Innenwelt – Außenwelt

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2 Antworten zu Innenwelt – Außenwelt

  1. tgarner9 schreibt:

    … aber sowas:
    https://www.heise.de/tp/features/Was-ist-und-wie-geht-Nationalismus-5060280.html
    macht mich dann wieder fettich.
    Da „fehlt“ gar nichts, DJ
    … weil der Schuster die nationalistischen Urteile gar nicht angreift. Von der Nennung ihres Gegenstandes und der Gewaltnatur desselben schreitet er umgehend fort zur, Hegel mißbrauchenden, Denunziation des Nationalismus in der Gestalt einer Gesinnung, die er annehmen kann – und gewöhnlich irgendwann in den Biographien der Betroffenen annimmt – aber nicht IST. Schon gar nicht mit dieser Formgestalt kritisiert ist, nämlich in der Form eines Bündels Aggregates, schlechter, namentlich opportunistischer, und v.a. häßlicher (weil konkurrenzgeiler) (An-)Gewohnheiten. Die einer einfach „lassen“ könnte – ist die Botschaft, die für die „Kritik“ einstehen soll.

    Kein ernstes Wort von den grundlegenden Fehlurteilen die dem, was eben nicht grundsätzlich oder gar unvermeidlich zur Gewohnheit fortentwickelt sein oder werden muß, notwendig zugrunde liegen. Die Fehlurteile des Rechtsidealismus, des Staatsidealismus und – eigentlich an erster Stelle – des Staatsmoralismus, welch letzterer in erster Instanz nichts als patriarchaler Gewaltfanatismus ist, den die Leutz zum „Ordnungssinn“ fortentwickeln oder gar zum Auftrag zur Ordnungsstiftung. Wie fast jedem der Kommentare, die Schuster kassiert, zu entnehmen ist. Ein Bündel von Fehlurteilen, von denen ein Kritiker zumindest drei heraus greifen und vorstellen müßte, um von der Denunziation abzulassen.

    Schuster tut das nicht, womit er verrät, daß er die Zwangslage, die er am Anfang umrissen hat, und die der Nationalist in Staatsmoral übersetzt, gar nicht ernst nimmt – wozu praktisch jeder Intellektuelle, der es zu was gebracht hat, geneigt ist, weshalb Schuster die Mehrheit kosmopolitischer Kritiker unerwünschter – oder auch grad nur nicht in die Agenda passender – patriotischer Urteile und Verhaltensweisen abstrakt – allgemein hinter sich hat und sicherlich weiß.

    Von solchem Unverständnis bis zur Stilisierung des Nationalismus zum Charaktermangel, der die Bilanz der schusterschen „Kritik“ ausmacht, führt kein direkter Weg. Da sind eine Reihe Häßlichkeiten dazwischen.

    Das einzige, was man dem Artikel sinnvoll entnehmen kann: Georg Schuster ist ein reichlich widerwärtiger Charakter. Die Finger, die er zeigt, weisen auf ihn zurück
    Und seinem Herausgeber passt das nur zu gut in die „kosmopolitische“ Agenda. In beiden Richtungen …

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    • tgarner9 schreibt:

      PS: Übrigens. Mit dieser Kritik habt ihr den, oder zumindest einen Hauptgrund vorliegen, warum ich euch periodisch wüst beschimpfe. Weil ich die schusterschen Übergänge nicht mache – oder zumindest zu vermeiden trachte. Obwohl ich manchmal nicht wenig Lust habe, sie zu machen.
      Aber dann muß ich mir halt anders Luft machen, nämlich richtig, indem ich euch für das beschimpfe, was ihr nicht seid, aber AUFFÜHRT, Sakraheini!

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