Ding plus Nicht-Ding in der Rezeption des „Kapital“ – ein Beispiel

Ich wurde mit der Konzeption der begonnenen Serie „There is no such thing as ‚reality'“ unzufrieden. Die zwei veröffentlichten Teile werde ich zurück ziehen, sobald ich einen neuen Entwurf klar habe. Bis dahin gibt es Vorarbeiten. Zu aktuellem Geschehen werde ich erst wieder schreiben, wenn mir eine Wendung auffällt, die mir neu erscheint.
In Arbeit habe ich noch einen Aufsatz zum Iran, aber der steht hintan, wird frühestens in einigen Wochen fertig.


Der Mythos des einfachen Warentausches„, Wolfgang Schmidt

Der Text steht kommentarlos zum Download im Netz, Autor und Diskurs, in dem er schreibt, sind mir unbekannt.
Im Rahmen einer Materialsammlung zur Arbeit, die ich mit „There is no such thing as ‚reality'“ begonnen habe, will ich zeigen, wie der Aufsatz sein Thema, das meines berührt, verfehlt. Nehmt bitte das „wie“ ernst. Aus Erfahrung erwarte ich, viele Leser werden das „wie“ als ein „warum“ lesen oder ein „warum“ im Hinterkopf behalten. Wenn sich dann später ein fälschliches „Aha …“ einstellt, wird mein Fortgang entweder unverständlich oder verfälscht. Schmidts irren hat etliche Gründe und Quellen, einige werde ich außerhalb der Textkritik lassen.

In meinen Augen ist Wolfgang Schmidts Text eine Schülerarbeit in einem spezifischen Sinne. Verwendete ich eine eingebürgerte Bezeichnung, spräche ich von einem epigonalen Text. „Epigonal“ unterstellt gewöhnlich, der Autor sei zu faul, zu dumm, oder aber ideologisch zu verbohrt oder verführt, eine originelle Arbeit zu leisten und vorzustellen. Letztere Variante gibt schon einen Hinweis auf den Ursprung des Phänomens. Es handelt sich um einen Nebeneffekt des Geisteslebens unter der Herrschaft patriarchaler Kriegsherren und Privateigentümer, das in der Gründung, herrschaftlichen Förderung und Bekämpfung von Schulen prominent in Erscheinung tritt. Die im Abendland bekannteste historische, d.h. bis auf den Tag wirksamste unter ihnen, ist die aristotelische Schule. Ihr fortdauernder Einfluß, zusammen mit dem einer weiteren Schule, die als eine solche weniger geläufig ist, der kantischen, ist Schmidts Text deutlich anzumerken.

Wolfgang Schmidt gegen die politische Sinnstiftung der klassischen Ökonomie

Kampf um Deutungsmacht und Friedenspflicht

Der Gründungsmythos der Politischen Ökonomie geht vom einfachen Warentausch als historischem Ursprung des Ökonomischen aus. Voneinander unabhängige und jeder Art sozialer Gemeinschaft entkleidete Warenbesitzer tauschen individuell produzierte Waren aus, um ihre Bedürfnisse befriedigen zu können.

Im zweiten Satz, will ich nebenbei notieren, referiert der Autor, vermutlich ohne es zu wissen, das Resultat eines aristotelischen Raisonnements über die Natur des Geldes. Die Verwendung eines weithin verbreiteten oder gar allgemein gültigen Tauschmittels entspringe wohl einem praktischen Bedürfnis der Beteiligten, da ein anderer, logisch zu ermittelnder Grund nicht erkennbar sei, heißt es sinngemäß bei Aristoteles. Mit diesem Argument läßt er die Untersuchung des Geldes, die er begonnen hatte, weil ihm dessen eigentümlicher Einfluß auf das hellenistische Leben aufgestoßen war, fallen.

Doch in der Hauptsache setzt der Satz eine polemische Tradition „marxistischen“ Schrifttums fort. Mit vermeintlichen Gewißheiten in den Köpfen einer Gefolgschaft im Rücken zielt er auf die scholastische „Weiche“ der Kontrahenten, sich solchen Gewißheiten, hier in etwa die leninistischen 1 Konzepte des „Sozialen“ und „Gesellschaftlichen“, aus politisch-ideologischen Gründen zu verweigern.

In der Tat weist die akademische Ökonomie dem „Individuum“ die Rolle einer Basisabstraktion zu. Wenn Ökonomen implizit und explizit Konzepte des „Sozialen“ in ihre Theorien einbauen, d.h. soziologische Begriffe benutzen, betten sie diese Basisabstraktion „gesellschaftswissenschaftlich“ ein, kleiden folglich Warenbesitzer und Individuen in ein Konzept „sozialer Gemeinschaft“, statt sie dessen zu „entkleiden„. Soziologen argumentieren reziprok. Diese institutionelle Methodik der sogenannten Geisteswissenschaften gibt einen Hinweis darauf, daß in ihren Konzepten von Individualität und Gesellschaft ein Gegensatz hockt, den sie mit einer fakultativen Trennung und Zusammenführung ihrer Lehren lediglich überbrücken. Den Basisabstraktionen „Individuum“ und „Gesellschaft“ wird ein modales Verhältnis, eine wechselseitige Bedingtheit, methodisch unterlegt. Das Verfahren unterstellt konfligierende Kräfte auf den jeweils „bedingten“ Seiten, oder, um die weniger mechanistisch belastete Begrifflichkeit Hegels zu verwenden, gegensätzliche Momente in den gesellschaftswissenschaftlich geltend gemachten Abstraktionen.
Der Hinweis ist mir an dieser Stelle stark genug, zu sagen, Wolfgang Schmidts Polemik trifft einen fehlerhaften Kern der institutionellen Ökonomie, obwohl sie verbatim deren Verfahren verfehlt. Wieso geschieht das?

Wir werden dasselbe Muster im Text wiederholt finden, deshalb erlaube ich mir, die Antwort vorweg zu nehmen, die ihr am Text prüfen könnt.
Schmidts Polemik gegen die Kategorie „Individuum“, wie sie in der akademischen Ökonomie und Sozialwissenschaft verwendet wird, fingiert eine Kritik, die er tatsächlich meidet. Seine „Kritik“ wird darauf hinaus laufen, Zusätze zu den angegriffenen Vorstellungen und Argumenten mit dem Ziel einzuverlangen, sie mit seinen Kontrahenten zu seinen Bedingungen zu teilen.

Das ist eine in der aristotelischen Schule begründete Methode, einen Streit mit Kritikern und konkurrierenden Schulen vermittels eines Eingemeindungsverfahrens zu führen. Die einverlangten Zusätze sollen dem Kritiker einen Platz in den heiligen Hallen eintragen, mindestens in der Rolle eines hoffnungsvollen Schülers. Bestenfalls soll sie den Schüler an die Spitze der ehrenwerten Gesellschaft der Forschenden und Wissenden befördern.

Solcher Opportunismus verweist auf einen Kampf, um nicht von Krieg zu sprechen. Spätestens seit Aristoteles, der Lehrer und „Großwesir“ Alexanders des Großen, eine Elite von Schülern um sich sammelte, wurde im abendländischen Geistesleben ein Institut tradiert, das die Kriege der Heerführer um einen Kampf um elitäre Deutungsmacht ergänzt 2. Ich verweise auf die offenkundige Analogie der in dieser Tradition stehenden akademischen Debattenkultur mit derjenigen, die zur Zeit der griechischen Polis auch in repräsentativen politischen Organen gepflegt wurde. Debatten in und um solche Körperschaften haben einen unhintergehbaren perspektivischen Fluchtpunkt in Gestalt der Handlungsfähigkeit des Organs und folglich seiner politischen, d.h. in letzter Instanz militärischen Machtvollkommenheit. Sie ist das eigentliche Thema aller Debatten dieser Art. Wird es verfehlt, enden sie mit Krieg, sofern die Beteiligten das zugleich wollen und vermögen. Akademische Debatten gelten, wenngleich gewöhnlich wesentlich vermittelter, als ihre politischen Verwandten, einer Friedenspflicht der direkt und mittelbar Beteiligten.

Anhand des nachfolgenden Textes könnt ihr prüfen, ob und inwieweit der Schüler Wolfgang Schmidt sich der anspruchsvollen Aufgabe stellt, der eigentümlichen akademischen Friedenspflicht mit einem Beitrag zu genügen, der sich Argumenten aus der geächteten marxistischen Schrifttradition bedient, welche Konzessionen er dem akademischen Diskurs macht und welchen Erfolg er damit beanspruchen zu können meint.

Wie „mit Marx“ ein akzeptables politisches „Wir“ in Anspruch nehmen?

Die ökonomische Wissenschaft nimmt die Welt der Waren als Summe der Austauschbeziehungen vernunftbegabter Individuen wahr. Der einfache Warenaustausch “ursprünglicher Gemeinwesen”, die entwickelte kapitalistische Warengesellschaft oder der finanzgetriebene, post-industrielle Kapitalismus funktionieren nach den zeitlosen und rationalen Regeln von Angebot und Nachfrage. Die Aufgabe der ökonomischen Wissenschaft reduziert sich auf die mathematische Analyse der vom Markt definierten Austauschrelationen. Sie geht dabei davon aus, dass der Austausch von Waren zur ontologischen Grundausstattung vernunftbegabter Subjekte gehört – rationales Handeln bedeutet die Optimierung des individuellen Nutzens, eine Operation, die dem Menschen “als solchem” eigen sei.

Der letzte Satz nennt einen Kern der o.a. ökonomischen Basisabstraktion, das eigennützige Individuum, dem bei Bedarf ein mehr oder minder berechnend altruistisches Individuum integriert wird. Schmidt wird das Konstrukt später homo economicus nennen. Ihm gilt das erste Argument des Aufsatzes, ein Einwand – und der ist grundfalsch:

Vorausgesetzt ist, dass die Produktion nicht für die eigene Konsumtion stattfindet. Sie vollzieht sich vielmehr als Warenproduktion, das heißt Produktion für andere.

Es scheint, als vermeine Schmidt sich mit der Aussage auf Marx berufen zu können. Das ist ein Irrtum 3.
Statt finden für (etwas)“ nennt einen Zweck. Produktionszweck eines Warenproduzenten – auch der Warenproduktion insgesamt – ist ihr Erlös.  Das war und blieb zwischen Marx, den klassischen Ökonomen und Sozialwissenschaftlern unstrittig. Es ist vielmehr eine Grundlage für theologische, philosophische, sozialpsychologische und politologische Bedürfnisse, dem Produktionszweck andere Ziele und Zwecke über zu ordnen.

Der Erlös der Warenproduzenten – das sind in diesem Zusammenhang nicht Arbeiter, sondern  Wareneigentümer – dient ausschließlich ihrem Verzehr. Just die Form eines Erlöses aus Veräußerung von Waren, sei er in Geld bemessen oder eingetauschtem Produkt, erlaubt einem Produzenten nach Maßgabe des Marktumfanges eine Überführung seines Produktes in Bedarfsgegenstände, die qualitativ unabhängig von seinem persönlichen oder korporativen Herstellungsvermögen ist. Der Verzehr kann konsumtiv, aufzehrend, oder produktiv, umwandelnd sein. Diese mindestens bedingte, in historischen Gesellschaften auch beschränkte, doch abstrakt allgemein unwidersprechliche Emanzipation der Produzenten von lokalen Produktionsvoraussetzungen und -bedingungen hat seit Aristoteles a.a.O. einer Feier der Warenproduktion als einer Form gesellschaftlicher Reproduktion gedient, die einem „universellen menschlichen Geist“ angemessenen erscheine. Auch Marx hat sich dieser Feier nicht entzogen, nur ihrer philosophisch – theologischen Usurpation. Die Warenproduktion entwickle erst diesen „universellen Geist“, den die Herrschenden zunächst materiell wie ideell für sich beanspruchten – für sich persönlich wie für ihre Klasse – bevor sie ihn den Unterworfenen zunächst bloß ideell und schließlich mehr oder minder widerwillig und zu scharfen Bedingungen auch materiell zugeständen, schrieb er sinngemäß.
Wolfgang Schmidt, das wird seine Fortsetzung beweisen, kennt meinen Einwand gegen seinen Einwand, doch er paßt ihm nicht (ins Konzept) und das gibt er wie folgt kund:

Unter allen anderen ist jeder für sich der Einzige, Gemeinschaft oder Gesellschaft sind abwesend.

Mit dem Individuum als einem „Einzigen“ 4 unter anderen Einzigen – zustimmend in den Indikativ Präsens gesetzt – dreht Schmidt seinen o.zit. falschen Einwand gegen ein sozialwissenschaftliches Ideologem in eine gegenteilige Aussage, doch nun wieder in der  schon bekannten Gestalt abfälliger Kolportage.
Wenngleich kein kluges Verfahren, ist es ebensowenig dumm. Was ist der Trick, was erschleicht Schmidt sich und einem wohlmeinenden oder hinreichend unbedarften Publikum?
Einen Gegenstandswechsel. Es zeigt sich, daß Schmidt im ganzen Absatz keinen anderen Gegenstand im Auge hatte, als denjenigen, den er in obiger Formulierung vorstellt: Das Verhältnis, das ein Warenproduzent zu sich selbst, „als“ einem „gesellschaftlichen Individuum“ einnehme. Ein spiritueller, de facto religiöser Gegenstand, denn dies Verhältnis ist Teil eines gesellschaftlich mehr oder weniger durchgesetzten, mehr oder weniger gültigen Menschenbildes:

Das Interesse, das der Einzelne an der Ware im Besitz des anderen hat, ist ein gänzlich monologisches Interesse, während sein Gegenüber nur an der Veräußerung interessiert ist. Warenbesitzer verhalten sich im Austausch zueinander, als sei jeder ein Robinson auf seiner privaten Eigentumsinsel …

Schmidt macht der ökonomischen Schulweisheit ihr Menschenbild streitig:

Die Frage nach der gesellschaftlichen Synthese einander fremder Subjekte, die soziale Basis der Vergleichbarkeit sinnlich verschiedener Objekte, erübrigt sich – es gibt keine Gesellschaft, sondern nur ein Wir als Summe aller Einzelnen.

Ginge es mir um Wolfgang Schmidt, oder, allgemeiner, um ein Exempel besser nicht mit Dummheit zu verwechselnder geistiger Umnachtung, die dem Streben nach Zugehörigkeit zu einer gesellschaftlichen Elite entspringt, wäre ich an dieser Stelle mit dem Text fertig.

Das „Wir als Summe aller Einzelnen“ soll erstens Schmitds falschen Einwand – Warenproduktion „nicht für die eigene Konsumtion“ – „synthetisch“ rechtfertigen (er weiß folglich um dessen Falschheit) und zweitens ist es eine polemische Wortschöpfung, die dem angegriffenen Menschenbild Unzulänglichkeit bescheinigen soll. Das stellt abschließend klar, Schmidt beabsichtigt keine Kritik der angegriffenen Standpunkte.

Ein Menschenbild ist per se nicht kritikabel, es ist dazu da, angenommen oder verworfen zu werden. Deshalb erobern und verteidigen Gotteskrieger aller Zeiten ein gesellschaftliches Monopol darauf mit Feuer und Schwert. Dazu ersinnen sie Insignien, Symbole, Rituale und Stigmata, welche eine Annahme ihres Menschenbildes sicht- und greifbar macht und verpflichtend immerhin im Maße, wie Oppositionelle und Verweigerer sich erfrechen, den Priestern den eroberten symbolischen Raum nicht kampflos zu überlassen.

Tat-sächlich gibt es ein „Wir als Summe aller Einzelnen“, es ist keine semitheologische ad hoc- Erfindung Wolfgang Schmidts. Es gibt dieses „Wir“ in Gestalt jeder beliebigen Körperschaft, für die gilt, daß ihre Mitglieder einem unstrittigen Beschluß folgen oder einem einheitlichen Kommando gehorchen. Unter jeder Art von Herrschaft ist das ein ubiquitäres spirituelles und administratives Ideal, was spätestens an der Erfindung einer „Emergenz“ kenntlich wird, die sich einstellen könne, wenn es „wirklich“ Realität gewinne – dann werde solch „Wir“ zu einem „Ganzen“, das mehr sei, als die Summe seiner Teile.
Wolfgang Schmidts einleitende Distinktion von ökonomischer Schulweisheit zielt jedenfalls auf ein „mehr“ an „Wir“. Weil er das einleitend an nichts Geringerem klarstellt, als einem Menschenbild, das er in der Schulweisheit identifiziert haben will, gedenkt er einen kongenialen Angriff auf ein Ganzes zu führen, das er – ob zu Recht oder Unrecht, sei dahin gestellt – als einen spirituellen Zusammenhang wahr nimmt.

Wie ihr auch, habe ich keinen verständigen Grund, mich mit sowas weiter abzugeben. Ich verstehe mich unter Zwang dazu, weil ich die Wahrnehmung teile, die Resakralisierung und, was im Kern dasselbe ist, Militarisierung bürgerlicher Vorstellungswelten, die vor knapp zwei Generationen eingesetzt hat, ist auf nahezu allen Ebenen gesellschaftlichen Verkehrs unaufhaltsam und erst recht unumkehrbar geworden. Falls es Ebenen gibt, für die das nicht gilt, kenne ich sie nicht.
Daß ich mich mit Schmidts Text weiter befassen werde, ist ein Akt der Verteidigung. Ich will wenigstens wissenwie dergleichen heute „arbeitet“, damit sich der Umkreis meiner Einsiedelei nicht widerstandslos weiter um mich zusammen zieht.

Fortsetzung bald.


  1. Hinter das Attribut „leninistisch“ mögt ihr gern ein Fragezeichen setzen, ich bestehe nicht auf dieser Einordnung, die im folgenden unerheblich ist. 
  2. Das erklärt ziemlich zwanglos das in der literarischen Tradition vielfach verrätselte Phänomen, daß der Vatikan und einzelne, um klerikalen Einfluß kämpfende mönchische Orden, aristotelische und andere heidnische Schriften eifersüchtig hüteten, eifrig kopierten und übersetzten, deren Lehren sie außerhalb eines Kreises von Geweihten blutig bekämpften. Der christliche Klerus teilte die militärische Macht im zerfallenen Imperium Romanum mit den Kriegsherren, die sich seiner politischen Ordnungshoheit beugten. Deshalb bestand er auf einem spirituellen Monopol, das auf die priesterliche Tradition des Christentums allein nicht zu gründen war. Der Klerus beanspruchte und behielt lange Zeit ein Monopol auf die Überlieferung eines Teils des technischen und naturkundlichen Wissensbestandes der ägyptischen, hellenistischen und romanischen Antike. 
  3. Befördert hat Engels solchen Irrtum mit einem Einschub in das erste Kapitel der zweiten Auflage des „Kapital“. Das zu besprechen ist hier nicht der Platz. 
  4. Eine Anspielung auf die Kulturkritik Max Stirners. Marx sprach irgendwo vom „Vereinzelten Einzelnen“, das ist eine hintersinnige Kritik der (Kultur-)Kritik, doch das zu erklären, führt mir hier ebenfalls zu weit. 
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2 Antworten zu Ding plus Nicht-Ding in der Rezeption des „Kapital“ – ein Beispiel

  1. BC schreibt:

    Für den Fall, dass du diese Links nicht gefunden hast:

    Zum „narratologischen“ Diskus und Umfeld :
    http://h-net.msu.edu/cgi-bin/logbrowse.pl?trx=vx&list=h-germanistik&month=1201&week=e&msg=mi39x32dV1W2MaVupbrAPg&user=&pw=

    Eine kurzte Rezension:
    https://literaturkritik.de/id/19955

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  2. tgarner9 schreibt:

    Hallo BC,
    Nein, hatte ich nicht gefunden, auch nicht gesucht. Ich wollte den Text unabhängig vom Redekontext untersuchen und das Ergebnis amüsiert mich nun, danke.

    Bei der Gelegenheit: Es geht grad u.a. deshalb nicht voran, weil ich mich entschlossen habe, die Themenkreise „Geld“ und „Hermeneutik“ beim vermittelten Gegenstand der letzteren zu packen, das ist die „conditio humana“ in deren literarischer Gestaltung, eigentümliches Produkt des Bürgertums. Deshalb „fresse“ ich grad, soweit Zeit und Lust, eine Menge Text zur Rekapitulation der mittelalterlichen Geschichte – bei der mir unweigerlich Neues unterkommt – zum Zwecke einer Kurzdarstellung im Besprechungstext.

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