Selenskyj läßt die Katze aus dem Sack

„Selenskyj bittet Stoltenberg um Langstreckenraketen und Flugzeuge“

Er hat anhand des Panzerballetts bemerkt, daß die NATO (ihre führenden Generäle mit der Nuklearmacht des UK und dessen Eskalationspotential mit Bio- und Chemiewaffen in der Hinterhand) im Russlandkrieg eine Hegemonialmacht im Imperium erworben und ergriffen hat, und weil das für jedes informierte und nicht antiamerikanisch vernebelte Hirn offensichtlich geworden ist, fand er es an der Zeit, diese Katze aus dem Sack zu lassen.

Ebensogut kann man vermuten – und das hat mehr Wahrscheinlichkeit für sich – daß Stoltenberg, im Auftrag der Generäle, es an der Zeit fand, die Katze freizulassen, und Selensky entsprechend ermutigt hat.

PS.: Bezeichnend, daß die Tagesschau die Titelzeile von Spon und anderen Outlets, die ich zitiert habe, aufweicht:

„Selenskyj sagte, er habe mit NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg gesprochen. Es sei wichtig für die Ukraine, auch „die Lieferung von Langstreckenraketen auf den Weg zu bringen“.“

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2 Antworten zu Selenskyj läßt die Katze aus dem Sack

  1. tgarner9 schreibt:

    Kleine Illustration der Dynamik.
    Carnegie in „Foreign Policy“ im Juni letzten Jahres:
    https://www.spiegel.de/ausland/wladimir-putin-was-der-westen-ueber-den-kremlchef-immer-noch-nicht-versteht-gastbeitrag-a-fe6f5e9b-0bbb-4900-b7d3-b4f03f48add4
    Dieselbe Autorin im Januar für ntv:
    https://www.n-tv.de/politik/Russische-Politologin-Putin-kaempft-nicht-um-den-Sieg-article23846033.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

    Bis zum vergangenen Jahr war William Burns Präsident Carnegies. Seit Jahrzehnten ist er Verbindungsmann und Vermittler zwischen Nationalisten und Internationalisten auf nationalistischer Seite, besonders zu Zeiten Obamas.

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  2. tgarner9 schreibt:

    Politico schiebt, das ist inzwischen ein „running gag“, die Balten vor, deren Personal das brav als Profilierungsgelegenheit nutzen werden. Schaden zu nehmen, braucht in diesen NATO-Operettenhäusern niemand zu fürchten.
    Im Anschluss zieht Politico die Angelegenheit ostentativ in die Breite und ins Utopische. Dahinter soll die Relevanz der gemeinsamen Deutsch-Amerikanischen Absage an die Ausstattung der Ukraine mit Kampfjets vom Sommer letzten Jahres verschwinden.
    Am Schluß ist die Lieferung von Langstreckenraketen – das, was nicht utopisch ist – zur logischen und gleichsam unvermeidlichen Konsequenz und „Kompromiss“ einer „Mission Creep“ – Strategie erklärt, die seit Kriegsbeginn ihren Erfolg bewiesen habe. Fertig ist der Ratgeber für Karrieristen in den Verwaltungen der NATO-Staaten:
    https://www.politico.eu/article/ukraine-volodymyr-zelenskyy-russia-war-after-tanks-the-west-mulls-discussion-on-fighter-jets/

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