Wer die Vorgänge im Iran verstehen will, sollte TomGard’s Einträge zu Gender, Sex & Co Kg lesen

Eine Festgenommene im Polizeiwagen der iranischen Sittenpolizei 2007 (AFP)

Jeder von euch kennt die modischen Trends im Outfit und Verhalten junger Frauen islamischer Herkunft, die im Deutschland der letzten 20 Jahre ein bürgerliches Frauenleben mit Beruf und Karriere aufgenommen haben und darauf halten, in ihrer Selbstdarstellung pietistische Tradition PLUS ein gewisses Maß an Abkehr von deren subalternen Formen zu verbinden und zu stilisieren.
Das kann nicht selten, für Mann wie Frau gleichermaßen, mächtig gewaltig sexy ‚rüberkommen.

Anders hier. Die „junge Frau“ (Tagesschau), tatsächlich ein Weib, eine gestandene junge Frau, zeigt vor, daß sie die pietistische Tradition verwirft, ohne darüber zwingend rebellisch werden zu müssen. Sie will nicht sexy ‚rüberkommen, als ein Mädchen / eine Frau, die sich nimmt, was in jeder Population der Frau UND des Mannes ist, sondern „attraktiv“ sein und erscheinen. Sie stilisiert ihr gender in der Art und Weise, wie sie ihren sex öffentlich zur Privatsache erklärt. Die Augengläser verbergen ihren herausfordernden Blick nicht weniger, als die (Rest-)Bestände von Furcht darin.

So trägt sie bei, die Islamische Republik an deren bürgerlicher Urbanisierung zuschanden zu machen.

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