Omikron – politökonomische Korruption, Fortsetzung

https://www.timesofisrael.com/israeli-study-finds-2-pfizer-shots-fail-to-neutralize-omicron-but-booster-effective/

Fälschungen dieser Klasse dominieren das Terrain. In einer Vielzahl, wenn nicht den meisten Fällen, dürfte es allerdings technisch inkorrekt sein, von „Fälschung“ zu reden, weil just die „Intelligentia“ des Ungeziefers namens „sapiens sapiens“ (das singuläre Ungeziefer der Biosphäre) komplett den Verstand verliert und nicht mehr imstande ist, 1+1 zusammen zu zählen.
Was Sache ist:

Covid-Impfungen haben die Eigenart, daß sie auf Eintrittspforten von CoV2 in den oberen Atemwegen wenig bis keine Wirkung haben. Das WEISS eigentlich jedes 9jährige Kind, wenn man ihm sagt, daß die Impfung zwar nicht vor Infektion, aber vor Krankheit schützt. Die lange Version:

Die Masse der ->Epitope, welche die Impfung der ->zellulären Immunantwort (i.W. sind das „T-Lymphozyten“) präsentiert, reicht nicht hin, spezifische T-Zellen mit den entsprechenden -> Paratopen in den peripheren Geweben anzureichern. Die Impfung wirkt im Wesentlichen auf die -> humorale Immunantwort, indem sie die Produktion cov2-antigener B-Lymphozyten anregt, die als „Wächter“ in den Körperflüssigkeiten zirkulieren. Die erste von der Impfung induzierte Reaktion der B-Zellen ist die Produktion von Immunoglobin M. Das sind Antikörper, die zunächst gleichsam über eine „Skizze“ der Epitope verfügen, ausschwärmen, sie auffinden und damit die Produktion von Antikörpern der Klasse Immunoglobin G vermitteln, die über spezifische und ausgereifte Paratope verfügen. Dies IgG wird bei quantitativen Antikörpertests ausgezählt und die Höhe dieser Zahl gibt ein relatives Maß dafür, wie rasch ein Leib eine adaptive Immunantwort außerhalb der initial befallenen Zellen aufbauen kann.
Der Spiegel der G-Immunoglobine in Blut und Lymphe sinkt nach einer Erkrankung mehr oder minder rasch ab, noch rascher sinkt er nach einer Impfung. Wesentlich länger, bei manchen Erregern auch lebenslang, bleibt ein Spiegel spezifisch paratropisiertes Immunoglobin M, das im Falle einer Reinfektion die Produktion von Immunoglobin G wieder ankurbelt.
Näheres und Vervollständigung unter
https://de.wikipedia.org/wiki/Komplementsystem
https://en.wikipedia.org/wiki/Antibody (die deutsche Version taugt wesentlich weniger)

Das 9jährige begreift auch, daß zwischen Erreger und adaptivem Immunsystem ein „Wettstreit“, eine Koevolution stattfindet und die Anpassungsfähigkeit des Immunsystems darauf angewiesen ist, daß die Haupteintrittspforten von Erregern, die Schleimhäute der oberen Atemwege und des oberen Magen-Darm-Traktes, unspezifisch geschützt werden, weil das eine spezifische Immunantwort auf veränderte oder neue Erreger beschleunigt.

Ergo: Wenn es eine endemische Infektion gibt – und das ist CoV2 seit dem Frühjahr 2020, nachdem die Regierung zunächst beschlossen hatte, auf „Herdenimmunität“ mittels Durchseuchung zu setzen – sind Infizierte in einer Bevölkerung (Population), in der bereits ein nennenswerter Teil entweder einmal infiziert war, oder geimpft wurde – das sind in Deutschland abschätzbar über 90% der Erwachsenen – in der Regel nicht „krank“, sondern „gesund“, und zwar besonders gesund.
Diese Gesundheit hat ein Maß – nämlich den Anteil der symptomatisch Erkrankenden unter den Reinfizierten oder Geimpften. Dieser Anteil (die Proportion) wird größer oder kleiner sein nach Maßgabe der Effektivität des Zusammenspiels zwischen zellulärer Immunantwort (in den Eintrittspforten) und humoraler Immunantwort, letztere vermittelt über den Bestand an IgM (schematisch gesagt) und die Restmenge an IgG.

Folglich zäumen „Studien“, wie die eingangs verlinkte, buchstäblich „das Pferd von hinten auf“. Das Maß, das sie geltend machen, ist ein „Impferfolg“ statt eines Immunisierungserfolges. Ein „Impferfolg“ kann ein Indiz für einen Immunisierungserfolg sein, aber never ever ein MASS.
Das mag das 9jährige nicht mehr verstehen, aber ein 12jähriges mit ein wenig Hilfestellung …
Ja, ich verstehe, daß die Intelligentia im Falle, daß eine deutlich veränderte Virusvariante auftaucht, erstmal gar kein anderes Mittel für eine Lagebeurteilung hat, als die Messung eines Impferfolges gegen die neue Variante. Aber der einzige epidemiologische Schluß aus den Ergebnissen, der mit Fug zu ziehen ist, lautet: Meidung von Infektionsgelegenheiten, soweit möglich und zuträglich, aber in erster Linie und oberster Priorität Maßnahmen zur Verminderung der Virenlast bei Exposition.
Nicht „boostern um jeden Preis“ – gesundheitlichen Preis, und „Preis“ in Gestalt einer Leibsteuer zugunsten Big Pharma. Nicht die von Woche zu Woche häufiger zirkulierte Überlegung, Ungeimpfte einzusperren bzw. in Quarantäne und unter Behandlungsverweigerung zu verrecken, wie das nicht einmal im Mittelalter überall die Regel im Umgang mit der um Größenordnungen aggressiveren Pest gewesen ist.

Dieser Beitrag wurde unter Covid-19, Wissen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Omikron – politökonomische Korruption, Fortsetzung

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..