Nord Stream – Sprengung wohl ein Abschiedswort von Boris Johnson

Text der Presseverlautbarung der Nord Stream AG von gestern:

„According to preliminary results of the damage site inspection, technogenic craters with a depth of 3 to 5 meters were found on the seabed at a distance of about 248 m from each other. The section of the pipe between the craters is destroyed, the radius of pipe fragments dispersion is at least 250 m. Experts continue to analyse the survey data.“

Die Explosionen, die diese Bombenkrater hinterlassen haben, stehen selbstredend nicht in Verbindung mit den Sprengungen, welche die Röhren zerstörten und von denen hier die Rede war, sie sind gleichsam „Ausrufezeichen“ rechts und links davon.

Fast bedauere ich, meine Erstanalysen vom 27. und 29. 9. depubliziert zu haben, weil sie durch die Veröffentlichungen von „Expressen“ technisch obsolet geworden waren, denn darin hatte ich die politische Botschaft des Modus Operandi exakt bestimmt. Eh wurscht.

Jetzt bleibt anzumerken, daß die Veröffentlichung der Nord Stream AG (Schweiz!) zureichend erklärt, warum der Sprecher des russischen Kriegsministeriums kürzlich unberufen und ohne nähere Angaben das UK beschuldigt hat. Peskov folgte ihm erst später. Warum? Darum:

Das mit Spezialausrüstung bestückte Charterschiff, das die NS-Ag zum Tatort entsandt hat, traf dort am 27. 10 ein. Daher bleibt unklar, ob und wieviel Trümmerteile der Tatwerkzeuge die Crew noch hat auffinden können, aber bei dem beschriebenen Zerstörungsbild können die schwedischen und britischen Bergungscrews, die in den Wochen zuvor Säuberungen vorgenommen haben, nicht davon ausgehen, nichts übersehen zu haben. Das hat Igor Konaschenkow frei gestellt, Kenntnisse von Tatortinformationen, die das Kriegsministerium von Informanten in NATO-Diensten erhalten hat, zu verwenden.

„Drei bis fünf Meter tiefe Krater“, die für die Sprengung nicht erforderlich waren, lassen mich daran denken, daß die einfachste Erklärung darin bestünde, daß dort „dumme“ Fliegerbomben vom Typ Mark 118 gezündet worden sind. Auch die Royal Air Force hat sie im Arsenal. Es passt in die intellektuelle Physiognomie und zum Temperament des Boris Johnson, vor seinem Abschied am 6.9. ihre Verwendung in Auftrag gegeben zu haben, wohlmöglich ausdrücklich mit der Vorgabe, die britischen Hoheitszeichen nicht zu entfernen. Es war die perfekte Rückversicherung für die Ausführenden NATO-Befehlshaber, und dem Boris kann „man“ nichts tun, er ist genauso sakrosankt, wie die Liebhaber männlicher und weiblicher Epheben unter den Royals.

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