA oder eine Fraktion des tiefen Staates zu diesem Zeitpunkt einen Anschlag mit Biowaffen gegen China durchführen sollen, bei dem vielleicht tausende sterben? Das wäre ein Casus belli. Zumal damals das Verhältnis USA-China viel besser war als heute. Es war ja damals die Strategie, China an unterlegener Stelle in das westliche Weltsystem einzubinden.

      Habe ich nicht von einem „Rogue-Player“ geschrieben? Wenn nicht, war das ein Versäumnis.
      „Casus belli“ für wen? Willst Du ernsthaft glauben, China würde in so einem Fall seine „drei“ strategischen Eier auf die USA feuern?
      Ein „Rogue Player“ kann jemand sein, der klinisch durchgeknallt ist. In den USA und im UK hat es mehrfach völlig durchknallende Akteure in und aus einschlägigen Kreisen gegeben. Ich kann aus dem Gedächtnis nicht nennen. Leute, die, zum Beispiel, ohne Auftrag hanebüchene Experimente an Menschen durchgeführt haben. Leute, die in den 60ern mit subversiven Methoden alles in ihrer Macht stehende taten, zu erreichen, daß die USA die SU atomar vernichtet. Zu diesen Typen gehört der amerikanische Nationalheld General Douglas MacArthur, der in letzter Minute gehindert wurde, Atomwaffen in Korea oder gar China einzusetzen.
      Und damit sind wir bei aktuelleren Charaktermasken: Leute, die lieber heute als morgen das Weltwährungssystem kippen wollen, in dem die Halbwertszeit des Dollarkredites fällt, und in den USA eine Militärdiktatur errichten wollen. Dafür sind innenpolitisch seit 2001 alle Vorbereitungen getroffen, weil, zum Beispiel, kein Geringerer, als der ehemalige Vizepräsident Cheney solch ein Modell gewesen ist.

      Wenn in diesem Flugzeug tatsächlich Biowaffen freigesetzt worden wären hätte man keineswegs erlauben dürfen, dass es auf dem malaysischen Stützpunkt Butterworth landet.

      Da setzt Du Deine Filmerinnerungen in meine Rekonstruktion ein  Ich schrieb sinngemäß: Entweder entfiel das Motiv für eine Landung auf Butterworth während der Annäherung, oder General Daud (oder jemand anderes) ließ die Landung nicht zu. Freisetzung eines Pathogens im Flugzeug wäre ein Motiv für das eine wie das andere.

      Dass MH370 tatsächlich im indischen Ozean abgestürzt ist, belegt das auf La Réunion gefundene Wrackteil. Nach GEOMAR lag der Absturz- oder Abschussort in der Nähe von Diego Garcia.

      Viermal nein. Das auf La Réunion gefundene Wrackteil belegt gar nichts, weil die Untersuchung der Entenmuscheln unterbunden wurde, die darauf siedelten, bzw. das Resultat einer Untersuchung geheim blieb. Darauf habe ich in zig Artikeln in meinem alten Blog hingewiesen. Diese Untersuchung hätte hinreichend genau geklärt, wie lange das Ding, überwiegend untergetaucht, im IO verbracht hat.
      Nach den Untersuchungen von GEOMAR war unter der Annahme eines Absturzes (oder Abschusses), anstelle einer „Pflanzung“, eine Herkunft aus den Gewässern um Diego Garcia dramatisch wahrscheinlicher, als eine aus dem südlichen IO.

      Sei nicht bös, daß ich zu der Freescale-Sache nicht mehr sagen mag.

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