Russische Schießdiplomatie gegen imperiale Freischärler (2)

Kriegsrecht „als“ Wahlkampfmanöver, sagt Putin. Die Putinchen (MoA) und selbsternannten Europäer „von morgen“ (Telepolis) folgen. Wißt ihr was.

Die inquisitorische Flachköpfigkeit steht mir bis zum Rand

Es ist NICHT unvermeidlich, daß Makaken, Paviane und Brüllaffen zu Hühnern mutieren, wenn der Dschungel des Zeitgeistes zu dürrem Gezweig entlaubt, geschweige, daß Gorillas und Schimpansen Makaken und Brüllaffen entsetzen.

Deshalb: Wer bei mir zu aktuellem politischen Geschehen liest, der soll sich hier gefälligst erklären:

  • entweder begründen, wie es dazu kommt, daß er solchen Dünnpfiff überhaupt erwäge, oder gar für plausibel halte (dafür befördere ich ihn und er kriegt eine freundlich sarkastische Lektion)
  • oder die Kacke argumentativ ins Klo spülen.

Denn ich kann umgekehrt nicht erkennen, wie die im Video und den beiden genannten Artikeln (nebst ihren ersten Teilen) gegebenen Infos, einschließlich der beigezogenen Verweise nicht hinreichen sollten, die Sache richtig zu stellen.

Ich bin obendrein so human, einen Wink mit dem Zaunpfahl anzufügen, dies hier (Google-Übersetzung ist okay). Das hat Mitschka zitiert.

Und wer das nicht tun will, der

verpisse sich gefälligst zum Picken dahin, wo der Pfeffer wächst

Ich kann die Verbiesterung* nicht mit meinem geschundenen Leib aufhalten.

(*) Ich weiß, die angesprochene geistige Pirouette, „Wählen nutzt (ändert) nichts, darum geh ich (muß ich) hin“ ist so alt, wie die Berufung der Sassen zur vollzähligen Versammlung vor dem Ausrufer des Herrn. Eben ‚drum ist es eine Verbiesterung, wenn Leute dergleichen Gewohnheiten beibehalten, während die Zumutungen, auf die sie passen sollten, rabiat geändert werden.
(Ebenso alt ist die Tour, den Leuten im Nachbardorf – und bald darauf auch der weniger liebsamen Dorfnachbarschaft – jede Blödheit zuzutrauen und bei Bedarf zu unterstellen, die man bei sich selbst verleugnen mag. Aber wenn dergleichen zum Vordergrund geistiger Anstrengungen gerät, ist halt Hopfen und Malz verloren.)

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5 Antworten zu Russische Schießdiplomatie gegen imperiale Freischärler (2)

  1. wolfsmilchblog schreibt:

    war mein Levy zum löcher gucken da?
    [video src="https://wolfsmilchblog.files.wordpress.com/2018/12/tv-20150211-1409-2501-webm-h264.mp4" /]

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  2. Johann schreibt:

    Hallo Tom Gard, kann deine Aversionen gut nachvollziehen. Hat ja schon was vom Affen im Zoo, der begafft wird. Noch besser trifft es vielleicht das Bild der Völkerschau, die Besucher sagen: „Oh guck mal, der ist ja exotisch und was für seltsame Sachen der macht, irgendwie unheimlich. Geht bloß nicht zu nah ran, der beißt vielleicht oder ihr holt euch unheilvolle Krankheiten.“
    Und der Begaffte kann es nicht mal hören, sondern merkt nur das getuschelt wird. Mit den Jahren wächst beim Begafften die Aversion aufgrund des unmenschlichen Verhaltens der Besucher. Die Verachtung wächst und wächst, der Hospitalismus setzt ein, die überheblichen Besucher lachen. Wer ist das Arschloch, die Gaffer oder der Begaffte.
    Mein Tipp, lösche den Blog und vergiss es. Warum sich freiwillig dem aussetzen? Denkst du, wenn du Licht in die Dunkelheit bringst, ändert sich was? Das einzige was dann passiert, ist dass du die Hässlichkeit noch besser siehst. Denn durch Erkenntnis, Einsicht und Wissen ändert sich das Menschtier nicht, im besten Fall ein paar Individuen, dadurch ändert sich aber nicht die Situation auf diesem merkwürdigen Planeten.
    Also, Fresse halten und gut ist (-;

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  3. tgarner9 schreibt:

    Das absolute Minimum, das in einem Kommentar gegen Mitschka und Konsorten richtig zu stellen gewesen wäre, ist der Umstand, daß der ukrainisch-russische Freundschaftsvertrag mit den angeschlossenen Grenzregelungen bis zum 31.März 2019 gültig ist und folglich auch diejenigen Regelungen des Gewässer-Vertrages von 2003, die nicht von der Annexion der Krim betroffen sind. Das ist in der Straße von Kertsch der Fall, sie ist und bleibt als Engstelle und Zugang zum Asowschen Meer gemeinsames Gewässer. Den Bau der Brücke (auf den Russland gern verzichtet hätte, durch das ukrainische und internationale Embargo gegen die Bevölkerung der Krim aber erzwungen war) mag man als Verstoß gegen den „Geist“ des Gewässervertrages betrachten, aber er ist einfach kein Gegenstand von Schiffsverkehrsregeln.
    Endgültig mit dem im Text erwähnten Dekret einseitiger neuer Grenzziehung im Asow’schen Meer (nach mehrfachen Übergriffen auf russische Fischer) liegt die „Aggression“ bei der Ukraine.

    Der „Witz“ daran läge allerdings in einer Wägung und Würdigung der Art und Weise und den Hintergründen internationaler Deckung dieser Aggression (Stichworte „Skripalen“ und Aufrufe zur Sabotage / Sprengung), auf die Poroschenko sich zwingend stützen muß.
    Zum Auftakt könnte man eine Rede der EU-Außen Federica Mogherini vom 23. Oktober, On the situation in the Sea of Azov studieren.

    Kurz und schmutzig: Seit spätestens Mai dieses Jahres muß die russische Marine damit rechnen, daß ein Auftragnehmer der einschlägigen Verdächtigen sowas hier:

    in der Fahrrinne der Kertschbrücke sprengt und es Russland in die Schuhe schiebt.
    (Genau dieser Frachter wurde vor etlichen Wochen in diesem Zusammenhang ins Gespräch gebracht)

    Deshalb war es zwingend nötig, daß die Marine am geeigneten Objekt der ukrainischen Kanonenboote ein unmißverständliches Zeichen setzte, um nicht in die Lage zu geraten, einen Frachter aufbringen und dazu ggf beschießen zu müssen. Die Gegenseite wußte das und ca y est.

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  4. tgarner9 schreibt:

    Zusatz zu „Blockade der ukrainischen Häfen“

    Der Hafen von Mariupol ist auf einen Jahresumschlag von mehr als 18 Mio to. Fracht ausgelegt. Der Umschlag im Jahr 2017 betrug 6,1 Mio to. (Website des Hafens), das ist pi mal Daumen 60 bis 70% dessen, was vor dem Krieg als Grenze der Wirtschaftlichkeit gegolten hat. Der Grund ist natürlich die Wirtschafts- und Verkehrsblockade gegen die „Volksrepubliken“. Für Berdyansk fand ich keine Zahlen, aber dort sieht es vermutlich noch schlechter aus. Der Spitzenumschlag von Berdyansk soll im Jahr 2014 liegen, als dort kriegsbedingt einige Fracht für und aus Mariupol abgewickelt wurde. Damals wurden etwas über 3 Mio to. Francht verzeichnet – so viel wie in Cuxhafen, um die Dimensionen klar zu stellen.

    Vergleicht das mit der Propaganda zum Thema:
    https://www.rferl.org/a/sea-of-troubles-azov-emerging-as-tinderbox-in-russia-ukraine-conflict/29417753.html
    https://www.heise.de/tp/features/Die-Ideen-der-CDU-Vorsitzkandidaten-zur-Kertsch-Krise-4239853.html

    Lustig die „Anwort“ der Frau Kramp-Karrenbauer (aus dem Heise-Artikel):

    … könne man damit „antworten“, „dass russische Schiffe, die aus der Region kommen, aus dem Asowschen Meer, so lange auch nicht mehr in europäische oder US-Häfen einlaufen dürfen, wie dieser Zustand mit der Ukraine nicht beseitigt ist“

    Aber bitte. Der einzige russische Hafen, Taganrog, hat einen jährlichen Umschlag von wenig mehr als 1 Mio Tonnen, Tendenz deutlich fallend. Maximaler Tiefgang an den Ladekais: 4 Meter.

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