„Novichok“ – Die Untertanen bestehen auf ihrem (Irr-)Glauben an die (Irr-)Rationalität ihrer Herrschaft

(Zur Titelaussage vgl. auch Bemerkungen zur Abwicklung des Mythos vernünftiger Herrschaft)

Boris Johnson in vertrauter Rolle – „postfaktischer“ Verkünder tieferer Wahrheiten

Boris Johnson hat gelogen„. Die Aussage ist ein Leitmotiv in fast allen bestallten und unbestallten kritischen Kommentaren zum Interview (!), das der Leiter Porton Downs Sky News am Vorabend erwarteter Nachrichten von der OPCW gegeben hat. Die Glaubwürdigkeit, Kompetenz, Professionalität der britischen Regierung, und mit ihr der Regierungen, die „aufgrund bloßer Behauptungen von Theresa May ihre ‚uneingeschränkte Solidarität‘ erklärt hatten“ (Rötzer für TP), wurde fraglich gestellt. „Bloßer Behauptungen“? Quatsch. Macron und Merkel hatten nichts Geringeres, als die Souveränität ihrer Länder und Europas in den Ring geworfen, sich an May’s Seite zu stellen. Das ist ein souveräner Beschluß – nicht bloß eine Akklamation. Er beruhte auf kenntlichen Lügen, wie ich gleich zeigen werde, und dies verbirgt TP seinem speziellen Publikum mit dem wiederum souverän gefassten Beschluß, nicht wahr haben zu wollen, daß „Fakten“ im Fall Skripal von allem Anfang an Sovereign Facts geblieben sind, hoheitliche Setzungen.

Der Boris hat gelogen, keine Frage:

Q.: You argue that the source of this nerve agent, Novichok, is Russia. How did you manage to find it out so quickly? Does Britain possess samples of it?
A.: Let me be clear with you … When I look at the evidence, I mean the people from Porton Down, the laboratory …
Q.: So they have the samples …
A.: They do. And they were absolutely categorical and I asked the guy myself, I said, „Are you sure?“ And he said there’s no doubt.

Doch im gleichen Interview hat er klar gestellt, daß und wie er zweckmäßig,  im Dienste höherer oder tieferer Wahrheit lügt:

DW: Mr. Johnson, some days ago you said that it was extremely likely that President Putin personally ordered the use of a nerve agent to attack former double agent Sergei Skripal. What do you and the British Parliament have as evidence to support this view?
Boris Johnson: I think it’s very important first of all to show that we think the culprits for this are not the Russian people, not Russia. We have no quarrel with Russia. These are issues with the Kremlin and with the Russian state as it currently is. And the reason I said what I did was that if you look at the stuff that’s been used, it is a Novichok agent, according to our scientists at Porton Down.

Keine Lüge bis hier her, wenn man davon absieht, daß die Bezeichnung „Novichok“ ein Phantasiename ist. Doch es folgt eine offensive, für jedermann kenntliche doppelte Lüge, die das Prinzip der Johnson’schen Lügerei definiert:

You also have to consider that Sergei Skripal is somebody who is being identified as a target for a liquidation and that Vladimir Putin has himself said that traitors, i.e. defectors such as Mr. Skripal, should be poisoned. So it’s a Russian-only nerve agent.

Keine der Aussagen stimmt. Doch der Halbsatz, Skripal is somebody who is being identified as a target for a liquidation, enthält die Wahrheit der Lügen. Hätte Zhanna Nemtsova schlicht gefragt, Identified by whom?, Boris Antwort, was immer er gesagt hätte, hätte die ganze Wahrheit offen legen müssen: ‚By me. By us.‘.
Nemtsova wählt stattdessen die unsachgemäße Antwort einer Frage nach Beweisen:

Do you have any solid evidence that Putin directly ordered it?

und erhält die sachgerechte Auskunft über die Zweckmäßigkeit der Lüge:

I’m afraid he’s in charge of the clattering train, as we say in the UK. Somebody has to be responsible, and we in the UK think that the evidence, the culpability points to the Russian state.

Und wieder ist das die ganze Wahrheit: „clattering train“ ist Boris Bild für die Gesamtheit russischer Staatlichkeit in ihrer derzeitigen Formation.
Die eingangs zitierte „kategorische“ Lüge, wie neben Craig Muray auch andere sie in bester moraltheologischer Tradition zu kennzeichnen belieben, hat Nemtsova dem Boris geradezu abgenötigt. Johnson hat sie damit bedient, nachdem sie sich obstinat geweigert hatte, die voran gegangenen offenen Lügen zur Kenntnis zu nehmen. Er behandelte sie zuvorkommend als das Modell, als welches sie im Interview auftrat: eine „altjüngferliche“ Tante, die darauf besteht, herrschaftlichen Verdikten, Beweisverfügungen, müssten nach alter Manier wenigstens fabrizierte forensische Beweise beigegeben werden, eine Tradition, der im UK noch länger der Garaus gemacht ist, als in den USA.

Gary Aitkenhead in der Rolle des theologischen Sachverständigen

Allein die Bühne, die dem Geschäftsführer (editha: kein Wissenschaftler, sondern Manager), der Chemiewaffenfabrik Porton Down für seine Aussage gewählt wurde, stellt klar, daß er nicht in der Rolle eines Sachverständigen, sondern der eines Zeugen der Anklage redete. Nicht einen Hinweis auf ein forensisches Detail hat er gegeben. Geschweige Strukturformeln nebst zugehörigen Spektralanalysen in Form von Datenblättern, die der Fachwelt Ansatzpunkte geben könnten, seine Angaben auf Plausibilität zu beurteilen.

Er sprach von einer „Variante von Novichok“, wie alle Regierungsvertreter vor ihm, bestätigte nicht einmal die Auskunft, die der russische Botschafter erhalten haben will, Porton Down hätte die in der wissenschaftlichen Literatur bekannte Substanz „A-234“ identifiziert. Damit bleibt es bei der Lage, die Staatssekretär Vladimir Yermakov vor 10 Tagen wie folgt kennzeichnete:

Let’s carry out a joint investigation with fully transparent data instead of making absolutely vague assumptions regarding any “novichoks,” “starichoks”(old-timers), or “durachoks”(fools). Please understand this is the verbiage of British television shows. Aren’t you embarrassed to speak about this in the presence of this audience, ambassadors from 150 states? This is ridiculous.

Oder wie ich sie unter Berufung auf Angaben des den ehemaligen OPCW-Funktionär Dr. Trapp in diesem Eintrag charakterisiert habe:

Jeder [der zitierten Sätze] enthält ein Argument dafür, daß Porton Down das Zeug, das in Salisbury aufgefunden sein soll, mangels Daten unmöglich „Russland“ zuzuordnen kann. Sie sollten dort jede Menge über das Gift wissen, doch über unterstellte russische Produktionslinien wissen sie nichts. Basis der Anklage sind zum „Typus“ deklarierte allgemeine Eigenschaften einer Substanzklasse, die seit mindestens 20 Jahren wissenschaftlich dokumentiert sind. (…) [Es ist eine] Anklagezu der die russische Regierung genau so wenig sachgerechtes sagen kann, wie die sprichwörtliche Hexe unter der Inquisitionsfolter, die zu Teufelskrallenmixturen Rede und Antwort stehen soll.

Freilich bleibt Aitkenhead nach der institutionellen Seite ein Sachverständiger. Für was, das zitierte die „Tagesschau“ so:

Die wissenschaftliche Erkenntnis habe man an die Regierung weitergeleitet, und die habe mit einer Reihe anderer Quellen das Bild zusammengefügt, aus dem sie dann ihre Schlüsse gezogen habe.
Aufgabe des Labors sei es, eine wissenschaftliche Bestimmung vorzunehmen, was da für ein Stoff vorliege. Um den Herstellungsort herauszubekommen, seien dagegen weitere Informationen nötig, zu denen die Regierung Zugang habe, erklärt Aitkenhead.

Der letzte Satz ist eine doppelte Lüge.
Erstens gibt es, wenn jemand sich schon auf wissenschaftliche Tradition beruft, genau zwei Möglichkeiten eines Herkunftsnachweises für ein Gift, das als Tatwaffe benutzt wurde. Entweder mittels Vergleich des verwendeten Produktes mit einer Referenz, deren Herkunft kriminalistisch gesichert ist. Das ist eine geteilte Aufgabe zwischen Ermittlern und Chemikern. Oder mittels Etablierung einer „chain of custody“ zwischen Lieferanten, Täter und Opfer, zu der ein Chemiker unter Umständen gar nichts beiträgt, sondern nur ein Mediziner oder Pathologe, der die Vergiftung diagnostiziert.
Zweitens gibt es eine offizielle Adresse für den Fall, daß eine genaue Identifikation des Stoffes nötig ist, die OPCW, weder Porton Down noch die britische Regierung.
Aitkenhead hat folglich bestätigt, daß der Anklage gegen „Russland“ bis gestern kein Verdächtiger (dazu in einem 2. Teil mehr) und keine Tatwaffe zugrunde liegt. Bis zur Stunde behauptet die britische Polizei nicht zu wissen, wo und wie das Gift den Skripals beigebracht worden sei. „Novichok“ ist genau so wenig eine Tatwaffe, wie „ein Messer“ eine ist. Ungesagt müssen die angeblichen Ergebnisse in Porton Down auf der Untersuchung von Metaboliten aus Blut- und Gewebeproben beruhen. Das erlaubt, ein Profil eines Giftes zu ermitteln, analog dem Profil eines Messers, das Pathologen aus der Untersuchung von Stichwunden ermitteln.
Einen Verdächtigen gab es bis gestern auch nicht (zu aktuelleren Behauptungen ebenfalls in einem 2. Teil). Keine Tatwaffe, kein Verdächtiger, keine Gelegenheit zur Tat – nichts als die oben von Boris Johnson vorgestellte Charakterologie des Bösen in Gestalt eines „Putin“, der zum clattering train des russischen Staatswesens im selben Verhältnis stehen soll, wie der irdische Stellvertreter Satans zu einer Legion von Unterteufeln. Es gelte folglich die Hexe zu finden, die mit dem Oberteufel oder einem Unterteufel gefickt habe, und der glaubhaft eine Gelegenheit unterstellt werden kann, den Skripals ein Gift verabreicht zu haben, von dem Porton Down (und bislang nur Porton Down!), eine gewisse Menge in Besitz habe.
Denn das ist die unzweifelhafte Nebenauskunft Aitkenheads: Porton Down will immerhin die eigene Teufelskrallenmixtur kennen. Es gebe Teufelskralle, das ist die ganze Auskunft.

Das Ziel der Expertise: Blametrading. Ausweitung des Inquisitionsverfahrens

Die OPCW, deren für heute oder morgen angekündigte Veröffentlichungen Gary Aitkenhead zuvor kam, kann allenfalls noch unklarere Ergebnisse vorlegen. Einem britischen Gerichtsurteil vom 22.3. das den Beauftragten der OPCW Blutentnahmen unter eigener Aufsicht erlaubte, ist zu entnehmen, die sogenannte „Chain of custody“, die lückenlose Dokumentation einer Beweisaufnahme, der Untersuchungen, die in Porton Down ausgeführt wurden, genügten den Anforderungen (SOP’s) der OPCW nicht. Ihre Laborergebnisse werden auf Proben beruhen, die frühestens 18 Tage nach Verabreichung des Giftes genommen wurden. Wie viel Teufelskralle darin noch identifizierbar war, steht im Augenblick noch in den Sternen.

Gegenstand der „Experise“ sind folglich die Lavierungsachsen der feindlichen Brüder im Imperium, von denen ich hier sprach. Lest diesen Eintrag, falls ihr ihn noch nicht kennt, ich kann mich nicht andauernd wiederholen.

Für die angelsächsische Seite hat SPON schon gestern eine Vorgabe gemacht: Der Skandal an der Pressekonferenz des Chefs von Porton Down soll die Zumutung unweigerlicher russischer Reaktionen auf sie werden. Russland fordert Entschuldigung von Großbritannien, lautete der Titel, der Text ist entbehrlich.

Nach einem halben Tag Bedenkzeit hat die Tagesschau soeben etwas veröffentlicht, das man als Leitlinie deutschen Umgangs mit der Sache verstehen könnte:

Hat Russland sämtliche Chemiewaffen zerstört?
Tatsächlich verkündete die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) im September 2017, Russland habe sein Chemiewaffenarsenal vollständig zerstört. Dies bezieht sich aber auf die offiziell deklarierten Chemiewaffen.
Der russische Chemiker Mirsajanow weist jedoch darauf hin, dass Nowitschok offiziell nicht als Teil des Chemiwaffenprogramms geführt worden sei. Das bedeutet, dass es in keiner der Listen der OPCW auftaucht – und somit nicht unter den vernichteten Chemiewaffen sein konnte.

Das ist banal gelogen, wie ich in den Einträgen dokumentiert habe, die ich weiter oben bereits verlinkt habe. Aber es ist zu bemerken, daß die Tagesschau eine „Nachreichung“ der britischen Regierung zum Interview ignoriert, die ich in der Übersetzung des Standard zitiere:

Zudem sei bekannt, dass Russland in den vergangenen Jahren untersucht habe, wie sich Nervengift vermutlich für Attentate verwenden lasse. „Und als Teil dieses Programms wurden kleine Nowitschok-Mengen hergestellt und gelagert.“

Es ist die wörtliche Wiederholung eines 10 Tage alten offiziellen FCO-Statements. Möglicherweise wird die deutsche Regierung versuchen, die britische Position über eine Widerlegung der Lügen zu unterminieren, welche der o. zit. „Faktenfinder“ verbreitet, wozu sie nicht versäumen würde, die russische Regierung auf dieser Linie unter separaten Druck zu setzen.

So eine Reaktion war und ist auch in London erwartbar. Eine Veröffentlichung des Guardian könnte die vorgesehene britische Antwort andeuten: Theresa May wird zu einem Blitzbesuch in Dänemark und Schweden erwartet, um dort russische Kriegsdrohungen zu besprechen. Grund genug für mich, an meine Notiz vom 13. März zu erinnern:

Es kann Porton Down nicht schwer fallen, eine Dosis aus der fraglichen Nervengiftfamilie zu produzieren, mit der formelle Voraussetzungen alliierten Beistandes gegen den fingierten „russischen Angriff“ erfüllbar wären. Indem die Regierung May darauf verzichtet hat, verpflichtet sie sich – oder auch ihre Verbündeten – ggf zu Folgeprovokationen. Vorstellbar wäre ein „Thema“, das in der Vergangenheit schon mehrfach „angespielt“ wurde, der Abschuß eines russischen Militärflugzeuges über der Ostsee.

Bislang konnte die Frage, ob die britische Regierung diplomatische Kalküle hinter sich gelassen hat, negativ beschieden werden. Aber das kann sich ändern – die Reise nach Skandinavien ist im Minimum ein Wink in diese Richtung.

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5 Antworten zu „Novichok“ – Die Untertanen bestehen auf ihrem (Irr-)Glauben an die (Irr-)Rationalität ihrer Herrschaft

  1. tgarner9 schreibt:

    Ob Karin Bensch sich im Klaren ist, daß ihr „Kommentar“ ziemlich ultimativ vom UK verlangt, aus Julia Skripal einen José Padilla zu machen?
    Hier das Urteil der Psychiaterin, die Padilla für 22 Std begutachten durfte:

    What happened at the brig (to Padilla) was essentially the destruction of a human being’s mind.

    Julia Skripal ist von der britischen Regierung unter Kontaktsperre gefangen gesetzt.
    http://johnhelmer.net/yulia-skripal-is-not-allowed-to-telephone-her-grandmother/

    Mehr dazu, und zu anderem, morgen.

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    • tgarner9 schreibt:

      Der Guardian illustrierte in einem langen Artikel, was ich im Eintrag über blametrading schrieb. Und er fordert noch direkter, als Frau Bensch, eine Kronzeugin ein, die der NATO die Lästigkeit von Beweisführungen erspart::

      It may also be the case that police work tracks down passenger records that identify a Russian likely to be responsible for delivering the nerve agent.

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  2. tgarner9 schreibt:

    Die Financial Times berichtete unter Berufung auf „Krasnaya Zvezda“, eine dem russischen Verteidigungsministerium angeschlossene Website, in dieser Woche hätten sich zwei Gruppen von Waffeninspekteuren in Russland aufgehalten, eine des technischen Sekretariats der OPCW und eine portugisiche Delegation im Rahmen der OSCE-Vereinbarungen zu „vertrauensbildenden Maßnahmen“.

    Die britische „Times“ hatte am Freitag unter Berufung auf Geheimdienstquellen, die sehr, aber „nicht zu 100%r“ überzeugt seien, ein Labor in Shikhany im Bezirk Samara, zur Produktionsstätte von Hexenkralle (Novichok) ernannt.

    „Aber Mikhail Babich, Putins Gesandter für die Wolga-Region, zu dar Samara gehört, und ehemaliger Leiter der Kommission für Chemiewaffenabrüstung, bestritt das. Es habe andere Lagerstätten für Chemiewaffen im Bezirk Samara gegeben, doch das Laboratorium in Shikhany sei nie für diesen Zweck benutzt worden.“
    https://www.ft.com/content/becacfbe-396a-11e8-8eee-e06bde01c544

    Sieht aus, als sei dieser Vorstoß komplett vereitelt.

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    • tgarner9 schreibt:

      Die Times wiederholte ihre Angaben heute dennoch:

      Salisbury poison ‘made at Russia’s Porton Down’
      Catherine Philp, Diplomatic Correspondent
      April 6 2018, 12:01am, The Times
      The Shikhany research base, 500 miles from Moscow, is thought to have produced the novichok poison. The facility also contains shops, hospitals and schools
      A Russian military research base has been identified as the source of the nerve agent used at Salisbury in a British intelligence briefing for its allies, The Times has learnt.
      It was used to persuade world leaders that Moscow was behind the poisoning and said that the novichok chemical was manufactured at the Shikhany facility in southwest Russia.
      The briefing led to the expulsion of more than 150 Russian diplomats from 28 countries. Also included was information suggesting that Shikhany, Russia’s equivalent of the defence laboratory at Porton Down, was used during the past decade to test whether novichok could be effective for assassinations abroad. (…) The stockpiles detected at Shikhany were far smaller than would be used in a battlefield weapon, suggesting their use in targeted killings. Hamish de Bretton Gordon, the former commander of Britain’s Chemical, Biological, Radiological and Nuclear Regiment, who has seen the intelligence, called it very compelling. “The intelligence Britain has clearly points to Russia and Shikhany,” he said. “No doubt the Russians are scrubbing it down as we speak.”
      Mr de Bretton Gordon said that there was nothing to support claims that novichok could have come from elsewhere in the former Soviet Union, such as Ukraine or Uzbekistan.
      (…)
      Britain is understood to be anxious not to reveal its sources over the briefing but intelligence services are growing frustrated at Russia’s upper hand in the propaganda war. They have lobbied Downing Street to release more of the intelligence that helped to convince allies of Moscow’s guilt. Whitehall sources said that the intelligence sharing with allies had been unprecedented.

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