Covid – Impfrisiken: Bislang keine Entwarnung, soweit ich sehen kann

Mein Plan sah vor, die Einträge zur Verdeckung von Impfrisiken und Krankheitsfolgen für Überlebende mit einem Eintrag zu den Risiken Infektionsverstärkende Antikörper zu ergänzen. Es kam einiges dazwischen. Nun hat die Veröffentlichung von Teilresultaten der israelischen Impfkampagne das Vorhaben zumindest vorerst erledigt.

Zur Verläßlichkeit der israelischen Daten und Veröffentlichungen will ich wiederholen: Israel ist nur in zweiter Instanz ein kapitalistisches Staatswesen, in erster ist es ein tribales, geführt von einer Militäroligarchie, die in allen relevanten administrativen Bereichen despotisch aufgestellt ist und agiert. Deshalb ist der Grundwiderspruch der patriarchalen Nutzviehverwaltung in den imperialen Metropolen in Israel zumindest gemildert: Die Fürsorge für generationelle Reproduktion der Stammesglieder hat auf dem Feld der Volxgesundheit einen gewissen Vorrang vor ihrer Aussaugung zum Zwecke der Reproduktion und Ausdehnung der nationalen Herrschaftsgrundlage.

Im o.a. Artikel kommt das so zum Ausdruck:

Bis jetzt hat Israels schnelle Einführung der Coronavirus-Impfung weltweit Bewunderung, Neid (und einige Kritik) hervorgerufen … „In gewissem Sinne ist Israel zum Labor einer sehr großen klinischen Studie geworden“, sagte die Virologin Rivka Abulafia-Lapid vom Hadassah Medical Center … „Um Star Trek zu paraphrasieren: Wir gehen kühn dorthin, wo noch kein Land zuvor gewesen ist“, sagte Cyrille Cohen, Leiter des Immuntherapie-Labors an der Bar Ilan Universität. „Einige Länder sagen, sie würden ‚abwarten‘, bevor sie den Impfstoff verabreichen. Israel, mit seiner Betonung eines wissenschaftlich gestützten ‚choose life‘-Ethos, hat einen anderen Ansatz gewählt – und wir sind nun in der Lage, die realen und lebenswichtigen Ergebnisse und Beobachtungen zu liefern, die hoffentlich eine gute Grundlage für andere sind, das Warten zu beenden und den Impfstoff anzunehmen.“

Natürlich hilft die geringe Bevölkerungszahl und damit erleichterte flächendeckende Datenerfassung und -verarbeitung, aber das nimmt nicht weg, daß die Zionisten den Beschluß, mit maximalem Druck auf eine flächendeckende Impfung zu setzen, mit einer, wie es scheint, sehr gewissenhaften Beobachtung und Evaluation der Folgen ergänzt haben, die im UK völlig außer Debatte stehen, in den USA meines Wissens chaotisch hinter den Beschlüssen der Bundesstaaten hinterher hinken und in Deutschland außerhalb einiger Institute paramilitärischen Charakters, wie des RKI, nicht einmal angedacht scheinen.

Die Mediziner haben die Infektionsraten bei etwa 600.000 Menschen verfolgt, die den Impfstoff von Pfizer-BioNTech erhalten haben – eine Gruppe, die fast 30 Mal größer ist als diejenige, die an der groß angelegten Phase-3-Studie beteiligt war, die der Zulassung des Impfstoffs durch die US Food and Drug Administration vorausging.
Eine Beamtin des Gesundheitsministeriums gab bekannt, dass der Impfstoff die Infektionen 14 Tage nach der ersten von zwei Impfungen um etwa 50 Prozent eindämme. Sie sagte, dass die Daten vorläufig sind und auf den Ergebnissen von Coronavirus-Tests von Empfängern des Impfstoffes und Ungeimpften basieren, die de facto als Kontrollgruppe dienen.

Maccabi Healthcare Services und Clalit, zwei der vier zünftig organisierten israelischen Gesundheitsdienste, veröffentlichten ihre jeweils abweichenden Ergebnisse, 60% die einen, 33% die anderen.
Ein „Gipshaxen“ der Daten scheint den Angaben der ToI nach zu sein, daß die Gruppe der Geimpften überwiegend Personen älter als 60 umfaßt. Es sieht so aus, als sei die hohe Erfolgsquote von Maccabi mindestens zum Teil dem Umstand geschuldet, daß die Daten jüngerer Impfempfänger berücksichtigt wurden, die Clalit aus den Daten eliminierte.

Ohne genauere Angaben sind die öffentlich gemachten Daten ziemlich unbrauchbar. Nicht mal die absolute Zahl berücksichtigter Datensätze scheint klar, in einem anderen ToI-Artikel von heute ist von 800 Tausend (statt 600k) die Rede. Andererseits stimmt natürlich, was ToI schreibt, sie geben eine ermutigende Tendenz wieder.
Doch davon ist folgender Abstrich zu machen:

Eine enorme Anzahl Geimpfter erleidet bei Infektion nach der ersten Dosis schwere Krankheitsverläufe

Nämlich derzeit 17% der aktuell in Behandlung befindlichen „serious cases“, wie immer die definiert sind.
Niemand, außer dem israelischen Gesundheitsministerium und der Firma BioNtech, die Netanyahu als Gegenleistung für die bevorzugte Impfstofflieferung umfassenden Datenzugang abhandelte, kann die Bedeutung dieses Befundes ermessen, aber auf den ersten Blick erscheint er katastrophal, hält man diesen Anteil der Geimpften an der Erkrankungen pi mal Daumen gegen die Senkung ihrer Infektionsrate und gewichtet sie ebenso überschlägig mit ihrem Anteil an der Population von vielleicht etwa 4 – 5 Mio Leuten mit einem statistisch relevanten Risiko für schwere Verläufe.

Natürlich fehlt einer seriösen Aussage die Datengrundlage, aber eben das ist der Skandal. Ein Kommentator, der gewissenhaft arbeitet, muß hypothetisch davon ausgehen, daß der israelische Befund die im Vorfeld laut gewordenen Befürchtungen bekräftigen könnte, die mRNA – Impfung könnten unter gewissen Umständen bei Menschen ähnlich katastrophale Komplikationen mit ADE, antibody-dependent enhancement, infektionsverstärkenden Antikörpern nach sich ziehen, wie das vor Jahren bei Tierversuchen mit MERS- und SARS-CoV1 Impfstoffen geschehen sein soll. Die PhaseII – Erprobung von BioNtech konnte darüber keine Auskunft geben. Nur ein paar hundert Geimpfte wurden nach Infektionen beobachtet.

Bislang fehlt jede Grundlage für Kalküle, für welche Zielgruppen, unter welchen Voraussetzungen und Umständen, das Risiko eines erschwerten Krankheitsverlaufes den Gewinn der Impfung wert sein könnte – oder auch nicht.
An dem Punkt wird die Despotie der israelischen Militäraristokratie zum Hindernis eines möglichen Gewinns aus ihrer tribalen Staatsraison. Es läge jetzt bei Pfitzer-BioNtech, eine politische Entscheidung zu fällen – und entsprechende Ressourcen zu mobilisieren – die Daten in eigener Regie vorurteilslos und gewissenhaft auszuwerten, sei es aus Furcht vor juristischem Backlash, sei es mit Blick auf langfristige Gewinninteressen.
Dies Regierungen oder den Mafien staatlicher Volksgesundheitsverwaltungen und Big Pharma im imperialen Wissenschaftsbetrieb zu überlassen, kann kaum zu anderem führen, als Whitewashing der vor einem Jahr außerhalb Chinas und einigen Ländern Südostasiens gefallenen „Herdenimmunitäts“-Beschlüsse.

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