„EHEC“ – WHAT THE HECK?!

@ https://www.heise.de/tp/features/Warum-uns-das-Ehec-Bakterium-erneut-gefaehrlich-werden-koennte-6045432.html

Ich glaub, ich fall vom Glauben ab

Zunächst mal:

Die sogenannte „EHEC-Epidemie“ war keine, und das bekam bis vor kurzem (habe das heute nicht kontrolliert) jeder Wikipedia – Leser zu wissen. Der Erreger wurde vom zuständigen Münsteraner Institut zunächst falsch bestimmt. Tatsächlich handelte es sich um ein „EAggEC“, eine Chimäre aus zwei Coli-Stämmen, die, epidemiologisch betrachtet, etwa so viel miteinander zu tun haben, wie Pest und Cholera. EAEC ist ein in den Tropen weit verbreiteter, relativ harmloser Coli, obwohl er jährlich viele geschwächte und halbverhungerte Kinder tötet. Aber er birgt nicht das Styx – Plasmid, ein Bakteriophage, der das für EHEC einschlägige, hoch potente Zellgift produziert, und er hat den Menschen zum exklusiven Wirt.
EHEC ist genau umgekehrt gefährlich, weil Menschen für ihn nur opportunistischer Zwischenwirt sind, er behaust Rinder und hat Nager zu notorischen Zwischenwirten. Deshalb flammen ebenso selten wie regelmäßig menschliche Infektionen über kontaminierte Milch auf, die für die Betroffenen ziemlich üble Folgen haben: Gleichwohl infizieren sich Milchbauern und das Personal von Fleischereien regelmäßig damit, ohne es zu merken und im Normalfall infizieren sie auch keine Angehörigen / Freunde / Beischläfer – es kommt sehr auf die Dosis und also den Infektionsweg an.
Letzteres liegt daran, daß EHEC ein Stx-Plasmid beherbergt, das bewirkt, daß sich der Erreger effektiv in seinem Biotop aus Haupt- und Zwischenwirten verbreitet und halten kann, aber in opportunistischen Zwischenwirten eine rasche, und, bei geringfügiger Infektion, wirksame Immunabwehr in Gang setzt, jedenfalls dann, wenn die Betroffenen älter als etwa 10 Jahre sind und über eine taugliche Darmflora verfügen.

EAggEC hatte jedoch zwei Stx-Plasmide, während die chimärischen Bestandteile von EAEC bewirkten, daß er nur menschliche Wirte hatte.
Die Erkrankten wurden, von seltenen Ausnahmen abgesehen, wenige Stunden nach dem Befall mehr oder minder immobilisiert und gaben den Erreger via Schmierinfektion überwiegend in der intimen Verwandschaft weiter.
Es handelte sich also, gemäß seinem Bau geurteilt, um eine hoch effektive, gleichwohl militärisch weitgehend nutzlose Biowaffe.
Wenngleich hier zu vermerken ist, daß der Autor des vorliegenden Artikels die Folgen stark verharmlost, denn nicht die Toten sind das sprechende Datum, sondern die Invaliden. Schwere Verläufe führten fast immer zum Verlust der Nierenfunktion, zusätzlich zu schweren bis schwersten Leberschäden und dauerhaften neurologischen Beeinträchtigungen.

Umso sprechender war es, daß die Epidemiologie des „EHEC-Ausbruches 2011“ eine Signatur aufwies, die seit ca. 60 Jahren bekannt war, nämlich aus Biowaffenexperimenten der britischen Armee, den sogenannten „Dorset“-Experimenten, benannt nach einem Schauplatz, der später ausgeweitet wurde auf die norwegische Küste und die Deutsche Bucht. Dazu wurden hoch spezifische, aber normalerweise harmlose E-Colis in auflandige Winde über der Nordsee, namentlich in der deutschen Bucht, verbracht, um hernach geeignete Flächen in den Zielgebieten darauf zu untersuchen, wie effektiv die Kontamination der Wohngebiete war. Sie war ziemlich effektiv, die Erreger fanden sich in potenter Menge noch im Hamburger U-Bahn-System.

Aber warum der Zirkus? Tja, das kann man natürlich nur raten, aber es bietet sich eine naheliegende Erklärung an. Wenige Wochen zuvor war die Bundesregierung erstmals in der Geschichte der BRD aus der Siegermächte- und NATO-Disziplin ausgeschert. Außenminister Westerwelle hatte im UN-Sicherheitsrat in der Abstimmung über die Libyen-Resolution (zur Vernichtung des libyschen Staatswesens) mit Russland und China, die sich enthalten hatten, gegen Fr. / UK / USA gestimmt. Ob er das aus eigener Initiative tat, oder im Auftrag der Kanzlerin, weiß niemand.

Und jetzt der Punkt, der meine Überschrift motiviert. Warum, woher kommt in drei Teufels Namen diese Affäre aktuell auf eine TP-Tagesordnung?
EAggEC ist seither nie wieder aufgetaucht, was ein abschließendes, praktisch unwiderlegliches Indiz dafür ist, daß es sich um einen Biowaffenangriff handelte. Außerhalb der Petrischale konnte die Chimäre halt nicht überdauern.
Vor drei Jahren, oder so, veröffentlichte die dissidente bulgarische Journalistin Dilyana Gaytandzhieva Dokumente, die ihr von einem hochrangigen georgischen Whistleblower zugänglich gemacht wurden, über die NATO-Biowaffen- Produktions- und Testanlage in Georgien, das „Richard G.Lugar“ – Institut. Darunter waren Lieferscheine für EHEC und Styx-Bakteriophagen aus … Porton Down. Und just vor zwei Tagen brachte Sputnik (französisch und englisch, nicht deutsch) auf Initiative des Nat. Sicherheitsrates der RF eine Kampagne gegen NATO- Biowaffen. Titel des französischen Artikels: „Moscou craint qu’une maladie mortelle issue d’un laboratoire US ne surgisse en Russie“, in dem das Lugar-Zentrum namentlich genannt ist.

Was, zum Teufel, ist da los? Wie kam Rainer Balcerowiak auf dies Thema und die selbst für Propaganda-Maßstäbe völlig unzureichende Darstellung desselben. Hat er diesen Artikel tatsächlich verfaßt, ohne auch nur einmal „EHEC-Ausbruch 2011“ zu googlen? Wer hat ihn tatsächlich verfaßt? Und wozu? Hacken jetzt Brüsseler und Londoner NATO-Generäle / Geheimdienstler aufeinander ein?
Ich faß es nicht.

Aber vielleicht … vielleicht … . Ist er verfaßt worden, damit TomGard diesen Kommentar verfaßt??!:-O :'(

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Eine Antwort zu „EHEC“ – WHAT THE HECK?!

  1. tgarner9 schreibt:

    Ein TP-Leser hat einen alten, anonymisierten Text von mir wiedergefunden, dessen Links teilweis noch arbeiten:
    Zitat:
    Tatsächlich handelte es sich um eine „Schimäre“
    https://biofortified.org/2011/06/german-ehec-strain-is-a-chimera/
    deren Hauptbestandteil ein EAggEC – Erreger war, der via horizontalem Gentransfer

    a) Verotoxin produzierende Stx-Gene erworben hatte (Ein Transfer, der zwei bekannte Vorläufer hatte, 2001 und 2009, die voneinander unabhängig waren, siehe Literatur)

    b) zwei Virulenzfaktoren in Gestalt von Bakteriophagen erhalten hatte

    c) Antibiotikum – Resistenzen erworben hatte

    d) Unempfindlich gegen Tellur war (ter-gen), eine Eigenschaft, die im Labor erworben wird (und in freier Natur relativ schnell verloren geht).

    e) In Summe der Veränderungen gegenüber den Ausgangspathogenen war das Wirtsspektrum gegenüber anderen e.coli VTEC Erkrankungen drastisch verändert.

    EAggEC hat keine tierischen Wirte (außer anderen Primaten), wird also ausschließlich über Faeces verbreitet.

    Es gab 3500 – 5000 Erkrankungen, davon ca. 900 schwer (HUS), davon eine unbekannte Anzahl mit bleibenden Organschäden, einschließlich Hirnschäden, die Letalität betrug jedoch nur 3,7 % der schweren Verläufe.

    Der Schaden an „humanen Ressourcen“ wurde lt. Wikipedia mit 3 Mrd.$ beziffert, ohne daß Details angegeben waren. Ich nehme an, die Langzeitschäden sind darin nicht enthalten.

    Der Epidemieverlauf, einschließlich Vorgeschichte und Folgegeschichte (es gab keine, der Erreger verschwand spurlos und ohne Nachfolger) sollte jemandem, der sich ein wenig in Wirt-Pathogen Koevolution auskennt (ich wiederhole: KEINE tierischen Wirte!), alle Zweifel ausräumen, daß es sich um einen Biowaffenangriff handelte.

    Biowaffenangriffe mit e.coli – Vectoren über Aerosole wurden seit den 50ger-Jahren an britischen, norddeutschen und norwegischen Küsten erprobt. (Ausschnitt: The Dorset Biological Warfare Experiments 1963-75) Ersonnen und ausgewertet wurden sie am Defence Science and Technology Laboratory (DSTL) in Porton Down. Es wäre nicht ganz uninteressant, ob es da eine Verbindung zum Tod des hochrangigen Waffenforschers und Microbiologen Dr. Richard Holmes gibt, der im Mai 2012 eine seltsamen und von Familienmitgliedern zunächst vehement bestrittenen Selbstmord erlitt (den der Coroner gleich nach der initialen Leichenbeschau verkündete). Nach knapp eineinhalbjähriger Untersuchungen wurde jedoch eine Rationale einschließlich Gift präsentiert, nach dem der Microbiologe nach initialen Auskünften der Staatspolizei zuvor „gegoogled“ haben soll –

    Literatur:

    Klicke, um auf 1297-9716-43-13.pdf zuzugreifen

    http://jvi.asm.org/content/86/19/10444.full

    Abschließende Darstellung des RKI

    EAEC – nicht EHEC

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