„Das waren wohl die Amerikaner – sind wir uns doch einig. Oder?!“

Das ist ein Follow up zu Update zu Nord Stream.

Tagesschau:

Schweden, Dänemark und Deutschland wollten die Zerstörungen an den Pipelines eigentlich gemeinsam untersuchen und herausfinden, wer dafür verantwortlich ist. Doch dazu kommt es nun doch nicht. Wie das ARD-Hauptstadtstudio in Regierungskreisen erfuhr, gibt es keine gemeinsame Ermittlungsgruppe mehr. Zunächst habe sich Schweden aus dem sogenannten Joint Investigation Team (JIT) verabschiedet – und dann auch Dänemark. Die Schweden, so heißt es, hätten Bedenken mit Blick auf die Geheimhaltung geäußert. Nun ermittelt jedes Land für sich.
Am vergangenen Wochenende brach die Bundespolizei mit mehreren Schiffen auf, zum Teil von der Deutschen Marine zur Verfügung gestellt, um das Ausmaß der Zerstörung an den Pipelines zu begutachten und zu dokumentieren. Auch Taucher und Sprengstoffexperten der Bundespolizei waren dabei. Allerdings kamen die Taucher vor Ort nicht zum Einsatz, da sie nicht die nötige Ausrüstung für einen Tauchgang in 70 Metern Tiefe haben.

Ich erinnere, die Bundespolizei war erst zu den Tatorten aufgebrochen, nachdem die dänische und schwedische Marine sie freigegeben haben – fünf Tage nach Ende des Gasflusses, in denen Untersuchungs- und (wie man vermuten darf) Bergungsarbeiten stattgefunden hatten. Beteiligt auch ein „privates Forschungsschiff“ aus dem UK, „Kommandor Susan“, ein 4000 to Hochseeschlepper, geeignet für den Abtransport von vielen Tonnen inkriminierenden Materials.
Nun sage mir doch mal einer, wie man diesen Verlauf, diese Phänomene, anders erklären soll, als mit institutionalisierten und mehr oder weniger zielbewußt gelenkten antiamerikanischen Reflexen? Die halt unter dem Strich ungemein nützlich sind, weil sie Fragen nach dem Warum und Wozu herrlich eingemeinden, indem sie die Blicke auf die Wirbel im Hauptstrom fokussieren. Nicht zu vergessen: Shock and Awe, die Technik, die ubiquitär wurde, seit die Ägypter mit einer schier unübersehbaren Masse an Streitwagen in die Schlachten gezogen sind und seit Hiroshima und Nagasaki unauslöschlicher Bestandteil jeder US-Taktik und Strategie. Womit halt auch die „inneren Feinde“ und Konkurrenten im Imperium zu rechnen und zu dealen haben.

Hingegen gelang es den Ermittlern, mit einer Unterwasserdrohne der Bundeswehr Fotos zu machen, die das Ausmaß der Zerstörung zeigen. Wie das ARD-Hauptstadtstudio in Regierungskreisen erfuhr, ist darauf ein Leck von acht Metern Länge zu erkennen.

Ich wiederhole, daß man mit max. 500kg Sprengstoff einer singulären Ladung (lt. Seismographen war es EIN Wumms) unter Wasser, mit der Reflexionsfläche sandiger Sedimente, einen solchen Schaden an einer Pipeline aus 4cm Stahl, ummantelt mit 12-20cm Stahlbeton, einen solchen Schaden anrichten kann, muß man mir im Experiment beweisen – kaum weniger, als die Aufhebung des Impulserhaltungsgesetzes beim Zusammenbruch der Twin-Towers.
Eher waren es 2,5 bis 5,6 to TNT-Äquivalent, gemäß der ersten Schätzung des Chef-Geologen der Uni Uppsala.
Sind wir uns einig?
Siehste!

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