Navalny – Nachbereitung à la TP / Rötzer – updated

Im Thread bei TP gab es eine Nachfrage, die ein paar Lücken in meinem Kommentar ansprach.
Der Fragesteller bezog sich im Wesentlichen auf die Position der russischen Novichok-Experten (bes. Ugliev), die darauf beharren, schon der Ablauf der Affäre und der Umstand, daß es keine sekundären Opfer gab, widerlegten die Behauptung, es sei „Novichok“ im Spiel gewesen.
Ich will meine Antwort dokumentieren, weil sie auch ein paar Schwächen meiner Darstellung abhilft.

Daß Navalny unter dem Effekt einer Cholinesterasehemmung litt – zumindest unter anderem – war zwischen den Medizinern in Omsk und der Charite unstrittig (…)
Was Du sagst, gilt für die Kampfstoffe A 234 (Novichok), VX, VR, Sarin, Tabun und einige andere, die zum Teil nur wenigen Chemikern in natura untergekommen sind, und das jeweils nur in der Darstellungsform, in der sie als Kampfstoffe brauchbar sind. A234 kennt offiziell niemand in einer anderen Gestalt, die anderen gibt es in modifizierten Formen und gering dosierten Darreichungen.
Es bleibt deshalb die Möglichkeit, daß Navalny ein Cocktail aus Giften verabreicht wurde, der unter anderem einen Kampfstoff enthielt.

Die Aussage meines letzten Absatzes lautet paraphrasiert: Im Falle, daß dies so war, und die OPCW-Referenzlabore zumindest die Stoffgruppe richtig zugeordnet haben, dann kann ihnen das mit Blutproben zwei Wochen nach Vergiftung allenfalls gelungen sein, wenn sie den Stoff genau kannten. Andernfalls ergibt die massenspektrographische Analyse sogenannter Addukte (Giftstoffreste) gebunden an Biomarker (Proteine in der Blutbahn) unspezifische Graphen, die keine Zuordnung des Stoffes zu einer Kampfstoffgruppe zulassen.
(Disclaimer: Falls ich die Papiere, die ich dazu gelesen habe, richtig verstanden habe, obgleich nur allgemeingebildeter Laie.) Jetzt verständlicher?

Ich hätte meinem Posting vielleicht noch folgendes anfügen sollen:
Die Beweislastumkehr der deutschen Regierung läuft technisch auf die Behauptung hinaus, die Ärzte und technischen Spezialisten eines Krankenhauses und mindestens zweier Labore in Russland (Omsk und Moskau) verleugneten eine zum damaligen Zeitpunkt ganz offenkundige und leicht nachzuweisende Kampfstoffvergiftung. Die „Aufklärung“, welche die Bundesregierung fordert, liefe deshalb darauf hinaus, die beteiligten Fachleute iwie, und sei es durch Folter, zu einem Geständnis vor einem Inquisitionsgericht zu zwingen, dabei mindestens einen hochrangigen Regierungsbeamten zu belasten, und dann nicht diese Leute, sondern die gesamte Kremlführung öffentlich aufzuknüpfen und die Fachleute freizusprechen.
So ungefähr jedenfalls.
Kurzum, es ist nicht nur kriminologisch, sondern auch politisch eine reine Farce, ein pur symbolischer Akt, dessen Adresse NICHT Russland ist, sondern die NATO.

Update Ende

Die Antwort der Regierung gibt mehr her!

1)
Einen wesentlichen Punkt hat Rötzer richtig: Die Antwort bezeugt Vorwissen:

Nachdem Alexej Nawalny in Russland Opfer eines Verbrechens wurde und schwer erkrankte, haben sich seine Angehörigen und die private Initiative „Cinema for Peace“ an die Bundesregierung gewandt und um Ermöglichung der Einreise zur medizinischen Behandlung gebeten. Aufgrund der humanitären Notlage hat die Bundesregierung diesem Wunsch stattgegeben.

Woher hatte es die Regierung?

Rötzers Text, ob mit oder ohne Absicht, insinuiert, die Regierung sei entweder aus eigenem Antrieb oder auf Drängen / Anweisung von dritter Seite, den Behauptungen der Entourage Navalnys gefolgt.
Das weiß Rötzer eigentlich besser, falls meine Erinnerung mich nicht trügt. Er selbst hat berichtet, daß Putin persönlich die Verantwortung für die russische Entscheidung übernommen hat, Navalny ausfliegen zu lassen – er habe gegenüber der Justizverwaltung und dem Außenamt darauf gedrängt, sagte er in einem Interview.
Diese Entscheidung muß Putin vielleicht nicht zwingend getroffen haben, bevor der Lear-Jet mit dem Rettungsteam keine 24 Std. nach der Landung Navalnys in Omsk gestartet ist (ich meine, es waren 18 Std., keine Lust, das nachzuschauen, kann jemand anderes machen). Aber wir können unterstellen, daß der Prozess der Entscheidungsfindung spätestens stattfand, während der Flieger in der Luft war.
Putin hat angegeben, er habe vorher „mit Berlin“ konferiert – wahrscheinlich also direkt mit Frau Merkel.
Deshalb können wir eine an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit dafür geltend machen, daß „die Bundesregierung“ von Herrn Putin selbst, via Frau Merkel, darüber unterrichtet worden ist, daß ein Anschlag auf Navalny stattgefunden habe, der nicht von Regierungsstellen ausgegangen war, von dem ein russischer Geheimdienst wußte, daß er geplant war, ohne ihn verhindern zu können, bzw. unter den gegebenen Umständen auch nicht gut hätte verhindern können.

(Einschub: Diese Umstände kann man sich leicht vorstellen, wenn der Anschlag aus dem inneren Kreis kam, nicht wahr? Um einschreiten zu können, hätte man die Quelle des Giftes verstopfen und das im Kreis Navalnys bereits zirkulierende Gift zuverlässig konfiszieren müssen, andernfalls hätte ein Einschreiten den Plänen der Attentäter in die Hände gespielt.)

Also hat Putin Frau Merkel persönlich um Kooperation gegen die False-Flag-Attacke ersucht. Wie ich vor Monaten bereits geschrieben habe, geschah das gewiß nicht naiv. Es war doch von vornherein klar, daß die Operation auf der politischen Ebene (es gibt erkennbar eine geheimdienstliche Ebene von eigenem Gewicht, mit eigenen Motiven!) maßgeblich auf die politische Klasse Deutschlands zielte, der das entscheidende Wort in der Frage der Russlandsanktionen und der wirksamen ( nicht nur verbal – diplomatischen) Positionierung der EU gegenüber Russland im Rahmen der Imperiums(!)politik zukommt, solange nicht direkt mit militärischen Mitteln gegen die „Freunde Russlands“ vorgegangen wird. Putin und Merkel saßen insofern im gleichen Boot, Merkel hatte sich, so oder so, zu entscheiden.
Tatsächlich entschied nicht sie, sondern die NATO-Truppen in Deutschland, unter der Wortführerschaft von Maas, entschieden über ihren Kopf hinweg. Ich habe das seinerzeit in Kommentaren nachgezeichnet, die Wesentlichen davon sind auf meinem Blog gespiegelt.

2)
Der Dreh- und Angelpunkt der Antwort auf die AFD-Anfrage ist ein mehrfach vorkommender Verweis auf die Antwort des Staatssekretärs Miguel Berger auf eine Anfrage des Abgeordneten Leif-Erik Holm vom 9. Oktober 2020, Drucksache 19/23454, die Rötzer nicht zitiert:

Die Bundesregierung verfügt über den zweifelsfreien Nachweis, dass
Alexej Nawalny mit einem chemischen Nervenkampfstoff der Nowitschok-Gruppe vergiftet wurde. Sie hat diesen Sachverhalt der Organisation für das Verbot Chemischer Waffen (OVCW) mitgeteilt, damit diese
an der Aufklärung dieser durch das Chemiewaffenübereinkommen verbotenen Anwendung eines chemischen Nervenkampfstoffes mitwirkt.
Die OVCW hat den Befund des Labors der Bundeswehr sowie eines
schwedischen und eines französischen Labors am 5. Oktober 2020 bestätigt.
Die russische Regierung hat es bislang versäumt, eine glaubwürdige Erklärung für den Vorfall abzugeben. Vor diesem Hintergrund stellt die
Bundesregierung fest, dass es keine andere plausible Erklärung für die
Vergiftung von Herrn Nawalny geben kann als eine russische Involvierung und Verantwortlichkeit. Herr Nawalny ist in Omsk fast 48 Stunden
lang behandelt worden. Es liegen in Russland zahlreiche Proben vor, deren Analyse ohne weiteres möglich sein sollte.
Deshalb erwartet die Bundesregierung entsprechend der Schlussfolgerungen des Europäischen Rates vom 1. Oktober 2020, dass Russland uneingeschränkt mit der OVCW zusammenarbeitet, um eine unparteiische,
internationale Untersuchung zu gewährleisten und die Verantwortlichen
zur Rechenschaft zu ziehen.

Eine völlig unverstellte Beweislastumkehr auf der Grundlage inquisitorischer Unterstellungen und Behauptungen. Die aktuelle Antwort akzentuiert sie in folgenden Punkten:

Frage 45. Hat die Bundesregierung sämtliche ihr zur Verfügung stehenden Informationen der OPCW zur Verfügung gestellt, und ggf. wann, bzw. warum
nicht?
Antwort:
Die Bundesregierung hat die OVCW am 3. September 2020 mit einem Schreiben an den OVCW-Generaldirektor darüber informiert, dass die Analyse biomedizinischer Proben von Alexej Nawalny in Deutschland ergeben hat, dass
dieser mit einem chemischen Kampfstoff aus der Nowitschok-Gruppe vergiftet
worden ist. Im Zusammenhang mit der Bitte der Bundesregierung um technische Unterstützung hat die OVCW daraufhin eigene biomedizinische Proben
von Alexej Nawalny sichergestellt und untersucht. Um die Unabhängigkeit der
Untersuchungsergebnisse zu wahren, hat die Bundesregierung der OVCW keine Labor- oder Untersuchungsergebnisse übermittelt.

Im Übrigen wird auf die Antwort zu Frage 75 verwiesen.

Frage 75. Hat die Bundesregierung die genaue Zusammensetzung der aufgefundenen Nowitschok-Verbindung bekannt gegeben, und wenn ja, wann, und
wem, bzw. wenn nein, warum nicht?
Antwort:
Angesichts hoher Proliferationsrisiken hat die Bundesregierung keine Einzelheiten zu der verwendeten Substanz bekannt gegeben.

Frage 53b. Aufgrund welcher Erwägungen hat sich die Bundesregierung
an die OPCW, nicht jedoch bezüglich des Artikels IX des Chemiewaffenübereinkommens (https://www.opcw.org/sites/default/files/docume
nts/CWC/CWC_en.pdf), gewandt, obgleich die Bundesregierung
selbst konstatiert, dass „ein schwerwiegender Verstoß gegen das Chemiewaffenübereinkommen“ vorliege (https://www.bundesregierun
g.de/breg-de/suche/erklaerung-der-bundesregierung-zum-fall-nawaln
y-1786432) und auch Russland seine Bereitschaft zu einer Untersuchung gemäß dieses Artikels erklärt hat (https://tass.com/politics/119
9427)

Antwort: Die Bundesregierung hat Russland wiederholt dazu aufgerufen, sich zum Fall
Nawalny zu erklären und darzulegen, wie ein russischer Staatsangehöriger auf
russischem Territorium mit einem chemischen Nervenkampfstoff vergiftet werden konnte. Eine Veranlassung, auf Art. IX des CWÜ zurückzugreifen, bestand
in diesem Zusammenhang nicht.

Im Falle einer Anrufung des Art. IV CWÜ hätte die Regierung die Ergebnisse des BW-Labors inclusive Methodik mit der OPCW teilen müssen. Nach den Buchstaben des Artikels sogar direkt mit russischen Behörden, aber das kann die OPCW natürlich nicht erzwingen. Sie hätte aber die Untersuchung nach Art. IV auf russische Forderung abbrechen müssen, hätten die Deutschen nicht geliefert.

Ich habe „biomedizinische Proben“ hervor gehoben, weil die Antwort der Bundesregierung erkennen läßt, daß ihre „Erkenntnisse“ nicht in Analyseergebnissen biomedizinischer Proben gründen:

Frage 73. Gibt es nach Kenntnis der Bundesregierung im Fall Nawalny abgesehen
von der Wasserflasche noch weitere Gegenstände mit Nowitschok-Spuren?
Antwort:
Ja.

Warum ich meiner Behauptung sicher bin? Deshalb:

Frage 76. Teilt die Bundesregierung die Ansicht der Fragesteller, dass eine genaue
Identifizierung und Benennung der Nowitschok-Substanz auch deshalb
erforderlich sind, um zu belegen, dass deren Verwendung gegen das Chemiewaffenverbot verstoßen hat?
Antwort:
Das CWÜ definiert als Chemiewaffe jede toxische Substanz, mit Ausnahme
derjenigen, die für nicht verbotene Zwecke bestimmt sind
. Die genaue Identifikation und Benennung einer toxischen Chemikalie, die für andere als nach dem
CWÜ nicht verbotene Zwecke bestimmt ist, ist deshalb zur Feststellung eines
Verstoßes gegen das Chemiewaffenverbot nicht erforderlich.

„Novichoks“ sind Agrargiften sehr ähnlich. Die Differenz liegt in der Konformation der Fluor-Gruppe, und just die wird abgespalten, verstoffwechselt und ausgeschieden, wenn das Zeug an die Cholinesterase bindet. Was immer es ist, womit die OPCW-Labore die Annahme begründet haben, die „biomedizinischen Proben“ seien ein Indiz für einen Verstoß gegen die Chemiewaffenkonvention, eine eindeutige Zuordnung zu einer initialen Vergiftung mit einer „Chemiewaffe“ am 20. August war auf der Basis von Proben vom 5. und 6. September definitiv nicht möglich, wenn es sich nicht um einen von der OPCW gelisteten und deshalb hinreichend gut untersuchten und dokumentierten Stoff gehandelt hat, wie die Regierung einräumte.

Quellen: Drucksache 19/24493, Drucksache 19/23454 (lassen sich nicht verlinken)

Ergänzungen:

Kommentar eines Lesers:

Es fügt sich.

Das „noch gefährlichere“ „neue Nowitschok“ wurde zunächst in GB in unmittelbarer Nähe seiner wahrscheinlichen Entwicklung (Porton Down) an den beiden Skripals getestet. Es sollte für einen Anschlag auf einzelne Menschen geeignet sein, ohne gleich das gesamte Umfeld zu vergiften. Da man die Wirkung des Stoffes aber noch nicht ganz genau abschätzen konnte, gab es dort noch das volle Programm mit den Ganzkörper-Schutzanzügen, ….

Der eigentliche Einsatz war dann der gegen Nawalny in Russland. Man war sich sicher, dass das Zeug nicht tötete, hoffte aber, dass die Symptome ausreichen würden, einen Anschlag mit einem Kampfstoff behaupten zu können. Verabreicht wurde das Zeug vermutlich durch eine Person aus der Entourage Nawalnys.

Wie schon beim Fall Skripal wusste man die OPCW, zumindest deren Leitung hinter sich bei diesem üblen Spiel.
Falls die westlichen Militär-Labore überhaupt was gefunden haben, können sie die Proben nun nicht an Russland weiterreichen, da die Sache dann nämlich auffliegen würde.
Die deutsche Kanzlerin hat mit ihrer öffentlich geäußerten Begündung für die Weigerung, Russland die Substanz mitzuteilen, die Katze ja bereits aus dem Sack gelassen: „Das Wissen um diesen gefährlichen Stoff darf nicht in falsche Hände gelangen“. Falls Russland diesen Stoff aber eingesetzt hätte, dann besäße es selbstverständlich Wissen um diesen Stoff und eine Verheimlichung machte überhaupt keinen Sinn.
Ich sage mal: Der Stoff war von Anfang an in den falschen Händen. Und es waren nicht die russischen.

Meine Antwort:

Nichts an Deinem Mythos beruht auf Fakten!

Im Fall Skripal haben die Referenzlabore der OPCW, darunter das Spiez-Institut, in dem es lt. Lavrov einen Whistleblower gab, die Substanz A234 in den übermittelten Blutproben identifiziert. Dies, sowohl die Mitteilung der OPCW, es sei „in besonders reiner Form“ aufgefunden worden, ist ein technischer Beweis dafür, daß die Skripals nicht mit dieser Substanz vergiftet worden sind.

(Allerdings fand das Spiez-Institut ein LSD-Derivat (habe den Namen vergessen), das u.a. als Wahrheitsdroge nutzbar ist. Dies hat die OPCW bestätigt und behauptet, es habe sich um eine mutwillige Verunreinigung gehandelt, mit denen bei Doppelblind-Untersuchungen gearbeitet wird.)

Der Mythos eines „noch gefährlicheren Novichok“, dessen „Gefährlichkeit“ dadurch bestimmt sein soll, daß es so trivial einsetzbar sei, wie sage Botulinum oder Curare, allerdings mit drastisch weniger tödlichen Folgen, stammt exklusiv vom CIA / RFERL.

Allerdings zeigst Du, Observer3, in deinem Umgang mit dem Mythos, daß Du ihn aus Gründen und mit Zwecken teilst, die von denen des Urhebers weit abweichen:

Die deutsche Kanzlerin hat mit ihrer öffentlich geäußerten Begündung für die Weigerung, Russland die Substanz mitzuteilen, die Katze ja bereits aus dem Sack gelassen: „Das Wissen um diesen gefährlichen Stoff darf nicht in falsche Hände gelangen“. Falls Russland diesen Stoff aber eingesetzt hätte, dann besäße es selbstverständlich Wissen um diesen Stoff und eine Verheimlichung machte überhaupt keinen Sinn.

Sehr richtig.

Worin also besteht die Anziehungskraft des Mythos, der doch offensichtlich albern ist?

Er erlaubt, die an den Novichok-Affären Beteiligten in Betrüger und Betrogene, Verführer und Verführte zu scheiden.
Mit Hilfe der erfundenen Substanz läßt sich ein Narrativ konstruieren, in dem die Verschwörer, die sich der Chemie- und Biowaffenfabrik Porton Down bedienen, die Rolle von Terroristen einnehmen, die das Ziel verfolgen, ganze Völker, nämlich Staatsvölker zusammen mit ihren Regenten, „gegen Russland“ zu stellen.

So entlastet dieser Mythos ein erfundenes „System“ bürgerlicher Herrschaft, in dem Regierungen nicht zwingend zu Lasten „ihrer Völker“ handeln müssen sollen, in dem solches Handeln vielmehr eine Abweichung vom Ideal darstellt, die Regierungen seien für die Bedienung wohlverstandener Volksinteressen da, von einer Wirk-lich-keit, die idealistische Deutung des Staatshandelns partout nicht mehr zuläßt.

Was die Wahrheit hinter und in dem Mythos ist?
Das ist einfach. Die Novichok-Affären sind Erscheinungsformen eines erbitterten und mit tödlichen Mitteln geführten, gleichwohl aber strikt verleugneten Krieges zwischen den imperialen Metropolen und innerhalb ihrer, der um den Kurs des zerfallenden amerikanischen Imperiums und die Bestimmungsmacht über es geführt wird. In diesem Krieg ist „Novichok“ eine sehr reale Massenvernichtungswaffe, mit der wirksam gedroht wird.

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