Corona-Faschismus – Phase 2 beginnt in Israel

Angeblich auf einen hohen Grad an Impfskepsis in der Bevölkerung reagierend, plant das israelische Krankheitsministerium, Impfpässe zu internen Passierscheinen in einer Art landesweiten Corona Kaserne auszugestalten.

Geimpfte sollen von Quarantänen und anderen Mobilitäts- und Kontaktbeschränkungen ausgenommen werden.
Gemäß offizieller Sprachregelung durch Minister Edelstein soll die „Idee“ des Plans

… nicht [sein], dass Menschen, die sich impfen lassen, ein Vorteilspaket erhalten, sondern dass „diejenigen, die nicht mehr in Gefahr sind, an dem Coronavirus zu erkranken, Dinge tun können, die andere, die noch in Gefahr sind, nicht tun können.“

Wer jetzt meinen Kasernen-Vergleich einen Beweis für „strukturellen Antisemitismus“ nennen will, nehme dies zur Kenntnis

Regierungsbeamte sehen die Möglichkeit für internationale Reisen als einen Hauptanreiz für die Öffentlichkeit, sich impfen zu lassen, berichtete der öffentliche Sender Kan.

Kein Israeli verläßt das Land per Schiff und die ungenannten Beamten setzen offensichtlich darauf, daß Fluggesellschaften und Zielländer reisewilliger Israelis der Umwandlung nationaler und regionaler Territorien in „Schutz-“ und „Sperrzonen“ gegen Impfverweigerer folgen werden.

Natürlich wird das nicht so heiß gegessen, wie gekocht!

Auch das israelische Ministerium hat Berater, die wissen, daß Geimpfte infizierbar bleiben und infektiös werden können, und zwar je eher, je länger die Impfung zurück liegt. Es kann, umgekehrt, eine Anzahl Geimpfter geben, deren aktivierte Immunantwort eine Infektion im Anfangsstatium weit und schnell genug unterbindet, daß sie nicht infektiös werden, aber deren Anteil unter den Geimpften ist eine der „großen Unbekannten“ in den krankheitspolizeilichen Kalkülen mit den beschleunigten Impfstoffzulassungen.

In der Breite soll die Impfung die Viruslast, die Infizierte verbreiten, und die Dauer ihrer Infektiösität mindern – im Idealfall so weit, daß dem Virus das Zeitfenster für eine Verbreitung nach gelungener Neuinfektion bis auf wenige Stunden geschlossen wird. Die Reproduktionsrate fiele dadurch auf einen derart niedrigen Wert, daß es binnen vielleicht zwei Jahren möglich werden könnte, CoV2 sozial zu ghettoisieren und noch später über den hygienischen Druck in eine Nische des Host-Pathogen-Evolutionsweges abzudrängen, in der zwei seiner humanpathogenen Verwandten, aber z.B. auch Herpes-Viren, sich aktuell befinden.

Deshalb darf man davon ausgehen, daß der Vorstoß Edelsteins und seiner Mitstreiter darauf abzielt, den erwartbaren „zivilen Widerstand“ zu berufen, über den die Regierung eine „Light“-Variante und damit das Prinzip durchzusetzen beabsichtigt, das die Scheidelinie zwischen „Demokratie“ und „Faschismus“ übersteigt: Die Vereinigung von „Bourgeois“ und „Citoyen“, dem materialistischen Konkurrenzsubjekt und dem ideellen, moralischen Staatssubjekt, zum Volksgenossen.

Der regierende Zionismus ist gewiß nicht der einzige Vorreiter

… aber schon die Sprachbarrieren nehmen mir vor dem Hintergrund meiner Krankheit allen Antrieb, hier „politisch korrekt“ nachzurecherchieren. Denn umgekehrt ist es halt kein Zufall, daß unter den imperialistischen Nationen der Judenstaat diese Rolle nicht allein einnimmt, sondern regierungsamtlich beansprucht.

„Systemtheoretisch“ könnte man zu dem Vorgang sagen, die Herrschenden des Judenstaates „drehen am Rad“, um das nationale und internationale Publikum auf einer Runde um das Möbiusband anzuführen, das ich hier beschrieben habe.

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4 Antworten zu Corona-Faschismus – Phase 2 beginnt in Israel

  1. tgarner9 schreibt:

    Ein anscheinend sehr junger Mensch fragte auf TP, „was ist denn Faschismus?“, bekam eine schauerliche Antwort und ich setzte folgendes darunter:

    Faschistisch ist, wenn Staatsagenten und/oder Staatsbürger besser wissen wollen
    wer und was Du bist, als Du selbst.

    Wichtige Voraussetzung, damit die Kennzeichnung hinhaut: Diese Leute bzw. Institute berufen sich bei ihrem Besserwissen auf die Eigenschaft, Staatsbürger oder Staatsbevollmächtigte zu sein – nicht oder nicht nur abstrakt auf ein „Menschsein“ oder auf moralische / ethische / philosophische / religöse oder sonstige Titel und Maximen.

    Was der blue_frisbee dazu schreibt, ist grauslich falsch.

    Der Glaube an eine vorpolitische Volksgemeinschaft und real die Erzwingung der selben.

    Das ist eine spezielle Abteilung der Ideologie der nationalsozialistischen Bewegung, die sich nach 1933 als ein faschistisches Staatswesen etabliert hat. Ich kann hier nicht in Kürze angeben, warum ich das speziell nenne, obwohl es ähnliche Bewegungen auch anderswo gab. Stattdessen illustriere ich mit einem Zitat, warum ich „Faschismus“ eine Erscheinungsform demokratischen Nationalismus nenne:

    Ein Blick in das postunitarische Italien erhellt, dass im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts fascio schlichtweg ein politisches Bündnis bedeutete.[18] In den frühen 1890er-Jahren hatten sich beispielsweise sizilianische Landarbeiter zu den Fasci siciliani zusammengeschlossen, um mit Streiks und Protesten gegen die Latifundienbesitzer und die unhaltbaren Arbeitsbedingungen vorzugehen.[19] 1914 gründeten dann national-revolutionär gesinnte Sozialisten und Syndikalisten den Fascio d’azione rivoluzionaria, um für Italiens Kriegseintritt auf Seiten der Entente zu agitieren. In diesem wie in weiteren ähnlich gelagerten interventionistischen Bündnissen lagen die Ursprünge der 1919 ins Leben gerufenen faschistischen Bewegung, die zusätzliche Aspekte des Begriffs fascio zum Vorschein bringen sollte.
    https://docupedia.de/zg/Faschismus/Text

    Ein republikanisches Staatswesen will und soll die ständische Gliederung der Gesellschaft, über die es herrscht, in ihm selbst, in seinem Rechtswesen und seinem politischen und militärischen Wirken aufheben. Es erkennt „Wirtschaftsbürger“ als eine angenommene Naturbasis seiner selbst an, aber grad und nur so, daß diese „Naturbasis“ einer zivilisatorischen Lenkung bedarf. Dies in der Antike „res publica“ genannte zivilisatorische Moment ist für den Republikaner nicht „Natur“, sondern „Geschichte“, in einem abstrakt allgemeinen Verständnis des Wortes.

    Demgegenüber ist ein demokratisches Staatswesen ein weitaus idealistischeres Konzept. Man erkennt es daran, daß Demokraten von allem politischen Beginn an zwischen „wirklichen Demokraten“ – das sind Volksrepräsentanten im republikanischen Sinne – und „wahren Demokraten“ zu unterscheiden wissen. Letztere sind Repräsentanten oder andere Gesinnungstäter, die, obwohl real einem Wahlvolk verpflichtet, sich demselben, und irgend welchen Interessen, die sie zu vertreten haben, mittelbar , auf der Basis eines „Gewissens“ verpflichten, das den einschlägigen „demokratischen Idealen und Prinzipien“, und idealerweise ausschließlich ihnen gilt.

    Faschisten sind enttäuschte / kritische Demokraten. Sie finden maßgebliche Interessen, Anliegen, Notwendigkeiten des bürgerlich-kapitalistischen Lebens weder in der Republik repräsentiert noch in der Demokratie verwirklicht und schließen daraus, daß die politisch verfehlte Sache, die in ihren kritischen Befunden zur Erscheinung komme, die NATION an und für sich ist.
    Die wollen sie wiederherstellen, auf neue Füße stellen, oder überhaupt erst richtig schaffen – was, praktisch genommen, mehr oder minder auf dasselbe hinaus läuft.

    Eine Berufung auf vorpolitische Titel / Entitäten, wie die Rassenideologie der Nationalsozialisten, ist deshalb eine „Unreinheit“ in deren faschistischer Ideologie zu nennen, die zustande kam, weil ihr Progamm bereits an der Wurzel ein Kriegsprogramm der ehemaligen „Mittelmacht“ gewesen ist.
    Es ist kein Widerspruch dazu, daß die Titel „Volk“ und „völkisch“ in faschistischen Ideologemen allgegenwärtig sind, denn das ist und bleibt ein genuin politischer Begriff, wie „rassisch“, „ethnisch“ oder „kulturnationalistisch“ er immer bebildert werde.

    Die Unterstellung, zwischen Staat, Kapital und Proletariat gäbs keine Widersprüche

    Fuck, wie kann ein ehemals iwie verständiger Mensch so einen Schwachsinn hinschreiben? Diese Widersprüche sind das Thema des Faschisten und sein Antrieb, einer zu werden.

    … sondern ein großes sittliches Gemeinschaftswerk.

    Dieses will der Faschist erst schaffen, und dazu tritt er, abstrakt-allgemein hingesagt, auf derselben Grundlage, mit derselben Energie an, wie diejenigen unter seinen jüngeren Vorfahren – je nach Territorium zwischen dem 17. und 19. Jhd. – die aus den vorbürgerlichen Staatsvölkern überhaupt erst Nationen ausgehoben haben.
    NB.: Theoretisch streng geurteilt gibt es die italienische Nation erst seit Ende des WK1, die deutsche seit Ende des WK2 – denn nach den seinerzeitigen Maßstäben von Regierenden und Regierten hat der WK1 eine Nation zerstört, die noch gar keine war, die sich im WK1 erst zu etablieren strebte.

    Nonoprofi, ich entnehme Deinen bisherigen Postings, daß Du Deine Frage sehr ernst nehmen könntest, deshalb will ich Dir empfehlen, einen alten und schwierigen Text zum Thema „Faschismus“ zu lesen, geschrieben, als es diese Erscheinungsform des politischen Lebens des Bürgertums noch gar nicht gab. Außerdem ist dieser Text derart verpönt, daß er in absehbarer Zeit verboten werden könnte – er gilt als „antisemitisch“: Karl Marx, Zur Judenfrage.

    Auf dessen Grundlage nenne ich faschistisch das praktisch werdende Ideal der Versöhnung und Vereinung von „Bourgeois“ und „Citoyen“.
    Ich hab‘ auch eine weitgehende Kritik an Marx Text, aber leider habe ich noch keinen besseren geschrieben, der erhielte, was „Zur Judenfrage“ leistet, aber die aufklärerische / emanzipatorische / humanistische Grundlage verläßt, auf welcher der Text verharrt, obwohl sie darin schon mächtig angegriffen ist.

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  2. tgarner9 schreibt:

    „Warum eine allgemeine Impfpflicht sein muss:

    Sich impfen zu lassen ist die Erfüllung einer grundlegenden moralischen Verpflichtung. Wenn Individuen dieser moralischen Verpflichtung nicht nachkommen, haben Institutionen die politische Verpflichtung und das moralische Recht, Zwangsmaßnahmen durchzusetzen, um bestimmte öffentliche Gesundheitsziele zu erreichen.“

    Suchsland auf TP.

    Kommentar eines Foristen:
    „Hab den ganzen Artikel über auf das Wort Volksschädlinge gewartet….“

    Korrekt.
    Nicht die Verfügung einer Impfpflicht zu hoheitlichen Zwecken / Zielen ist faschistisch, sondern das rechtfertigende Prinzip, das Herrschaftszweck und Herrschaftsauftrag in die Subjekte verlegt. Der auschließliche Gegensatz zu republikanisch-demokratischen Herrschaftsideologien läuft praktisch auf den Unterschied hinaus, die Staatsmoralder Unterworfenen zur Berufungsinstanz zu nehmen, statt der Amoralität eines imaginierten vorstaatlichen Subjektes.

    Doch man mache sich nichts vor: Suchsland ist kein Staatsagent, so wenig wie ein gewisser Prof. Hockertz, der mit seiner Autorität als „Biologe“ und ehemaliger Cheftoxikologe der Bundesrepublik (Helmholtz-Institut) einen Haufen Lügen in das Urteil münden läßt: „Die Impfung ist gefährlicher als Covid“.
    Es sind Provokateure. Suchslands Artikel hätte nach den Buchstaben der Gesetzgebung gegen Nazi-Propaganda nicht nur nicht erscheinen dürfen, sondern eine Anklage wg. Volksverhetzung, TP ggf. die Schließung der Redaktion zu gewärtigen gehabt. Das weiß man in der Redaktion sehr genau.
    Ich halte die Beiden für Provokateure, die den Auftrag haben, eine Kampagne gegen Impfgegner an die Schwelle militärpolizeilicher Aktion und ggf. darüber hinaus zu führen. Doch weder die Bundesregierung, noch die NATO wollen eine Impfpflicht, auch die EC nicht, und schon gar nicht die französische Regierung. Letzterer käme eine Auseinandersetzung mit Impfgegnern der Formierung des vorgesehenen buonapartistischen / franquistischen Polizeistaatsregimes derquer. Die deutsche Regierung verläßt sich zwecks Reibungsminderung auf den grünen Michel. Aber die NATO verlangt seit zwei Jahren eine abstrakt-allgemeine Kriegsmobilisierung und dürfte die Gelegenheit beim Schopfe packen, sie nach Kräften mittelbar zu fördern.

    Mein entsprechender Kommentar bei TP führte zu meinem Ausschluß von der Plattform. No sweat. Ich gedenke nicht, mich zahnlos im Randbereich einer quasimilitärischen Auseinandersetzung zu bewegen, an der ich keinen Anteil will. Deshalb ist das auch an diesem Ort mein letztes Posting zum Thema.

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  3. tgarner9 schreibt:

    USA: Impfung oder Kündigung.
    Das kommt mit einem juristischen Apparat, der genau für hochkarätige Jobs von Belang ist. Alle anderen haben zu gehorchen, es sei denn, sie haben einen Beschädigtenausweis.
    https://www.webmd.com/lung/news/20200124/coronavirus-2020-outbreak-latest-updates?ecd=soc_tw_201219_cons_news_latestupdates&linkId=100000024709576
    Freilich bleibt fraglich, wie verbreitet die kriminelle / faschistische Energie der Unternehmensführungen in den USA ist.

    Zur Erinnerung: Die mRNA-Impfungen immunisieren nicht im strengen Sinne („sterile Immunisierung“), sie beschleunigen die Abwehrreaktion. Wie weit das die Infektiosität geimpfter Infizierter mindern oder gar unterbinden kann, ist unklar und hängt von zahlreichen Variablen ab, was auf lange Zeit verhindern muß, daß es kontrollierte Erfahrungswerte geben wird. Selektion anhand des Impfstatus ist daher lupenrein faschistisch: sie institutionalisiert eine Verdachtsdiagnose „(Volks)-Schädling“.

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  4. tgarner9 schreibt:

    Friedrich Merz springt auf den deutschen Zug. Indem der „Kandidat“ das nicht unter einer prinzipiellen Grundrechtsdebatte tun will, läßt er erkennen, wie wenig es noch auf nationale Personalien ankommen wird, ist Merkel erst weg.
    https://www.deutschlandfunk.de/covid-19-merz-cdu-mahnt-debatte-um-einschraenkung-von.1939.de.html?drn:news_id=1207441

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