Schwedens vorbildliche Impfstrategie

Ich weiß, der sog. „schwedische Sonderweg“ zur Durchseuchung der Bevölkerung hat abermals die idiosynkratischen patriarchalen und faschistoiden Eigentümlichkeiten der herrschenden schwedischen Stände aufscheinen lassen. Hinsichtlich der Covid-Impfung geht Schweden, gemessen am europäischen Mainstream, erneut eigene Wege, die dieser Eigenart nichts nehmen, u.a. deshalb nicht, weil ihr maßgeblicher Parameter die katastrophalen Erfahrungen sind, welche die Schweden mit der Schweinegrippenimpfung im Jahr 2009 gemacht haben. Dazu „Bloomberg„:

Only 46% of Swedes say they want to be vaccinated, while 26% say they don’t, according to a recent Novus poll. 
I can understand that the acceptance level is fairly low at this point,” Anders Tegnell, Sweden’s state epidemiologist, said in an interview. “It is still a very theoretical question, as we know very little about the vaccines that are in the pipeline, and the general population knows even less.
This will be a very important communication effort, to communicate wisely about vaccines and their effects, to the population,” Tegnell said.

Sweden expects to get enough Covid-19 vaccines to immunize about a fifth of the population in the first quarter, Prime Minister Stefan Lofven said on Friday. But authorities are bracing for at least another year with the virus.
The country’s national vaccine coordinator, Richard Bergstrom, said he’s urging skeptics to “keep an open mind.”
I hope there’s confidence in the regulatory process,” he said. “And to those who hesitate, I would like to say: Wait and see.

Many Swedes still remember the country’s efforts a decade ago to fight the H1N1 virus. Following the outbreak of swine flu in 2009, Sweden saw a sudden jump in narcolepsy cases, which was later found to be a side effect of its mass vaccination program. The sleep disorder was particularly widespread among children and adolescents.
“I think it’s fairly natural that a lot of people have questions,” Tegnell said. “We need to keep on working and give good information.”

Unter den europäischen Ländern war Schweden der Schweinegrippenwarnung der WHO 2009 besonders eifrig gefolgt; 60% der Bevölkerung wurden geimpft, nahezu ausschließlich mit Pandemrix von GlaxoSmithKline. Nach Recherchen der „Strait Times“ wurden mit Stand Dez. 2020 440 von 702 Entschädigungsanträgen wegen impfinduzierter Narkolepsie von den schwedischen Versicherungen bewilligt und 100 Millionen Kronen ($15,76 Millionen (!!) ausgezahlt. Das Ausmaß des Widerstandes der Pharmaindustrie und der Staatsorgane gegen Entschädigungsforderungen kann man bspw. an diesem Artikel von 2011 erahnen. Die EudraVigilance-Datenbank der Europäischen Arzneimittelagentur verzeichnet in ihrem Einzugsgebiet bis heute nur ca.1300 Fälle impfinduzierter Narkolepsie, obwohl 2015, nach großen Widerständen und langem hin- und her eine hohe Gewißheit geschaffen wurde, daß Narkolepsie auch als Spätwirkung Jahre nach der Impfung auftreten kann.

Man könnte es bezeichnend nennen, daß weder Bloomberg noch die Strait Times den parallelen Skandal der Tamiflu-Vermarktung erwähnen.
[US-Verteidigungsminister] Rumsfeld profitiert vom Tamiflu-Boom, titelte der „Spiegel“ im November 2005, befangen in der eben zu Ende gegangenen „Ära Schröder / Chirac“. Europäische Staaten kauften bis 2008 dutzende Millionen Dosen des wirkungslosen Medikamentes , nachdem die WHO, von der amerikanisch-schweizerischen Pharmalobby inspiriert, eine Vorratshaltung für 25% der Bevölkerung empfohlen hatte. Erst 2012 erlaubte sich auch die deutsche Regierungspresse, über die vielfältigen Nachweise dafür zu berichten, daß die Tamiflu-Vermarktung ein Fall für bis zu diesem Zeitpunkt unübertroffen erscheinender Korruption auf der Ebene wissenschaftlicher und politischer Institutionen gewesen ist.
Darauf, daß Korruption und NATO-Staatsterrorismus auf diesem Feld längst eine tödliche Allianz bilden, gebe ich jetzt nur einen winzigen Ausblick.

Das ist der Hintergrund für das schwedische Vorbild, das sich auf der Website der Regierung so liest:

The Medical Products Agency is planning to:
•    Support the healthcare system and the general public with regard to reporting suspected adverse effects.
•    Publicise the importance of reporting suspected adverse effects.
•    Track suspected adverse reactions across various health data registries.
•    Undertake in-depth registry studies of suspected adverse effects.

In einer ersten Kampagne werden 9.750 Impfdosen für 4.900 Personen ausgegeben, jede der 21 schwedischen Regionen erhält minimal 200 (100) Dosierungen, die Bezirke mit den Großstädten Stockholm, Malmö und Gothenburg 425 (210) Dosen. Das wird eine sorgfältige Überwachung und Betreuung ermöglichen und erlaubt ein wenig Vorsorge dagegen, daß spezielle Risiken und Nebenwirkungen maskiert bleiben könnten, wenn die Impfungen in der ersten Stufe auf wenige Regionen und Bevölkerungsteile konzentriert blieben.

Das angelsächsische Gegenbeispiel

Das schwedische Beispiel kann man vorbildlich nennen, vorbehaltlich Kenntnissen über den vorgesehenen Aufwand an Betreuung und Nachverfolgung und die Unvoreingenommenheit der Beteiligten.
Aber was dahin geführt hat – das konstituiert die eigentliche Nachricht. Vor allem, wenn man es mit dem Vorgehen im UK vergleicht.

Am 9. Nov. berichtete die „Sunday Times„:

GCHQ has begun an offensive cyber-operation to disrupt anti-vaccine propaganda being spread by hostile states, The Times understands.

The spy agency is using a toolkit developed to tackle disinformation and recruitment material peddled by Islamic State, according to sources.

It is the latest move by cyberagents to counter activity linked to Moscow whose aim is to exploit the pandemic in order to undermine the West and boost Russian interests.

The government regards tackling false information about inoculation as a rising priority as the prospect of a reliable vaccine against the coronavirus draws closer. A government source said: “GCHQ has been told to take out antivaxers online and on social media. There are ways they have used to monitor and disrupt terrorist propaganda.”

Dahinter beginnt die Zahlschranke. Weiteren Aufschluß gab der britische Generalstabschef General Nick Carter, zitiert nach ukcolumn_org:

Letzten Mittwoch, während des täglichen Coronavirus-Livestreams der britischen Regierung, hat der Chef der britischen Armee, General Sir Nick Carter, geprahlt:

„Wir waren mit der Rapid Response Unit des Kabinettsbüros involviert, wobei unsere 77. Brigade geholfen hat, Gerüchte aus Fehlinformationen zu unterdrücken, aber auch Desinformationen entgegenzuwirken. Zwischen drei- und viertausend unserer Leute waren daran beteiligt, wobei etwa zwanzigtausend die ganze Zeit in hoher Bereitschaft zur Verfügung standen.“

Die 77. Brigade, die früher als „Security Assistance Group“ bekannt war, wurde 2015 als Teil von „Army 2020“ aufgestellt. Die Security Assistance Group war nach der Zusammenlegung der Media Operations Group, der 15 Psychological Operations Group, des Security Capacity Building Teams und der Military Stabilisation and Support Group aufgestellt worden.
Die 77. Brigade wird auf ihrer Website als „Information und Outreach“ beschrieben. General Carter:

„Wir müssen aber auch unsere Fähigkeit, auf diesem neuen Schlachtfeld zu kämpfen, weiter verbessern, und ich denke, es ist wichtig, dass wir auf der ausgezeichneten Grundlage aufbauen, die wir durch unsere 77. Brigade für die Informationskriegsführung geschaffen haben, die uns jetzt die Fähigkeit gibt, im Krieg der Erzählungen auf taktischer Ebene zu bestehen.“

Carter hat bekannt gegeben, dass das britische Militär einen Krieg gegen einen Teil der eigenen Bevölkerung führt„, faßt der Autor, Mike Robinson, die Mitteilungen zusammen, als ob das im UK Neuigkeitswert hätte.
Der wichtigste Gehalt der Mitteilung liegt aber im Datum: Sunday, 26th April 2020.
Zwei Monate später wird die EU-Kommission verfügen, der Hauptpfeiler der Pandemie-Bekämpfung in der EU habe darin zu bestehen, mit dreistelligem Milliardenaufwand Impfstoffe zu beschaffen und flächendeckend in die Bevölkerungen zu pumpen.
Im Juli lesen wir im „Independent„:

The Centre for Countering Digital Hate (CCDH) said the number of people viewing pages and posts claiming that a Covid-19 vaccine is unnecessary or would pose a health risk had risen dramatically during the pandemic. (…)
“If 31 per cent of people do not take the vaccine we will not achieve herd immunity,” Imran Ahmed, chief executive of the CCDH, told The Independent. “If we don’t reach that we will not be able to contain the virus. We will have waves and waves of years and years and tens of thousands of people will die.” (…)
Mr Ahmed said that the coronavirus outbreak had created a “perfect storm” for people to be drawn into anti-vax movements, as fear and confusion combined with increased isolation and time spent online. (…)
“There are lots of decent, well-meaning people who fall for conspiracy theories because they’re scared and confused, just as so many of us are,” he added.
“But I would go beyond calling anti-vaxxers conspiracy theorists to say they are an extremist group that pose a national security risk.”
Mr Ahmed said the movement “transcended left and right-wing boundaries” but warned: “Once someone has been exposed to one type of conspiracy it’s easy to lead them down a path where they embrace more radical world views that can lead to violent extremism.”

Es wird manchem leicht fallen, dies als ein Beispiel für Projektionen zu belächeln, die man von Beauftragten des Militär- und Polizeiapparates sattsam kennt, aber die Timeline – nicht nur die, aber ich will das nicht auswalzen – erzählt etwas anderes. Im Frühjahr und Sommer war – angeblich – nicht absehbar, ob Impfstoffe vor dem Sommer 2021 zur Verfügung stehen würden, wenn ja, in welcher Menge, und welcher epidemiologischer Belang ihnen in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres zukommen werde. Was da vorgeht, hat – abermals – mit „Covid“ nicht das Geringste zu tun. Mike Robinson verharmlost die Sache, indem er von einem Krieg gegen einen Teil der eigenen Bevölkerung spricht. Die britische Regierung hat eine Generalmobilmachung gegen die Bevölkerung begonnen. Frankreich ist dem auf anderen Politikfeldern gefolgt und in Deutschland, behaupte ich, sehen wir dasselbe nur deshalb bei einer noch verhältnismäßig kleinen und teilweise maßvoller erscheinenden, von den „Grünen“ dominierten Fraktion, weil ihnen die Zeit noch nicht reif ist. Erst im Herbst kommenden Jahres sind die Wahlen, mit deren Hilfe ein Staatsstreich gegen konservative Fraktionen aller regierungsfähigen Parteien statthaben soll.

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